Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Übersäuerung - Ursache vieler Krankheiten

 

Krankheiten gibt es viele, wirkliche Heilmittel dagegen sind eher rar. Wer sich nicht wohl fühlt, geht zum Arzt.  Hauptproblem dieser Behandlungen ist, dass sich kaum jemand für die Ursache der Beschwerden interessiert. Auch die Feststellung einer Übersäuerung wird nicht in Betracht gezogen.

 

Bei Halsschmerzen bekommt man Tabletten, bei Arthritis   entzündungshemmende Medikamente (meist nierenschädlich), bei hohen Blutdruck  ein blutdrucksenkendes Medikament. Man nennt solche Behandlungen: Symptombehandlung, d.h. es werden nicht die Ursachen behandelt, sondern nur deren Folgen, z.B. der Schmerz.

 

Hat sich jemals irgendjemand darum gekümmert, warum man Halsschmerzen, Arthritis, Bluthochdruck hat?

 

Übersäuerung - die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme

Dabei ist vielen Krankheiten und Beschwerden eine einzige Ursache gemeinsam: Übersäuerung. Übersäuerung ist ein Zustand, der ganz zu Beginn eines  Leidensweges steht. Leider spürt man eine Übersäuerung anfangs nicht.

 

Der menschliche Organismus versucht - oft über viele Jahrzehnte hinweg - eine bestehende Übersäuerung zu kompensieren, d.h. die entstandenen Säuren zu neutralisieren. Das gelingt auch eine Zeitlang.

 

Dann tauchen die ersten Symptome auf. Meistens fühlt man sich anfangs "nur" ein wenig energielos, schlapp, müde und ohne jeglichen Antrieb. Im Laufe der Zeit kommen die verschiedensten Leiden und Symptome noch dazu. Da viele Medikamente die bestehende Übersäuerung noch verstärken, droht ein Teufelskreis nahezu ohne Ausweg.

 

Übersäuerung ist nicht gleich Sodbrennen

Sodbrennen ist nur eines der vielen möglichen Symptome einer Übersäuerung.

 

Übersäuerung: Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt

 

Doch was ist nun mit "Übersäuerung" wirklich gemeint? Es geht - wie der Name deutlich sagt - um zu viel Säure. In unserem Organismus gibt es Bereiche, die sauer sein müssen (das Scheidenmilieu zum Beispiel oder der Dickdarm) und es gibt Bereiche, die - um ordnungsgemäss funktionieren zu können - basisch sein müssen (zum Beispiel das Blut, die Zwischenzellflüssigkeit oder der Dünndarm).

 

Um diesen fein ausgeklügelten Säure-Basen-Haushalt in seinem Gleichgewicht zu halten, gibt es verschiedene körpereigene Regelmechanismen.

 

Der pH-Wert gibt an, ob eine (Körper-)Flüssigkeit sauer oder basisch ist, wobei ein Wert von unter 7 eine Säure anzeigt und ein Wert von über 7 bis 14 eine Base. Wenn durch falsche Ernährung lange Zeit zu viele Säuren in den Körper gelangen, sind die Regelmechanismen  überstrapaziert. Der Zeitpunkt erster Beschwerden ist gekommen.

 

Hier einige Beispiele für den pH-Wert

Substanz                  pH-Wert          Art

Batteriesäure                  < 1          sauer

Magensäure (nüchterner Magen)       1,0 – 1,5

Zitronensaft                   2,4

Cola                       2,0–3,0

Essig                         2,5

Orangen- und Apfelsaft           3,5

Wein                      4,0

Saure Milch                4,5

Bier                        4,5 – 5,0

Saurer Regen                  < 5,0

Kaffee                         5,0

Hautoberfläche des Menschen      5,5

Regen (mit gelöstem CO2)            5,6

Mineralwasser                    6,0

Milch                     6,5

Menschlicher Speichel               6,5 – 7,4     sauer bis alkalisch

Reines Wasser                7,0          neutral

Blut                      7,4          alkalisch (basisch)

Meerwasser                    7,5 – 8,4

Pamkreassaft (Bauchspeicheldrüse)     8,3

Seife                      9,0 – 10,0

Haushalts-Ammoniak             11,5

Bleichmittel                12,5

Beton                     12,6

Natronlauge                  13,5 – 14     höchst basisch

 

 

 

Übersäuerung durch ungesunde Lebensweise

Wir essen oder tun heutzutage Dinge, die unserem übersäuern. Die Übersäuerung des Körpers wird massgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und einer ungünstigen Lebensweise beschleunigt. Übersäuerung entsteht durch:

 

Tierische Eiweisse wie Fleisch, Wurst u.a.

