Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Hagebuttenpulver bei Gelenkbeschwerden

Die Hagebutte gilt als eines der wichtigsten naturheilkundlichen Mittel, die bei Arthrose und Arthritis Schmerzen und Entzündungen lindern können.

 

Ihre Hauptwirkstoffe sind das Vitamin C und der Pflanzenstoff Galactolipid (Galaktolipid).

 

Galactolipide kommen natürlich als sekundäre Pflanzenstoffe in Pflanzen vor. Besonders reich an Galactolipiden ist die Frucht (Hagebutte) der Hundsrose (Rosa canina), insbesondere die Unterart lito.

Galactolipide wurden 2003 in der Hagebutte von einem dänischen Forscherteam als neue sekundäre Pflanzenstoffe entdeckt. Galaktolipide zerfallen bereits bei Temperaturen über 40 °C.

Hagebuttentee ist also kaum wirksam, da auch das Vitamin C vermindert ist.

 

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die entzündungshemmenden Effekte der Hagebutte tatsächlich auf die enthaltenen Galactolipide zurückzuführen sind (Christensen 2009); außerdem konnten für diese Galactolipide auch knorpelschützende (chondroprotektive) Wirkungen nachgewiesen werden (Schwager et al. 2011).

 

Galactolipide sind auch in Petersilie, Lauch, Erbsen Bohnen, Kohl, Spinat, Spargel, Brokkoli und Kürbis enthalten.

Die große Wirkung der Hagebutte scheint in der Kombination ihrer vielen Wirkstoffe zu liegen (Sie weiter unten).

 

Hagebutten sind die Früchte (bzw. Scheinfrüchte) aller Rosen, der gemeinen Hundsrose (Rosa canina) oder auch der Heckenrose (Rosa corymbifera).

 

Hagebutten bestehen aus einer fruchtigen Hülle, die im Innern die eigentlichen Früchte, nämlich die kleinen Samen enthalten. Diese wiederum sind von den bekannten reizauslösenden Härchen umgeben, die von Kindern gerne als „Juckpulver“ eingesetzt werden.

 

Was kann man mit Hagebutten machen?

Aus getrockneten Hagebutten kann man Hagebuttenpulver gewinnen. Aus frischen Hagebutten werden das Hagebuttenmark (ungesüsstes Hagebuttenpüree aus rohen Hagebutten), Hagebuttenmarmelade oder Likör hergestellt. Aus den Kernen wird das Hagebuttenöl gepresst, das mit 34 Prozent einen recht hohen Alpha-Linolensäure-Gehalt hat (Omega 3). Es hat beruhigende, entzündungshemmende und pflegende Eigenschaften für irritierte Haut.

 

Das Hagebuttenpulver kann bei vielen Krankheiten eingesetzt werden: Arthrose, chronisch entzündlichen Erkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Prävention von Erkältungen,  Entgiftung. Auch Haustieren kann man das Pulver geben, z. B. Hunden, Katzen und Pferden.

 

Getrocknete Hagebutten enthalten 800 mg Vitamin C. Zitrusfrüchte zum vergleich nur 50 mg jeweils pro 100 g. 

 

Vitamin C wirkt bei vielen Erkrankungen.

Vor allem ist Vitamin C  sehr wichtig für die Bildung von Kollagen. Kollagen macht unsere Haut, Bänder, Sehnen und Blutgefässwände einerseits elastisch, andererseits aber auch sehr druckfest und widerstandsfähig.

 

Vitamin C schützt auch den Knorpel vor Verschleiss – insbesondere durch seine antioxidativen Fähigkeiten, so eine Untersuchung vom August 2015.

 

Zusätzlich verbessert Vitamin C die Eisen- und Mineralstoffaufnahme. Hagebuttenpulver kann neben den bereits erwähnten Inhaltsstoffen bis zu 44g/100 g der gesundheitsfördernden Ballaststoffe enthalten.

 

Weitere Inhalte:

Betacarotin: 4.900 µg, der Vitalstoff für u. a. Augen, Haut und Schleimhaut (Bedarf 2.000 µg)

Kupfer: 4.000 µg, das Spurenelement u. a. zur Blutbildung, Energiegewinnung, Herstellung entgiftender Enzyme und zur Kollagenbildung bzw. zum Aufbau des Bindegewebes (Bedarf 1.250 µg).

