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Der betrogene Patient

Wie Sie als Patient zu einer lukrativen Ware mutiert sind

Sie als Patient sind eine höchst lukrative Ware. Das ist im Prinzip nichts Neues – nur die Dimensionen haben sich verschoben…

 

In diesem Beitrag ging es darum, wie der Titel es bereits verrät, dass die Schulmedizin offensichtlich keine Scheu kennt, auch an Sterbenden verdienen zu wollen. Und die damit verbundenen Maßnahmen sind eine Qual für die Betroffenen in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten ihres Lebens.

Sehen Sie sich folgende Videos an:

Der marktgerechte Patient

Der betrogene Patient

Geschäfte mit dem Sterben

 

Der Inhalt des 1. Filmes bespricht die Auswirkungen der Gesundheitsreform aus dem Jahre 2003, wo „Fallpauschalen“ die immer wieder beschworene „Kostenexplosion“ dämpfen sollten. Diese Maßnahme hat erst recht die Kosten zur Explosion gebracht.

 

„Durch die Einführung der sogenannten Fallpauschalen hatte jede Krankheit mit einem fixen Preis.  Also,nicht mehr der Patient steht im Mittelpunkt, sondern der Profit, der sich mit ihm erzielen lässt.“

 

Die Fallpauschale weist jeder Krankheit einen bestimmten Geldwert zu. Notfälle, Geburten, Diabetes etc. sind so niedrig dotiert, dass sie für die Klinik als unlukrativ gelten.

Das bedeutet, damit ein Krankenhaus die entsprechende Rendite einfährt, wird möglichst operiert (sehr lukrativ) statt z.B. Beinbrüche oder Schlimmeres zu versorgen.

 

Da kann es auch mal sein, dass man bei der Organspende zwar genug Organspender zur Verfügung hat, aber keine Organe. Denn die für die operative Entnahme der Organe notwendigen OPs sind zu teuer und werden schlecht vergütet. Andere Operationen, die mehr Geld einbringen, haben hier Vorfahrt.

 

Kleine kommunale Krankenhäuser, die „klassische“ Erkrankungen behandeln, müssen hier zwangsläufig in die Krise geraten und letztendlich die Tore schließen. Denn die meisten der hier versorgten Erkrankungen haben zu niedrige Fallpauschalen.

 

Krankenhäuser sind genötigt, den größten Kostenfaktor, das Personal, zu „bereinigen“. so dass die Arbeitslast des verbleibenden Pflegepersonals sich signifikant erhöht,  und das bei gleichem Gehalt!

 

Die Klinikkonzerne kommen

Krankenhäuser, die das Handtuch werfen. werden von Klinikkonzernen gekauft und machen sie zu „Gelddruckmaschinen“ . Sie setzen nur auf die medizinischen Verfahren, die entsprechenden Gewinn versprechen.

 

Einer dieser Klinikkonzerne sind die Asklepios-Kliniken mit knapp 35 Tausend Mitarbeitern, 3,1 Milliarden € Umsatz und 150 „assoziierte Einrichtungen“, die 36 Krankenhäuser, 19 Fachkliniken, 13 psychiatrische Kliniken etc. umfassen. Im Jahr 2006 betrug der Umsatz 1,8 Milliarden mit einem Gewinn von 127 Millionen. Im Jahr 2015 waren es 3,1 Milliarden mit einem Gewinn von 374 Millionen €.

 

Sogar Lehrkrankenhäuser von Universitäten wie Göttingen, Bonn und Marburg gehören dazu.

 

Ein weiteres Beispel sind die Helios-Kliniken (Fresenius Gesundheitskonzern). Diese GmbH beschäftigt 66.000 Mitarbeiter und hatte im Jahr 2017 einen Umsatz von 6,1 Milliarden €. Fresenius! Ist es nicht schön, dass die Pharmaindustrie neben ihren pharmazeutischen Erzeugnissen auch gleich die Krankenhäuser gewinnbringend bereitstellt? Helios besaß Ende 2016 112 Kliniken.

