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Kakao –

so gesund ist die schokoladige Speise der Götter

Quelle: schnelleinfachgesund.de, Autor: MARTIN KROWICKI, bearbeitet durch Sepp Klik

 

Kakao wurde bereits von den Azteken verehrt. Aus diesem Grund nannten sie den Samen des beeindruckenden Kakaobaumes auch „Speise der Götter„.

 

Warum ist Kakao so gesund?

Verantwortlich dafür ist eine Vielzahl fabelhafter Pflanzenstoffe, die in der Bohne enthalten sind. Diese sind besonders gesund für unser Herz und Gehirn. Darüber hinaus kann Kakao mit positiven Einflüssen auf das Hautbild, die Stimmung und die körperliche Leistungsfähigkeit punkten.

 

Wie wird Kakao gewonnen?

Die Kakaofrüchte wachsen an etwa fünf Meter hohen Bäumen. In den Früchten sind die eigentlichen Kakaobohnen enthalten. Eine solche Kakaofrucht wiegt etwa 500 Gramm und enthält bis zu 50 Bohnen.

 

Ernte

Bei der Ernte schlägt man die Früchte mit einer Machete vom Baum. Danach öffnen die Bauern die Früchte und breiten sie auf Bananenblättern oder in großen Schalen aus.

 

Fermentation 1)

Um den Prozess der Fermentation einzuleiten, werden die Früchte nur grob aufgeschlagen. Dabei bleiben die Kakaobohnen im Fruchtfleisch. Weil dieses sehr zuckerhaltig ist, beginnt schon bald der mikrobielle Gärungsprozess. Innerhalb der zehntägigen Fermentation entwickeln die Kakaobohnen ihre typischen Aromen und Färbungen.

 

1) Fermentation, Fermentierung

In der Lebensmittelherstellung spielt die Fermentation eine zentrale Rolle bei der Produktion und Haltbarmachung von Lebensmitteln, wie die Herstellung von Sauerkraut, Kimchi, Tsukemono, Miso, Nattō oder Tempeh. Des Weiteren entwickeln sich die Aromastoffe, wie bei Sojasauce und fermentierten Getränken, die Gerbstoffe werden abgebaut, wie bei Tee, Kakao, Kaffee und Tabak. Weitere Vorgänge sind die Herstellung von Milchprodukten, wie Käse oder Joghurt, die Herstellung von Tofu oder Rohwurst (beispielsweise Salami) und letztlich die Erzeugung von alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Whisky.

 

Trocknung

Anschließend beginnt man mit der Trocknung der Bohnen. Die traditionelle Trocknung erfolgt in der Sonne.

 

Rohkakao - Gesundheitstipp

Im Gegensatz zu herkömmlichem Kakao wird bei Rohkakao auf eine zusätzlich erfolgende Röstung verzichtet. Dadurch bleiben die wichtigen Nährstoffe in der Bohne enthalten. Diese Form der dunklen Bohne ist deshalb besonders gesund.

 

Weiterverarbeitung

Schließlich können die getrockneten Bohnen geröstet und zu allen möglichen Endprodukten weiterverarbeitet werden. Kakaopulver erhält man schließlich, wenn man die Kakaomasse presst und die Kakaobutter abtrennt.

 

Welche Inhaltsstoffe hat Kakao?

Fett

Die Bohnen enthalten etwa 50 Prozent Fett. Dieses setzt sich hauptsächlich aus zweifach- und einfach-gesättigten Fettsäuren (der Ölsäure, die auch in Olivenöl vorkommt) zusammen. Durch diesen hohen Fettanteil wird Kakao sehr kalorienreich. Aber nur,wenn man Kakao zu Vollmilchschokolade mit viel Milch und Zucker verarbeitet, dann kann er zum Dickmacher werden. Außerdem sind die Fette überwiegend ungesättigt, das heißt, sie können als gesunde Fette bezeichnet werden, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

 

Zucker

Kakao enthält vorwiegend komplexe Kohlenhydrate und wertvolle Ballaststoffe. Es entfällt also nur ein kleiner Anteil auf Einfachzucker. Deshalb ist die dunkle Bohne eine großartige und zuckerarme Ergänzung z.B. zum Frühstück.

 

Antioxidantien

Kakao ist sehr reichhaltig an Antioxidantien (Radikalfänger, Schutzstoffe). So reichhaltig, dass Kakaopulver mehr davon enthält als die meisten Obst- und Gemüsesorten. Antioxidantien sind für die meisten der Gesundheitswirkungen verantwortlich:

 

Wie auch Wein, enthält Kakao zahlreiche Polyphenole. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben antioxidative Eigenschaften, das heißt, sie schützen deine Zellen vor schlechten Umwelteinflüssen surch die sog. freien Radikalen. Den besten Ruf genießen die sogenannten Flavonoide.

 

Was sind Flavonoide?