Milch und die meisten Milchprodukte

Sojaprodukte

Teig- und Backwaren

Süssspeisen

kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Cola und andere Softdrinks

Alkohol

Nikotin

Synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker ( Glutamat), Süssstoffe wie z. B. Aspartam, etc.

Zahngifte wie Quecksilber, Palladium etc.

Toxine, die von Bakterien und Pilzen ausgeschieden werden

übertriebener Sport (Muskelkater, Übersäuerung der Muskeln)

aber auch durch Stress, Angst, Sorgen, Ärger und negative Gedanken

 

Übersäuerung durch ungesunde Ernährung

Bei der Verdauung und Verstoffwechslung der heute üblichen Nahrung entstehen grosse Mengen Säuren, Gifte und Stoffwechselendprodukte, deren Entsorgung dem Körper Mühe bereitet.

 

Übersäuerung – die möglichen Folgen

Fallen beim täglichen Stoffwechsel also so viele Säuren und "Schlacken" an, dass unser Körper sie alle gar nicht hinausschaffen kann, dann müssen diese Schlacken irgendwo zwischengelagert werden. Sie werden in das Bindegewebe verschoben - Falten oder Cellulite entstehen.

 

Sie werden auch in die Gelenke gepackt, wo sie zu Arthritis und Arthrose führen. Auch in den Nieren, der Galle oder in der Blase sammeln sich Schlacken an und wachsen dort zu Nierensteinen, Gallensteinen oder Blasensteinen heran.

 

Der Organismus lagert gewisse Schlacken sogar in den Blutgefässen, wo sie zu Verengungen, dann zu Bluthochdruck und schliesslich zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.

 

Übersäuerung durch säurebildende Mineralstoffe

Die säurebildenden Mineralien sind u. a. Schwefel, Phosphor, Chlor und Jod. Daraus entstehen bei der Verstoffwechslung Säuren wie z. B. Schwefelsäure, Salzsäure und Phosphorsäure.

 

Die basenbildenden Mineralien sind u. a. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Um gesund zu bleiben, benötigt unser Körper alle Mineralien.

 

Übersäuerung: Ungleichgewicht im Mineralstoffverhältnis

So baut das saure Phosphor gemeinsam mit dem basischen Calcium unsere Knochen und Zähne auf. Für gesunde Knochen brauchen wir also sowohl saure als auch basische Mineralstoffe. Jedoch brauchen wir sie in einem bestimmten Verhältnis.

 

Unser Körper enthält mehr als doppelt so viel Calcium wie Phosphor. Also sollte auch unsere Nahrung diese beiden Mineralstoffe in genau diesem Verhältnis enthalten. Das Gegenteil aber ist der Fall: Die heute übliche Ernährungsweise basiert auf Getreideprodukten, Milch- und Fleischprodukten und liefert dadurch deutlich mehr Phosphor als Calcium - wobei dieses ungesunde Ungleichgewicht nicht nur bei diesen beiden Mineralstoffen vorhanden ist, sondern bei allen anderen ebenso.

Infolgedessen treffen täglich viel mehr saure als basische Mineralien ein. Unser Körper aber verlangt mehr basische als saure Mineralien. Das Gleichgewicht ist verschoben. Wir sind übersäuert.

