Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
Fit bis 99 plus - Vitalstoffe  Tipps, um gesund und fit zu bleiben

Cannabis                                                              20.8.18

CBD und Cannabis – besser als Medikamente?

Marihuana ist und bleibt ein umstrittenes Thema. Aber immer mehr Länder legalisieren medizinisches Cannabis.

 

Neuere Studien über Marihuana und seine Wirkstoffe zeigen eine Vielzahl von therapeutischen Vorteilen. Marihuana, oder Cannabis, wie es offiziell genannt wird, enthält bis zu 400 Verbindungen namens Cannabinoide. Diese Cannabinoide gehören zu einer Klasse von natürlich vorkommenden chemischen Verbindungen, welche die Neurotransmitter im Gehirn beeinflussen. Eines der bekanntesten Cannabinoide in Marihuana ist Tetrahydrocannabinol oder THC, wie es allgemein genannt wird. Die Substanz ist hauptsächlich für das „high” verantwortlich. Ein weiterer Wirkstoff ist CBD, welches das Gehirn nicht beeinträchtigt und für viele Gesundheitsvorteile bekannt ist.

 

CBD-Öl macht nicht high und kommt deshalb in den letzten Jahren vermehrt als therapeutischer Wirkstoff gegen schwere Krankheiten und chronische Gesundheitsprobleme zum Einsatz. Es ist wichtig zu beachten, dass CBD-Verbindungen in isolierter Form keine psychoaktiven Verbindungen enthalten und deshalb nach und nach in vielen Ländern legalisiert werden. Auch in Deutschland wurde CBD (ohne THC) vor kurzem legalisiert.

 

Studien zeigen, dass CBD eine breite Palette von Vorteilen für die körperliche und geistige Gesundheit haben.

Laut einer Studie im British Journal of Clinical Pharmacology wirkt CBD entzündungshemmend, antikonvulsiv, antioxidativ, antpsychotisch, kann Übelkeit lindern und mehr. Es wurde effektiv zur Behandlung von Krebs, Nervenentzündungen und Schmerzen (periphere Neuropathie, Rheuma), Epilepsie, Übelkeit und Erbrechen, Angst, Schizophrenie und mehr eingesetzt.

 

Werfen wir einen genaueren Blick auf ein paar Vorteile von CBD:

CBD lindert Schmerzen und Entzündungen

Indem es die Signalübertragung in den Schmerzsignalwegen hemmt, kann CBD Schmerzen mindestens genauso gut wie oder noch besser als Opiode lindern – und zwar ohne Suchtgefahr. CBD-Öl wird häufig bei Menschen mit chronischem Schmerzen verwendet. Es reduziert nicht nur die Schmerzen, sondern auch Entzündungen (die einen Großteil zu Schmerzen beitragen) und allgemeine Beschwerden, die mit vielen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden.

 

Studien zu CBD und Schmerztherapie sind vielversprechend, insbesondere als Ersatz für Medikamente, die süchtig machen, der Leber schaden oder andere unerwünschte Nebenwirkungen haben. Mit dem aktuellen Problem der Opiodabhängigkeit scheint CBD eine sichere und praktikable Alternative für die Schmerzbehandlung zu sein.

 

Eine im Journal of Experimental Medicine veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2012 ergab, dass CBD chronische Entzündungs- und Nervenschmerzen bei Nagetieren unterdrückt und dabei sehr verträglich ist.

 

CBD ist auch vielversprechend bei der Linderung von Arthritis-Schmerzen. Bei einer Studie aus dem Jahr 2016 wurde CBD-Gel auf entzündete Bereiche aufgetragen. Die Studienteilnehmer berichteten von weniger Schmerzen und die Entzündungen ließen deutlich nach – ohne Nebenwirkungen.

 

Cannabinoid im Vergleich zu Opioide

Ein großer Vorteil von Cannabis liegt darin, dass es kein Risiko für Sucht, Überdosis oder Tod gibt. In Ländern bzw. Staaten, in denen medizinisches Marihuana legalisiert wurde, starben 20% weniger Menschen an einer Opioid-Überdosis. Vieles deutet darauf hin, dass Cannabis auch Menschen hilft, die bereits mit einer Opioid-Sucht zu kämpfen haben. Es kann die Entzugserscheinungen und Schmerzen lindern. Bei einer Studie konnten 65% ältere Patienten, ihre Opioid-Medikamente reduzieren oder sogar ganz einstellen, nachdem sie anfingen, Cannabis zur Schmerzbehandlung zu nehmen.

 

CBD bekämpft Krebs und Schmerzen

CBD-Öl ist sehr vielversprechend bei der Behandlung von Krebs. Ärzte, die mit medizinischem Cannabis arbeiten, setzen es zur Behandlung von Nebenwirkungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerzmanagement und Linderung von Angstzuständen ein.

 

Forschungen haben gezeigt, dass sowohl das berauschende THC als auch die nicht-berauschende CBD-Verbindung Übelkeit und Erbrechen reduzieren oder verhindern können. Eine im British Journal of Pharmacology veröffentlichte Studie zeigte, dass CBD Übelkeit und Erbrechen erfolgreich vorbeugen kann.

 

Noch wichtiger sind die stark krebsbekämpfenden Eigenschaften von CBD in Bezug auf Hirntumore, Brust-, Prostata-, Eierstock-, Lungen-, Schilddrüsen-, Magen-, Darmkrebs, Leukämie und Melanom. Die Fähigkeit von Cannabis, Krebs zu bekämpfen, hängt mit zwei verschiedenen Mechanismen zusammen: CBD kann möglicherweise das Krebswachstum stoppen, indem es den Tod von Krebszellen auslöst (während gesunde Zellen unberührt bleiben), außerdem kann es die Blut- und Nährstoffversorgung von Krebszellen unterbinden.

