Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Fieber stärkt die Immunabwehr,           16.1. 2019

Fieber verändert bestimmte Immunzellen so, dass sie schneller und wirksamer  Krankheitserreger bekämpfen können.

Fieber entsteht oft bei einer Infektion und es schaltet dabei  einen Signalweg des Immunsystems ein, der Immunzellen aktiviert. Chinesische Forscher fanden, dass der Temperaturanstieg Proteine auf der Oberfläche von Lymphozyten und anderen Immunzellen verändert. Das verbessert die Adhäsion (Haftung) an der Innenwand der Blutgefäße und erleichtert das Eindringen in das betroffene Gewebe (Fachblatt „Immunity“).

 

„Fieber erhöht die Aktivität aller Immunzellen (Abwehrzellen). "

 

Quelle: © Wissenschaft aktuell

Quelle: „Fever Promotes T Lymphocyte Trafficking via a Thermal Sensory Pathway Involving Heat Shock Protein 90 and α4 Integrins“, ChangDong Lin et al.; Immunity, DOI: 10.1016/j.immuni.2018.11.013

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Grippewelle:

Fiebersenkende Mittel beschleunigen Ausbreitung

Die Ansteckungsgefahr wächst, wenn die Viren sich bei niedrig bleibender Körpertemperatur besser und schneller  vermehren

Wer sein Fieber senkt, steckt andere eher und länger an.

Der Einsatz fiebersenkender Medikamente bei Grippe verursacht mehr Schaden als Nizen. Gängige Mittel wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) lindern zwar ein Symptom, unter dem viele Grippekranke leiden, erhöhen aber auch die Ansteckungsgefahr für andre Personen. Fiebersenken erleichtert die Vermehrung der Grippeviren. Außerdem verlängert sich die Krankheitsdauer. Kanadische Forscher berechneten, dass fiebersenkende Mittel die Zahl der jährlichen Grippefälle um mindestens 5%  erhöhen.

(Fachjournal “Proceedings of the Royal Society B”.)

 

"Fieber ist ein natürlicher Abwehrmechanismus, der eine Vermehrung von Krankheitserregern erschweren soll. Fiebersenkende Mittel verhindern diese Reaktion," sagt David Earn von der McMaster University in Hamilton.

 

Die Forscher berechneten, dass fiebersenkende Mittel einen Anstieg der jährlichen Grippefälle um 5% bewirken.

Das bedeutet: Fieber senken erhöht die Zahl der Grippetoten.

 

Zwei weitere Faktoren sind noch zu berücksichtigen: Zum einen verlängert die Fiebersenkung auch die Dauer der Krankheit und damit die Dauer der Ansteckungsgefahr. Zum anderen bleiben Menschen, die sich nach Einnahme entsprechender Medikamente besser fühlen, oft nicht im Bett und infizieren so viel mehr Menschen als diejenigen, die mit ihrem Fieber zu Hause geblieben sind.

„Sowohl Eltern als auch Ärzte wollen, dass sich ihre Kinder oder Patienten besser fühlen, und senken deshalb das Fieber und das ist ein schwerer Fehler.

 

Mein Rat:

Nachdem ich in den letzten 30 Jahren nur 2 Grippeanfälle hatte, wobei ich in 9 Stunden (nicht Tagen) wieder gesund war, kann ich Ihnen mein "Rezept" empfehlen:

Bei den ersten Anzeichen einerErkrankung sofort ins Bett gehen und bis zur Nasenspitze zudecken. Tee trinken, Vitamin C und Zink einnehmen und unbedingt ein paar Stunden fiebern und zwar möglichst über 39 Grad. Wichtig: Der ganze Körper muß überall diese Temparatur erhalten. also auch den Kopf mit einer Wollmütze bedecken.

 

Quelle: © Wissenschaft aktuell

Quelle: „Population-level effects of suppressing fever”, David J. D. Earn et al.; Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences, DOI: 10.1098/rspb.2013.2570

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Grippe erhöht Risiko einer bakteriellen Lungenentzündung hundertfach

 

Während einer Grippewelle steigt auch die Zahl bakterieller Lungenentzündungen durch Pneumokokken. Durch eine Computersimulation mit realen Fallzahlen von Erkrankungen kommen amerikanische Forscher jetzt zu einem eindeutigen

Ergebnis:

In der ersten Woche einer Grippeerkrankung steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Lungenentzündung durch Pneumokokken auf das 100-Fache an, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal „Science Translational Medicine“.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, bessere vorbeugende und therapeutische Maßnahmen zu entwickeln, um die Zahl lebensbedrohlicher Lungenentzündungen während der Grippesaison zu senken. Während der Hauptgrippezeit seien bis zu 40 % der registrierten Lungenentzündungen mit Grippe  gekoppelt sind. Insgesamt steigt demnach bei einer Grippe in den ersten fünf bis sieben Tagen die Wahrscheinlichkeit einer Pneumokokkeninfektion der Lungen auf das Hundertfache an.

 

Grippeviren schwächen die Immunabwehr gegen Pneumokokken (Bakterienart) stark, so dass schon eine ganz geringe Erregerdosis ausreicht, um eine Lungenentzündung auszulösen.

Pneumokokken können folgende Krankheiten auslösen:

 

Lungenentzündung: Das Unangenehme bei der Pneumokokken-Lungenentzündung ist die Tatsache, dass sie so fulminant verläuft, dass auch eine sofortige Behandlung mit Antibiotika oft den Tod des Patienten nicht mehr verhindern kann.

Akute Mittelohrentzündung: dies ist eine Erkrankung, die vor allem bei Kleinkindern auftritt und ausgehend vom Ohr dann schwere Komplikationen hervorrufen kann: eitrige Gehirnhautentzündung oder Thrombose der wichtigsten Hirngefäße.

Akute eitrige Gehirnhautentzündung: hier ist die Sterblichkeitsrate enorm: 60 bis 80% der Patienten.

 

Weitere schwere Pneumokokken-Erkrankungen können die Herzinnenhaut, das Bauchfell (Bauchfellentzündung) und die Gelenke im Sinne einer Arthritis betreffen.

 

An der Spanischen Grippe von 1918/19 starben weltweit mehr als 25 Millionen Menschen. 24 % der Todesopfer zeigten auch Anzeichen einer Infektion durch Pneumokokken. Es ist daher anzunehmen, dass nicht allein ein besonders aggressiver Typ von Grippeviren für die hohe Todesrate verantwortlich war. Lungenentzündungen durch Pneumokokken, Staphylokokken oder Haemophilus-Bakterien könnten wesentlich zum tödlichen Krankheitsverlauf beigetragen haben.

 

Quelle:© Wissenschaft aktuell

Quelle: „Identifying the Interaction Between Influenza and Pneumococcal Pneumonia Using Incidence Data“, Sourya Shrestha et al.; Science Translational Medicine, DOI: 10.1126/scitranslmed.3005982

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