 

Phosphate in Lebensmitteln

Phosphorsäure und Phosphate werden in der industriellen Nahrungsmittelherstellung vielfach als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt. So dienen sie u. a. als Antioxidationsmittel, Backtriebmittel, Säureregulatoren, Konservierungsstoffe und lassen Fleisch und Wurst schön rosa erscheinen.. Auch in Cola-Getränken, Limonaden, bunt gefärbten Lebensmitteln und Süßigkeiten wie Gummibärchen ist Phosphat in relativ hohen Dosen enthalten. Zusammen mit Natriumbenzoat soll es bei Kindern zu einem Hyperaktivitätsanstieg führen.

 

"Schlacken" sind neutralisierte Säuren

("Schlacken" ist ein irreführenden Begriff,  der eine "Verbrennung" suggeriert. Ich empfehle die Begriffe  "Ablagerungen" oder "Salze" zu verwenden.)

Säuren selbst können im Organismus kaum gelagert werden. Sie würden unsere Eingeweide verätzen. Aus diesem Grunde müssen die entstehenden Säuren mit Hilfe basischer Mineralstoffe wie z. B. Calcium oder Magnesium neutralisiert werden. Neutralisierte Säuren sind Salze.

 

Bei der heute üblichen Säureflut entstehen tagtäglich derart viele Salze, dass unsere Ausscheidungsorgane (Lunge, Nieren, Darm und Haut) mit ihrer Entsorgung vollkommen überfordert sind. Die Salze (oft auch Schlacken genannt) werden - wie weiter oben bereits erklärt - eingelagert und können jetzt (chronische) Krankheiten und Altersbeschwerden verursachen. Erste Anzeichen sind Unwohlsein, Energielosigkeit und unerklärliche Müdigkeit.

 

Übersäuerung durch Harnsäuren und Phosphorsäuren

Harnsäure beispielsweise entsteht bei der Verstoffwechslung von Fleisch und Fleischprodukten. Wird Harnsäure neutralisiert, entstehen Harnsteinkristalle. Diese lagern sich in den Gelenken ab - Arthrose und Gicht sind mögliche Folgen.

 

Getreide enthält viel Schwefel und Phosphor. Daraus entstehen Schwefel- und Phosphorsäuren. Wenn das basische Calcium nun die Phosphorsäure neutralisiert, dann entstehen weisse Kristalle, die sich in den Nieren ablagern können. Man nennt sie Nierensteine.

 

Übersäuerung schafft einen Mineralstoffmangel

Das Problem ist nicht einmal "nur" die Einlagerung der Schlacken im Organismus, sondern ausserdem der dadurch stattfindende Verschleiss an basischen Mineralstoffen, was langfristig zu einem chronischen Mineralstoffmangel führt.

 

Da die übliche Zivilisationskost aus bevorzugt Weissmehl, Zucker und verarbeiteten Milch- und Fleischprodukten von Haus aus sehr wenig Mineralstoffe enthält und gleichzeitig aufgrund ihres gravierenden Säurepotentials eine enorme Mineralstoffmenge zur Neutralisierung der Säuren verlangt, müssen dazu die körpereigenen basischen Mineralstoffvorräte angegriffen werden.

Das bedeutet, basische Mineralien wie Calcium und Magnesium werden aus den Knochen, den Knorpeln, den Zähnen, dem Bindegewebe, dem Haarboden, den Sehnen und anderen mineralstoffreichen Geweben gezogen, um die gefährlichen Säuren zu neutralisieren. Da mit der üblichen mineralstoffarmen Ernährung niemals so viele Mineralstoffe eintreffen, um diese Vorräte jemals wieder aufzufüllen, entwickelt sich ein chronischer Mineralstoffmangel, der wiederum die unterschiedlichsten gesundheitlichen Folgen haben kann.

 

Nun wird das Konzept der Übersäuerung häufig insbesondere von Seiten der Schulmedizin ob seiner Stimmigkeit angezweifelt.

 

Übersäuerung aus wissenschaftlicher Sicht

Die Übersäuerung ist schon seit vielen Jahren immer wieder Thema an den unterschiedlichsten Universitäten der Welt und führte somit inzwischen auch zu zahlreichen wissenschaftlichen Studien in diesem Bereich.