 

Privatisierung förderte die Fallpauschalen und führte schließlich zu einem Monopol. Nutznießer waren und sind kapitalkräftige Unternehmen wie Pharmaunternehmen, so dass auch das letzte bisschen medizinische Ethik den Skalpellen ökonomischer Interessen zum Opfer fällt.

 

Dazu noch ein Zitat der Regisseurin des weiter oben zitierten Dokumentarfilms „Der marktgerechte Patient“:

 

„Dass man versucht, aus kranken Menschen Gewinne zu ziehen, das zeigt ja eine Gesellschaft, die völlig den Halt verloren hat. Also da ist ja von Ethik, Moral, Hilfeleistung, Barmherzigkeit überhaupt nichts mehr zu sehen.“

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Gestorben wird im Krankenhaus – oder: Wie man möglichst viel an Sterbenden verdient

 

 

Dr. med. Matthias Thöns bei Markus Lanz – Patient ohne Verfügung. Dazu ein Video:  Geschäfte mit dem Sterben

 

Ich habe es bei einem Angehörigen mit Bauchspeicheldrüdenkrebs erfahren, dem man ein paar Tage Lebensverlängerung versprach, wenn er die viele 1000 Euru teure Chemotherapie machen ließe. Wer würde freiwillig diese Tortur auf sich nehmen, um vielleicht 14 Tage länger zu7 leben?

Eigentlich geht es hier um einen Zweig der Medizin, wo man ein wenig Pietät und Mitgefühl erwarten dürfte. Gemeint ist die Palliativmedizin, wo sterbende Patienten, so versorgt werden, dass ihnen das Leiden erspart bleibt und sie in Frieden und Würde sterben können.

 

Der in o.a. Beitrag befragte Palliativmediziner, Dr. Thöns bedaurt, dass sogar hier der Profit Vorrang vor den Bedürfnissen der Sterbenden und deren Angehörigen hat -  anderes kann er sich viele Dinge wohl auch nicht mehr erklären.

 

Wenn Sie diesen Beitrag sehen, werden Sie sich fragen, ob man es hier noch mit Menschen zu tun hat?

 

 

So berichtet Dr. Thöns von hoffnungslosen Fällen, bei denen zusätzliche Erkrankungen diagnostiziert wurden, die umgehend operativ behandelt wurden. So wurde bei einem Patienten, der bereits einige Herzinfarkte überlebt hatte und dreimal wöchentlich zur Dialyse musste, ein Magen-Tumor festgestellt, der sofort in einer großen Operation entfernt wurde. Dabei musste der Darm verlegt, Teile der Leber entfernt werden und noch ein paar Dinge mehr. Der Patient verbrachte darauf hin aufgrund von nachfolgenden Komplikationen drei Monate beatmet auf der Intensivstation, teilweise im Koma, teilweise bei Bewusstsein.

 

Entgegen einer Patientenverfügung wurde der Mann dennoch weiter operiert und intensiv medizinisch betreut und so sein Leiden verlängert. Zum Schluss wurde er dann auf Drängen seiner Frau doch auf die Palliativstation verlegt, wo er jämmerlich erstickte, noch bevor er seine schmerzlindernden Medikamente bekam.

 

 

Bei solchen Schilderungen fragt man sich, warum man einen todkranken Menschen nicht in Frieden sterben lässt, besonders wenn eine Verfügung vorliegt und der Patient wiederholt um ein Ende der Behandlung bittet?

 

Die Ethik-Schublade mit Inhalt Verantwortung, Wert des Lebens, Patientenwohl usw. wird geöffnet um mit diesem ideologische Feigenblatt verdeckent, dass es ums Geld geht.

 

So bezifferte Dr. Thöns die Kosten in diesem speziellen Fall auf 200.000 Euro, wofür der Patient entsetzlich hatte leiden müssen. Dr. Thöns: „So was wird gemacht, um damit Geld zu verdienen.“ Mein Nachsatz hier lautet: Und nicht, um dem Patienten zu helfen.