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe und gehören zu den Polyphenolen. Insgesamt sind über 6500 verschiedene Flavonoide dokumentiert. In größeren Mengen befinden sich diese Stoffe u.a. in Weintrauben, Tee und Kakao. Einige Flavonoide haben die Eigenschaft, Blutgefäße zu weiten, andere wirken entzündungshemmend, antiviral oder krampflösend. Alle diese Substanzen haben gemein, dass sie Antioxidantien sind. In Diskussion ist außerdem eine reduzierende Wirkung gegenüber Krebs. Die Pflanzenstoffe in der Bohne schützen die Epithelzellen, welche die Arterien vor Verengungen bewahren. Außerdem verhindern sie, dass die Blutplättchen verklumpen und die Arterien verstopfen. Alle diese Eigenschaften machen Kakaopulver so gesund.

 

 

Serotonin 1) und Dopamin 2)

Das ist der Grund, warum Schokolade glücklich macht: Beide Stimulanzien können beim Menschen als Stimmungsaufheller wirken. Serotonin und Dopamin sind in geringen Mengen in der Bohne enthalten; viel wichtiger ist jedoch, dass beim Geschmack dunkler Schokolade sofort die Produktion von Glückshormonen hochgefahren wird. Wenn gleichzeitig wenig Zucker enthalten ist, dann ist auch kein Sucht-Effekt zu erwarten.

 

1) Serotonin ist ein Gewebshormon und Neurotransmitter. Es kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor.

2) Dopamin (DA, Kunstwort aus DOPA und Amin) ist ein ein wichtiger, überwiegend erregend wirkender Neurotransmitter des zentralen Nervensystems.

 

Koffein

Kakao enthält darüber hinaus etwa 0,2 Prozent Koffein. Rohkakao kann sogar bis zu 1,5 Prozent Koffein beinhalten. Im Vergleich zu Kaffee oder Tee ist das Koffein zwar nicht so wirksam, aber auf sehr sensible Personen kann es eine wach machende Wirkung entfalten. Deshalb ist Kakao eine gute Alternative zu Kaffee oder Tee.

 

Mineralien und Vitamine

Die Kakaobohne beinhaltet eine Vielzahl von Mineralstoffen und Vitaminen. Dazu gehören Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Kupfer, Eisen und Mangan. Des Weiteren enthält Kakao die Vitamine B (B1, B2, B3), A, C und E.

 

Warum ist Kakao so gesund?

Die Gesundheitseffekte des Kakaos wurden durch zahlreiche Studien gut untersucht. Die meisten Effekte werden dabei in Bezug auf das Herz-Kreislauf-System beschrieben. Vor allem koronare Herzerkrankungen kommen in unserer westlichen Kultur sehr häufig vor. Die Bohne kann im Falle derartiger Erkrankungen ein effektives Gegenmittel darstellen.

 

Ein Beispiel gefällig? Die Geschichte der Kuna

Kakao und die Kuna-Indianer

Die Gesundheitseffekte des Kakaos sind unter anderem dadurch bekannt geworden, dass Forscher die Vitalparameter der Kuna Indianer untersuchten. Die Kuna Indianer leben auf der San Blas Insel bei Panama. Die Inselbewohner lieben Kakao! Sie gewinnen ihn aus wild wachsenden Bäumen und trinken vier bis fünf Tassen pro Tag. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Sterblichkeitsrate der Kuna aufgrund von Zivilisationskrankheiten deutlich geringer ist als im Vergleich zur Bevölkerung Panamas und dem Rest der Welt.Die Sterblichkeitsraten der Kuna wurden mit der Bevölkerung Panamas verglichen. Dabei hatten die Panamaer sechsfach höhere Sterbefälle aufgrund von Herzattacken, 17-fach bei Schlaganfällen, 18-fach bei Krebs. Die Blutdruckwerte der über 65-Jährigen Kuna glichen den Werten von 20- bis 30-Jährigen.

 

Kakao und Herzgesundheit

Unsere Liebe zum Kakao beruht auf Gegenseitigkeit, denn er hat gewissermaßen unser wichtigstes Organ „ins Herz geschlossen“. Eben weil Kakao mit vielen positiven Effekten auf unsere Herzgesundheit zielt. Hauptverantwortlich dafür sind die sehr starken Polyphenole, die freie Radikale bekämpfen, Entzündungsbotenstoffe reduzieren und die Durchblutung verbessern.

 

Senkung des Cholesterins

Japanische Forscher gaben 160 Probanden entweder flavonoidreichen oder -armen Kakao. Die Gruppe, die das flavonoidreiche Getränk erhielt (2 TL Kakao in 250 ml Mandelmilch), zeigte eine deutliche Verringerung des schlechten LDL-Cholesterins. Außerdem erhöhte sich das gute HDL-Cholesterin.

 

Kakao reduziert den Blutdruck

Auch deutsche Forscher beschäftigen sich mit der Wirkung des Kakaos. Eine Studie zeigte, dass der Konsum von dunkler Schokolade zu 5-10 Prozent geringeren Blutdruckwerten führte.