 

Hier die interessantesten Studien zur Übersäuerung, Entsäuerung und basischen Ernährung aus einem Zeitraum von 10 Jahren (2006 bis 2016):

 

Übersäuerung aus Sicht der Wissenschaft

 

Viele Schulmediziner bezeichnen die chronische und ernährungsbedingte Übersäuerung als Hokuspokus. Sie glauben, die Übersäuerung sei wissenschaftlich nicht belegt. Wer jedoch Glück hat, trifft auf einen Arzt, dem die wissenschaftliche Literatur zum Thema Übersäuerung und Entsäuerung keineswegs fremd ist. Denn seit Jahren werden immer wieder Studien zu diesem Themenbereich veröffentlicht: 

 

Übersäuerung (akute Azidose) in der Medizin

Die meisten Schulmediziner und Anhänger der Schulmedizin kennen den Begriff der Übersäuerung nur im Zusammenhang mit der sog. respiratorischen oder metabolischen Azidose, einer akuten pH-Wert-Absenkung des Blutes, die sofort behandelt werden muss. (Normaler pH-Wert des Blutes etwa 7,4, siehe oben) Sie entsteht als lebensgefährliche Komplikation in Folge von Lungenerkrankungen, Diabetes, Alkoholismus oder auch Nierenerkrankungen.

 

Chronische Übersäuerung in der Naturheilkunde

Die in der Naturheilkunde beschriebene chronische oder latente sowie ernährungsbedingte Übersäuerung durch zu viele tierische Produkte, zu viele isolierte Kohlenhydrate und insbesondere durch zu viele stark verarbeitete vitalstoffarme Nahrungsmittel hat mit der beschriebenen akuten Azidose nicht viel gemeinsam.

 

Es handelt sich um eine Übersäuerung, die über Jahrzehnte bestehen kann, die nicht akut lebensgefährlich ist, aber langfristig zu chronischen Erkrankungen aller Art beitragen kann und die nicht auf der Intensivstation, sondern mit Hilfe einer basischen Ernährung, basischen Mineralstoffen und Basenkonzentraten innerhalb einiger Wochen oder Monate behoben werden kann.

 

 

Wissenschaftliche Studien zum Thema Übersäuerung: Alles andere als Pseudomedizin

 

In den letzten Jahren wurden mehrfach Studien renommierter Universitäten in renommierten Fachjournalen veröffentlicht, die sich den gesundheitsschädlichen Wirkungen der ernährungsbedingten latenten Übersäuerung und der hilfreichen Wirkungen einer Entsäuerung widmen. Offenbar hat sich der Rest der Schulmediziner jedoch dazu entschieden, die jeweiligen Kollegen und ihre Veröffentlichungen zu ignorieren – und zwar konsequent.

 

ich stelle nachfolgend (chronologisch) jene Studien vor, die in den letzten Jahren die latente Übersäuerung zum Thema hatten. Keine kam zum Ergebnis, dass es die Übersäuerung nicht geben könnte. Im Gegenteil. Man stellte immer wieder fest, wie schädlich eine chronische Übersäuerung ist und wie gut entsäuernde Massnahmen die Gesundheit verbessern können.

 

Schweizer Studie von 2006: Entsäuerung erhöht die Knochendichte

 

 

Zusammenfassung der Studie:

 

"Die chronische Übersäuerung (chronic acid loads) ist die unvermeidliche Folge einer westlichen Ernährung mit hohem Gehalt an tierischen Proteinen und Getreideproteinen."

 

Durch Kaliumcitrat (basisch wirkend) konnte man nach einem Jahr eine Zunahme der Knochendichte z. B. im Oberschenkelhalsknochen und in der Hüfte feststellen. Der Schlusssatz der Forscher lautete:

 

Die Knochendichte kann […] signifikant über die tägliche Baseneinnahme in Form von Kaliumcitrat erhöht werden […]."

Die Schweizer Wissenschaftler gingen also schon vor 10 Jahren von einer ernährungsbedingten Übersäuerung aus, die mit Hilfe einer Entsäuerung (über die Einnahme von basischen Mineralstoffpräparaten) neutralisiert werden kann, was zu einer verbesserten Knochengesundheit führt.