 

CBD und THC steigern die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten

Nach Angaben des International Journal of Oncology können Cannabinoide die Wirksamkeit bestimmer Krebsmedikamente erhöhen. Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn die Cannabinoide mit den Chemotherapeutikum Cytarabin und Vincristin gepaart wurden.

 

Außerdem stellten die Forscher fest, dass Cannabinoide, die nach einer Chemotherapie verabreicht wurden, zu einem erhöhten Krebszelltod führten. Bei der Verabreichung vor der Chemotherapie war der Zelltod weniger ausgeprägt.

 

Aus Hanf gewonnenes CBD ist auch stark im Kampf gegen Eierstockkrebs.

CBD schützt das Gehirn, reduziert epileptische Anfälle, hilft bei Angstzuständen und ist antipsychotisch.

Die American Academy of Pediatrics hat im Jahr 2015 offiziell anerkannt, dass die Cannabinoid-Verbindungen die Schmerzen bei lebensbedrohlichen Kinderkrankheiten, für die derzeitige Therapien unzureichend sind, lindern kann.

 

CBD kann beispielsweise auch epileptische Anfälle reduzieren, ohne die negativen Nebenwirkungen von Epilepsie-Medikamenten. Bei einer Studie an Kindern mit medikamentresistenter Epilepsie hatten die Teilnehmer nach 3 Monaten, in denen sie 98%iges CBD-Öl erhielten, 54% weniger epileptische Anfälle. Weitere Vorteile waren eine höhere Wachsamkeit, bessere Laune und bessere Schlafmuster.

 

CBD-Öl hat ein ähnliches pharmakologisches Profil wie einige antipsychotische Medikamente und deshalb unter anderem auch Schizophrenie behandeln. Andere Studien zeigen, dass Canmabis helfen kann, Depressionen, Angstzustände und Stress zu reduzieren. Bei einer Studien gingen die selbstberichteten Symptome der Depression um 58% zurück. 94% berichteten von weniger Angst- und Stresssymptomen. Cannabis ist ebenso wirksam bei der Behandlung von posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD). Manche Experten gehen davon aus, dass Cannabis zudem Panikstörungen, Zwangsstörungen und andere Angststörungen lindern kann.

 

Diabetes und Herzerkrankungen

CBD hat sich auch als vorteilhaft im Kampf gegen Diabetes erwiesen. Bei einer Studie an Mäusen wurde festgestellt, dass CBD die Inzidenz von Diabetes von 86% in der nicht behandelten Gruppe auf 30% in der mit CBD behandelten Gruppe reduzierte. Man geht davon aus, das CBD Entzündungen reduziert und damit die Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse, Insulin zu produzieren, erhöht.

 

Höhere Blutzuckerwerte können die Blutgefäße beschädigen, was zu Herzerkrankungen führen kann. CBD kann diese Schäden reduzieren, indem es Entzündungen in den Blutgefäßen reduziert.

 

Cannabis kann inhaliert, in Form eines Öls oder einer Tinktur über den Mund bzw. die Zunge aufgenommen werden (sehr empfehlenswert für Nichtraucher), oral eingenommen werden (Pillen, Cannabisbutter etc.) oder topisch aufgetragen werden (Salbe, Gel etc.), um Arthritis, Hautentzündungen und mehr zu lindern.

 

Während Cannabis (mit THC)  in Deutschland noch nicht legalisiert wurde, ist Cannabidiol-ÖL (ohne das berauschende THC) inzwischen als Nahrungsergänzung legal verkäuflic.

----------

 

Einige Einsatzgebiete

 

Die schon beschriebene antipsychotische Wirkung wird in Medikamentenstudien mit Schizophrenie-Patienten derzeit erforscht. Die entzündungshemmende Wirkung von CBD kann u.a. bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Arthritis, Asthma sowie weiteren Autoimmunkrankheiten helfen. CBD wirkt angstlösend wie Diazepam, hilft bei Übelkeit und es besitzt neuroprotektive und antibakterielle Eigenschaften. Es hemmt die Anhäufung von Prionproteinen wie beim Rinderwahnsinn (BSE).

 

Es wird angenommen, dass CBD eine Reduktion des Diabetesrisikos bewirkt. CBD könnte für den nachgewiesenen präventiven Effekt von Cannabis bei Diabetes verantwortlich sein.

 

Einsatzformen

 

Darüber hinaus gibt es auf dem deutschen Markt CBD-haltige Hanföle, die mit einem THC-Gehalt von unter 0,2% als Lebensmittel oder Kosmetik legal verkauft werden. Diese Präparate dürfen nicht als Medizin verkauft oder beworben werden, auch wenn sie eine medizinische Wirkung haben. CBD-haltige Hanföle sind nicht zu verwechseln mit stark THC-haltigem illegalem Cannabisöl (veraltet auch „Haschischöl“).

------

Ich habe tagelang recherchiert und kann Ihnen folgenden Shop empfehlen:  BIO-CBD-BestShop

Iso.Zertifizierung DIN EN ISO 9001  (Kontrolle vom Saatgut bis zum End produkt), Produktion nach GMP-Richtlinien, höchste REinheit von 99,55%, Anbau nach GAP (Good Agricultural Practices, GAP),  ohne Genengineering.

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sepp Klik