 

Aber, die Geschichte wird noch tragischer. Laut Einschätzung von Dr. Thöns wäre der Patient auch ohne Operationen und intensivmedizinischer Betreuung keinen Tag früher gestorben. Er hätte dafür aber wesentlich weniger leiden müssen und vielleicht noch etwas länger leben können. Das alles hat die schulmedizinische Gier nach Profit erfolgreich verhindern können.

Es ist nahezu unglaublich, mit welcher Verlogenheit hier in der Schulmedizin gearbeitet wird

 

Die Patientenverfügung

Da fragt man sich sofort, wozu dann noch eine Patientenverfügung, wenn diese von den Halbgöttern in Weiß permanent ignoriert wird?

Dr. Thöns bestätigt, dass die Verwandten psychologisch unter Druck gesetzt werden, indem man ihnen Hoffnung auf Heilung macht, obwohl absolut kein Grund zu dieser Hoffnung besteht. "Patientenverfügungen werden durch vielerlei Tricks ausgehebelt, weil viel zu viel Geld in dem System zu verdienen ist.“

 

Bonusverträge für Krankenhäuser, sind dann den Chefärzten vorbehalten, damit hier Therapien und Operationen durchgeführt werden, deren Häufigkeit bzw. Notwendigkeit sich nicht nach Diagnosen, sondern an den Erfordernissen der Bonusverträge orientieren.

 

Als Patient ausgeliefert

 

Wenn dann die Pharmaindustrie noch mitmischt, dann sieht es so aus, als wenn der Patient seine Patientenverfügung endgültig knicken kann.

 

Aber es kommt noch schlimmer: denn die Pharmaindustrie

Zaht den Ärzten Prämien, wenn sie sich für ihre Medikamente beim Patienten einsetzen.

 

Und dieser Einsatz ist nicht immer unbedingt mit der entsprechenden Diagnose vereinbar. D.h. dass Medikamente auch mal im Zweifelsfalle gegeben werden, wo die Diagnose unklar ist oder sogar eine Kontraindikationen besteht.

 

Aber laut Dr. Thöns bekommen somit schlecht bezahlte Klinikärzte ein schönes Taschengeld, das zwischen 700 und 7.000 Euro pro Neueinstellung auf das entsprechende Medikament liegen kann.

 

Für einen Onkologen, der zum Beispiel zehn Patienten auf das Medikament einstellen kann, wäre das im schlechtesten Fall 7000 Euro - schnell erworbenes Geld. Das Ganze wird als sogenannte „Anwendungsbeobachtung“ bezeichnet. Ich halte diese für absolut wertlos, aber dem Arzt gibt es zudem das Gefühl von „Wissenschaftlichkeit“.

 

„Anwendungsbeobachtung“ ist Korruption, die als „Wissenschaft“ verbrämt wird.  Natürlich gilt wie überall: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

 

Das Ende vom Ende

Dr. Thöns erklärt am Ende, dass der natürliche Sterbevorgang von einer Reihe von positiven physiologischen Reaktionen begleitet wird, wie dem Ausschütten von Glückshormonen und Opioiden zur Schmerzlinderung. Gerätemedizin kann diese Reaktionen unterbinden und damit das Leiden des Sterbenden erst recht erhöhen.

 

Fazit

Schulmediziner reden un s ein, dass nur die Schulmedizin heilen, Leid lindern und den Tod verhindern kann.

 

Dieses kranke und  bald unbezahlbare System würde wie eine Seifenblase zerplatzen, wenn es nicht die finanzielle Mega-Motivation für dieses menschenunwürdige Handeln gäbe.

 

Patientenorientierte Ärzte, die am Wohl ihrer Patienten und weniger an der daran zu verdienenden Kohle interessiert sind, müssen gefördert werden. Und dann dürfen die Patienten auch wieder zuhause sterben, im Kreis ihrer Familie und nicht in einer sterilen, kalten Umgebung: Der letzte Tritt in den Hintern, für den sie (und indirekt wir alle) auch noch bezahlen dürfen…

 

Dr. Thöns ist insofern ein Hoffnungsstreifen am Horizont, der zeigt, dass es diese Art der Schulmediziner doch noch gibt. Aber es gibt noch viel zu wenige von ihnen.

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