 

2007: Übersäuerung führt zu chronischer Erkrankung

Übersäuerung führt zu chronische Krankheiten, weil der Organismus stets seine basischen Reserven plündern muss, um die permanente Säureflut neutralisieren zu können.

 

Es wird zu einer Entsäuerung mit einer gemüsereichen Ernährung und einer basischen Nahrungsergänzung, wie z. B. Kaliumcitrat geraten, um den Körper wieder mit basischen Reserven zu versorgen.

 

Studie von 2007: Übersäuerung schadet Knochenstabilität von Kindern und Jugendlichen

Ebenfalls im Jahr 2007 schrieben Dr. oec. troph. Ute Alexy und Prof. Dr. Remer vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund in der Fachzeitschrift Pädiatrische Praxis über die "Ernährungsbedingte Säurelast", die die Knochenstabilität bei Kindern und Jugendlichen beeinflusse.

 

Der Text beginnt so:

 

Die Ernährung hat über die Aufnahme von Mineralstoffen und Protein einen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt. Bei hoher nutritiver Säurebelastung hat neben der Lunge und der Niere auch das Skelett eine Bedeutung für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts, da Mineralstoffe aus dem Knochen als zusätzliche Puffer wirken."

Und endet nach Beschreibung der Resultate aus der sog. DONALD-Studie so:

 

Offensichtlich lassen sich potenzielle negative – durch eine erhöhte Säurelast bedingte – Proteineffekte auf den Knochen durch eine ausreichende Zufuhr basenbildender Nährstoffe bzw. Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse, massgeblich kompensieren. Die Ergebnisse der DONALD-Studie liefern somit ein weiteres Argument für einen reichlichen Verzehr dieser Lebensmittel auch bei Kindern und Jugendlichen."

 

Studie von 2011: Ernährungsbedingte Übersäuerung

Eine hohe ernährungsbedingte Übersäuerung könne, (so die spanischen Forscher vom Hospital General Juan Cardona (La Coruña/Galizien) in Clinical Nutrition), zu Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Andere Studien hätten überdies längst den Zusammenhang zwischen Insulinresistenz und den Markern einer Übersäuerung bestätigt. Zu den Markern einer Übersäuerung gehören ein niedriger Serumbicarbonatwert, zu niedrige Citratwerte und niedrige Urin-pH-Werte.

 

Studie von 2012: Basische Ernährung hat viele gesundheitliche Vorteile

Dr. Gerry K. Schwalfenbergs Studie:

 

Ein bei der basischen Ernährung üblicher verstärkter Verzehr von Früchten und Gemüsen verbessert das Kalium-/Natriumverhältnis und kann auf diese Weise der Knochengesundheit nützen, Muskelverschleiss reduzieren und andere chronische Krankheiten wie z. B. Bluthochdruck und das Schlaganfallrisiko mindern.

Die Zunahme des Wachstumshormonspiegels unter basischer Ernährung verbessert die Gesundheit vieler Körperbereiche – angefangen bei der Herz-Kreislauf-Gesundheit bis hin zum Erinnerungsvermögen und den kognitiven Fähigkeiten.

Der Magnesiumspiegel in der Zelle steigt im Laufe einer basischen Ernährung, was die Funktionen vieler Enzymsysteme im Körper verbessert. Da Magnesium ferner zur Aktivierung des Vitamin D erforderlich ist, bessern sich durch die optimierte Magnesiumversorgung auch die Vitamin-D-Versorgung.

Selbst manche Chemotherapeutika wirken besser, wenn man basisch isst, da sie am allerbesten in einem basischen Milieu agieren.

Das Risiko für chronische Krankheiten und der dadurch bedingten frühen Sterblichkeit könne man durch eine basische Ernährung reduzieren.