 

Bessere Blutzirkulation

Im Zuge einer anderen japanischen Studie konnte ein 22 Prozent besserer Blutfluss bei Probanden, die dunkle Schokolade aßen, beobachtet werden.

 

Interessant: Kakao und Herzattacken

In einer groß angelegten, schwedischen Studie wurden die Essgewohnheiten von Teilnehmern des Stockholm Heart Epidemiology Programs untersucht. Diejenigen der 1169 Personen, die mindestens zweimal pro Woche (dunkle) Schokolade (möglichst über 80% Kakao) konsumierten, hatten eine 27 Prozent geringere Sterblichkeitsrate nach Herzattacken.

 

Weitere Effekte auf das Herz

Flexiblere Arterien

Blutverdünnende Eigenschaften

Reduktion von Entzündungen im Körper8

 

Kakao und die Hirnfunktion

Neben der Herzfunktion kann Kakao auch die Hirnfunktion verbessern. Viele dieser Effekte gehen ebenfalls auf die durchblutungsfördernden Wirkungen zurück. Darum ist die leckere Bohne ein geeignetes Lebensmittel, um die  Konzentration zu steigern.

 

Kakao senkt das Demenz-Risiko

Im Journal of Cardiovascular Pharmacology wurden Studien veröffentlicht, die vielversprechende Wirkungen von Kakao im Zusammenhang mit Demenz untersuchten. Die Forscher konnten den Effekt mithilfe eines erhöhten Blutflusses in der grauen Substanz des Hirns begründen.

 

Höhere mentale Ausdauer

Die positiven Effekte von Kakao beschränken sich nicht nur auf ältere Menschen. Auch bei jungen Menschen verbessert sich die Hirnfunktion und die Konzentration kann gesteigert werden. Diesbezüglich wurde eine geringere mentale Ermüdung nach einstündigen mentalen Tests ermittelt. Vor wichtigen Prüfungen oder Terminen ist es also ratsam, hochwertigen Kakao zu trinken.

 

Weitere Effekte von Kakao

Durch die zahlreichen, positiven Inhaltsstoffe im Kakao ist es kaum möglich, alle positiven Wirkungen zu erfassen. Doch vereinzelte Studien weisen auf weitere Effekte hin, die größtenteils über die oben beschriebenen Effekte zu erklären sind.So wurde bei Patienten mit Diabetes eine verbesserte Insulinsensitivität nachgewiesen, wenn diese eine Woche lang täglich zwei Stücke dunkle Schokolade aßen.

 

Hautverbesserung: Kakao kann Falten reduzieren, die durch vermehrte UV-Strahlung entstanden sind. Die Pflanzenstoffe sind darüber hinaus in der Lage, die Hautstrukturen vor den UV-Einflüssen zu schützen. Diese Effekte sind durch eine dermatologische Studie belegt. Weitere Effekte können auch in Bezug auf weichere Haut beobachtet werden.

 

Kann man die Effekte mit Kakao auch mit Schokolade erreichen?

Eines gleich vorweg: Mit Milchschokolade wird man die Effekte von Kakao nicht erreichen. Diese enthält einen zu geringen Anteil an Kakao und zu viel Zucker. Damit bewirkt man leider nur das Gegenteil. In den oben beschriebenen Studien wurde jeweils dunkle Schokolade oder reines Kakaopulver verwendet. Deshalb kann dunkle Schokolade genauso effektiv sein wie Kakao. Dabei sollte die Schokolade mindestens 80 % Kakaopulver enthalten.

In einer Studie wurde Milchschokolade mit dunkler Schokolade verglichen. Die Probanden, die dunkle Schokolade zu sich nahmen, hatten bis zu 20 % höhere Werte an Flavonoiden im Blut. Im Vergleich konnte bei Milchschokolade keine Wirkung beobachtet werden. Kakaopulver birgt übrigens einen kleinen Vorteil: Es liefert die gesundheitsfördernden Stoffe in konzentrierter Form. Bei Schokolade muss man mit zusätzlichen Kalorien aus Fetten der Kakaobutter vorliebnehmen. Es hängt also von den Zielen und Vorlieben ab, ob Schokolade oder Kakaopulver besser ist. Am  besten ist die 99 %ige Schokolade. Der Geschmack gewöhnt sich schnell an die Bitterstoffe.

 

Wie verwendet man Kakao am besten?

Kakao ist ein wahrer Allrounder in der Küche und kann vielen Gerichten, Smoothies oder Getränken einen interessanten Kick geben. Am besten harmoniert das dunkle Pulver mit weiteren Gewürzen wie Vanille, Ingwer, Minze, Kardamom, Zimt oder Anis.

 

Tipp:

Verwende Rohkakao

Wie bereits oben erwähnt, verzichtet man bei Rohkakao auf eine zusätzliche Röstung. Dadurch bleiben die wichtigen Mineralien, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe enthalten.

Achte auf Fairtrade und BIO-Qualität.

 

 

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