Neben den Vitaminen A, B1 und B2, E, H, K und P (Flavomoide) konnten auch Mineralstoffe (z. B. Eisen, Magnesium, Natrium, Kalium), Spurenelemente (z. B. Kupfer, Zink, Calcium), Pektine, Flavone, Fruchtsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Gerbstoffe) in der Hagebutte nachgewiesen werden.

 

Wie wirken Galactolipide (Galaktolipide)?

Laut einer von mehreren Studien von 2009 wirkt Hagebuttenpulver entzündungshemmend und knorpelbildend vor allem durch die enthaltenen Galaktolipide.

 

Galaktolipide verhindern auch, dass weisse Blutkörperchen (Leukozyten) in das Knorpelgewebe eindringen und dieses schädigen können. Galaktolipide wirken somit entzündungshemmend und schmerzlindernd und verbessern dadurch die Beweglichkeit sowie Gelenk- und Rückenschmerzen sowie Morgensteifigkeit.

 

Bei regelmässiger Einnahme von Hagebuttenpulver konnte in manchen Untersuchungen der CRP-Wert – ein Entzündungsparameter – gesenkt werden.

 

Das Eiweiß CRP ist bei Entzündungen im Körper vermehrt im Blut nachweisbar. Es ist Teil des Immunsystems und hilft dabei, abgestorbene Immunabwehrzellen und körperfremde Substanzen aus dem entzündeten Gewebe zu entfernen. Die Konzentration des CRP im Blut kann auch Hinweise auf die Art und den Verlauf der Entzündung geben.

 

Hagebuttenpulver bei Arthritis

Auch bei Arthritis gibt es Hinweise auf eine Wirkung des Hagebuttenpulvers. Arthritis ist im Gegensatz zur Arthrose keine degenerative Erkrankung infolge von Verschleiss, sondern eine Autoimmunerkrankung, bei der es in Schüben zu starken Gelenkentzündungen kommt. Arthritis wird oft auch einfach als Rheuma bezeichnet.

 

Dosierung und Einnahme von Hagebuttenpulver

Man nimmt täglich 5 bis 10 Gramm des Pulvers (ca. 1 bis 2 Teelöffel) ein (am besten auf mindestens zwei Einnahmen verteilt) und rührt es in kalte Getränke (Wasser, Saft, Smoothies, Shakes, Joghurt u.a.) ein. Da die Galaktolipide fettlöslich sind, sollte man einige Tropfen eines hochwertigen Pflanzenöls dazu geben.

Man sollte Hagebuttenpulver mindestens 1 bis 2 Monate täglich einnehmen. Danach kann man 1 Woche Pause einlegen.

 

Bitte beachten: Hagebuttenpulver nicht in heiße Getränke einrühren, da die Galaktolipide bei über 40 Grad zerstört werden. Beim Kauf auch darauf achten, dass bei der Herstellung nicht über diese Temperatur erhitzt wurde.

 

Qualität von Hagebuttenpulver beachten!

Achten Sie auf Bio- und Rohkost-Qualität sowie auf Frische des Produkts, da auch im Laufe der Lagerung der Vitamin-C-Gehalt merklich schwinden kann. Rohkostqualität bedeutet, dass die Hagebutten unter 40 Grad getrocknet wurden, damit das hitzeempfindliche Galaktolipid erhalten bleibt.

Andere Arthrosemittel:

Eine Kombination aus Sojabohnen- und Avocado-Extrakt wirkte kurzzeitig relativ gut gegen Schmerz und Entzündung. Positiv beurteilten Forscher auch Weihrauch (Boswellia serrata), Boswellia-Extrakt sowie Kollagen-Hydrolysate, Passionsfruchtschalen-Extrakt, Curcuma-longa-Extrakt, Curcumin, L-Carnitin und Pycnogenol (OPC).

Pycnogenol (OPC) ist besonders in Traubenkernen und im Extrakt der Rinde der französischen See-Kiefer entjalten. OPC wirkt bei milder Arthrose antioxidativ, entzündungshemmend und chondroprotektiv, so das Fazit einer Übersichts­arbeit zu diesem Pflanzenextrakt aus dem Jahr 2017. Er ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel im Handel.

 

Weitere empfehlenswerte Vitalstoffe:

Weidenrinde,Teufelskralle, Glucosamin, Chondroitin,

Omega-3-Fettsäuren, Hyaluronsäure, MSM, Kollagen, Vitamine C, E, D, Aminosäure L-Arginin, Spurenelemente Selen, Mangan, Zink.

 

 

 

 

 

 

 

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