 

Studie von 2013: Übersäuerung schadet Knochen und Muskeln

Im Jahr 2013 schrieben Scialla et al. von der medizinischen Fakultät der University of Miami Miller School of Medicine in Miami/Florida, dass eine starke Säurelast aus der Ernährung zu einer leichten Azidose führen könne, die wiederum Knochen- und Muskelschwund bewirken könne.

 

Studie von 2014: Übersäuerung beschleunigt Nierenkrankheiten

Ein Jahr später (2014) schrieben acht Wissenschaftler verschiedener Universitäten für die amerikanische Seuchenschutzbehörde (Centers for Disease Control) in BMC Nephrology (einer Fachzeitschrift für Nierenfachärzte), dass die Ernährung ganz ausserordentlich den Säure-Basen-Haushalt beeinträchtigen und daher die chronische Nierenkrankheit beschleunigen könne.

 

Studie von 2015: Basische Ernährung fördert die Knochengesundheit

Englische Wissenschaftler der University of Surrey veröffentlichten im Januar 2015 im Fachmagazin Osteoporosis International eine Metaanalyse, die zeigte, dass eine Nahrungsergänzung mit basischen Kaliumverbindungen (die z. B. während einer Entsäuerung eingenommen werden) zu einer signifikanten Reduzierung der Calciumausscheidung über die Nieren führt und daher automatisch eine verbesserte Knochengesundheit mit sich bringt.

 

Übermässige Säureansammlungen im Körper, die das Ergebnis einer typisch westlichen Ernährung aus reichlich tierischen Proteinen und Getreideprodukten sind, begünstigen die Entstehung schwacher und brüchiger Knochen", so die Forscher rund um Dr. Helen Lambert von der ernährungswissenschaftlichen Fakultät in Surrey.

 

Studie von 2016: Übersäuerung erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In einer koreanischen Studie berichten die beteiligten Wissenschaftler im Fachjournal Cardiovascular Diabetology vom Zusammenhang einer ernährungsbedingten Übersäuerung und dem dadurch erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Studie von 2016: Übersäuerung schadet den Nieren

Ebenfalls aus Korea stammt eine Studie mit 123.000 Teilnehmern, in der man feststellte, dass eine ernährungsbedingte Übersäuerung die Nieren stresst.

 

Übersäuerung aus wissenschaftlicher Sicht: Ernährungsbedingte Azidose ist längst belegt

Man sieht, dass es zur so heftig angezweifelten ernährungsbedingten Azidose längst überzeugende wissenschaftliche Belege gibt. Das bedeutet: Die chronische Übersäuerung existiert nicht nur in naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen Kreisen, sondern auch in der wissenschaftlichen Welt der Schulmedizin und wird daher von manchen Ärzten auch in der Therapie von chronischen Krankheiten berücksichtigt.

 

Probieren Sie einfach basische Ernährung aus und wenn es Ihnen dann plötzlich viel besser geht als zuvor, werden Sie es kaum noch glauben können, dass sich viele derart vehement gegen Massnahmen stellen, die mit wenig Aufwand, geringen Kosten und schon in kurzer Zeit überzeugende Ergebnisse – nämlich gesundheitliche Verbesserungen – mit sich bringen.

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Die Top 9 der basischen Lebensmittel

Natürlich gibt es viele basische Lebensmittel.  Ich stelle hier 9 vor, die nicht nut basisch wirken, sondern bemerkenswerte gesunde Inhaltsstoffe besitzen.

 

1. basisches Lebensmittel: Der Löwenzahn

Der basische Löwenzahn ist äusserst vitalstoffreich. Er liefert z. B. mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte, mehr Calcium als Milch und mehr Eisen als ein Steak. Der Löwenzahn reguliert ausserdem die Ausschüttung der Verdauungssäfte, fördert den Gallenfluss, regeneriert die Leber, regt die körpereigene Basenbildung an und wird traditionell bei Erkrankungen der Harnwege empfohlen.

 

2. basisches Lebensmittel: Die Brennnessel

Auch die Brennnessel gehört an die Spitze der basischen Lebensmittel, da sie eine Pflanze ist, die nicht nur äusserst grosszügig mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt, sondern auch heilt und entgiftet.

 

3. basisches Lebensmittel: Die Petersilie

Die basische Petersilie ist von allen Küchenkräutern der beste Kaliumlieferant. Doch auch Calcium, Magnesium und Eisen sind in grossen Mengen enthalten, von Vitaminen, Chlorophyll und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Die Petersilie ist ein grossartiger Entgifter und fördert die Ausleitung sowohl über die Nieren als auch über den Darm. Gleichzeitig wirkt sie als entzündungshemmender Heiler des Verdauungssystems und schützt sogar die Lungen vor krebserregenden Stoffen.

 

4. basisches Lebensmittel: Der Spinat

 

Spinat ist sogar in den offiziellen Säure-Basen-Tabellen oft als Spitzenreiter aller basischen Lebensmittel angegeben. Auch zählt der Spinat zu den nitratreichen Gemüsearten, die für ihre entzündungshemmende, anti-thrombotische und Blutgefäss erweiternden Eigenschaften bekannt sind.

 

5. basisches Lebensmittel: Die Trockenfeigen

Trockenfeigen zählen gemeinsam mit der Petersilie zu den kaliumreichsten Lebensmitteln, womit sie sich äusserst heilsam auf das Herz und den Blutdruck auswirken. Sie sind zudem sehr calciumreich (190 mg pro 100 g) und eignen sich auch als Eisenlieferant (3,2 mg). Gleichzeitig regulieren sie aufgrund ihrer gut verträglichen Ballaststoffe wunderbar die Verdauung und gelten als altes Hausmittel bei hartnäckiger Verstopfung.

 

6. basisches Lebensmittel: Der Grünkohl

Der Grünkohl zählt ebenfalls zu den sehr basischen Lebensmitteln. Er steckt voller Vital- und Mineralstoffe, bekämpft Entzündungsprozesse, stärkt das Immunsystem und ist gegen Krebs eines der besten (Lebens-)Mittel der Wahl. Der hohe Vitamin-K-Gehalt des Grünkohls pflegt das Blut und die Blutgefässe und sorgt – gemeinsam mit einem Calciumgehalt, der doppelt so hoch ist wie jener in der Milch – für starke Knochen. Die Pflanzenstoffe Betacarotin, Lutein und Zeaxanthin regenerieren ausserdem müde Augen.

 

7. basisches Lebensmittel: Der Rettich

Rettiche enthalten u. a. bestimmte Pflanzenstoffe, die sog. Isothiocyanate (auch „Senföle“ genannt). Sie sind insbesondere für ihre Anti-Krebs- und Anti-Arthritis-Eigenschaften bekannt, die allein schon genügen würden, um den Rettich regelmässig zu essen. Der Rettich unterstützt ausserdem die körpereigene Entgiftungsfähigkeit und regt die Motorik des Darms an, erhöht die Verdauungssaftproduktion und verbessert somit die Darmgesundheit.

 

8. basisches Lebensmittel: Die Gurke

Gurken sind ein Sonderfall unter den basischen Lebensmitteln. Sie versorgen mit hochwertigem Pflanzenwasser und enthalten antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Lignane. Gemeinsam schützen sie vor Herzkreislauferkrankungen, wirken entzündungshemmend und unterstützen den Körper in der natürlichen Krebsabwehr.

 

9. basisches Lebensmittel: Gräser

 

Gräser wie Gerstengras oder Weizengras sind ebenfalls enorm basische Lebensmittel. Sie liefern basische Mineralien, aktivieren die eigenständige Regulation des Säure-Basen-Haushaltes, sorgen für ein gesundes Verdauungssystem, wirken entzündungshemmend, krebsfeindlich, antimykotisch und antibakteriell, stärken das Immunsystem, fördern die Entgiftung und versorgen u. a. mit Vitamin K und Folsäure.

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Tipp:

Ich trinke täglich ein einen Smoothie aus obigen Pflanzen, zusätzlich, Knoblauch, Ingwer, Zitronenschale u.a.

 

Bitte beachten: Zitronen schmecken zwar sauer, wirken im Körper aber basisch.

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