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Krebs durchs Frühstück?

(durch Cerealien wie Frühstückssflocken und Müsliriegel?)      16.9.18

Artikel-Quelle: The Alternative Daily sowie Wikipedia

 

Fast drei von vier verarbeiteten Cerealien enthalten Unkrautvernichtungsmittel und zwar in Mengen, die besonders Kindern schaden können, so eine im August veröffentlichte Studie. Die Studie wurde von der in Washington ansässigen Environmental Working Group durchgeführt mit Müsliriegeln, Haferflocken und Vollkornprodukten bis hin zu beliebten Frühstückscerealien für Kinder.

Cerealien (Getreideflocken stammt von Cerialia, ein altrömisches Fest zu Ehren von Ceres, der der römischen Göttin des Acker– u. Getreidebaues, der Gesittung, der Fruchtbarkeit und der Ehe]

 

Bis auf zwei Produkte enthielten alle das chemische Glyphosat. Hierbei handelt es sich um das am häufigsten verwendete Pestizid.

 

Ist Glyphosat ein Karzinogen?

karzinogen heißt krebserzeugend; Krebsgeschwülste verursachend, auslösend

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit  behauptet, dass die Chemikalie wahrscheinlich keinen Krebs beim Menschen verursacht.

 

Die Meinungen der Experten zur Sicherheit von Glyphosat gehen jedoch weit auseinander. Die Internationale Agentur für Krebsforschung hat Glyphosat nämlich als wahrscheinliches karzinogen eingestuft. Auch in manchen amerikanischen Staaten, wie Kalifornien, warnen die Gesundheitsbehörden vor Glyphosat.

 

Was sagt Monsanto?

Der Hersteller des größten Unkrautvernichtungsmittels Roundup (enthält Glyphosat) behauptet seit langem, dass sein Unkrautvernichter keinen Krebs auslöst.

Unter dem Markennamen Roundup vertreibt der Konzern Bayer AG (ehemals Monsanto) seit 1974 in über 130 Ländern eine Serie von Breitbandherbiziden, die in der Landwirtschaft Anwendung finden und auch von Hobbygärtnern verwendet werden. Breitbandherbizide wirken unspezifisch gegen viele Pflanzenarten.

 

In einem hochkarätigen Gerichtsverfahren Anfang des Jahres wurde das Unternehmen mit Vorwürfen konfrontiert, dass es seit Jahren Beweise unterdrückt. Diese Beweise sollen zeigen, dass Roundup zu Krebs führen kann. Der ehemalige kalifornische Schulaufseher, DeWayne Johnson, behauptete, dass Roundup bei ihm zu Krebs führte. Monsanto versuchte, die unabhängigen Forscher, die von Johnson beauftragt wurden, zu schikanieren und untergraben. Nach einem einmonatigen Prozess erhielt Johnson 289 Millionen Dollar Schadenersatz. Das Unternehmen schwor, Berufung einzulegen, aber die Zukunft von Monsanto ist heute ungewiss. Im Juni kaufte der deutsche Pharmariese Bayer Monsanto auf und kündigte an, die Marke Monsanto einzustellen.

 

Sind Cerealien sicher?

Die Hersteller stehen weiter zu ihren Produkten und sagen, dass diese sicher sind, so beispielsweise ein Sprecher von Kellog. Auch der Getreidegigant General Mills behauptet, dass seine Produkte sicher sind und die gesetzlichen Auflagen erfüllen. Manche Hersteller geben jedoch zu, dass die Sicherheitsstandards veraltet sind.

 

Eine Studie zeigt auch einen möglichen Zusammenhang zwischen Glyphosat und einer aktuten myeloischen Leukämie. Hierzu sind allerdings noch weitere Studien notwendig.

Obwohl nicht sicher ist, dass Glyphosat Krebs auslöst, steht fest, dass das Unkrautvernichtungsmittel Dutzende andere Gesundheitsrisiken birgt.

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Glyphosat

 

Was ist Glyphosat?

Glyphosat ist u.a. der Wirkstoff eines bekannten Unkrautvernichters namens Roundup. Glyphosat wurde in den 1970er Jahren von Monsanto (USA)patentiert und 1974 unter dem Namen Roundup verkauft. Inzwischen gehört es zu den meistverkauften Herbiziden.

Nicht nur Hausbesitzern verwenden Glyphosat für  ihren Rasen, sondern auch auf Golfplätzen, Friedhöfen, Parks und Bauernhöfen findet es Anwendung. Landwirte benutzen es, um Unkraut zu vernichten, das zwischen  Weizen, Hafer, Roggen, Mais, Sojabohnen u.a. wächst.

 

Das Mittel ist inzwischen in aller Welt verbreitet und wird oft aus Unwissenheit viel zu oft und zu hoch dosiert angewendet.

 

Seit 1994 gibt es gentechnisch veränderte Pflanzen, denen Glyphosat nichts anhaben kann, so dass man es über das ganze Feld verteilen lonnte und nicht nur in den Furchen wie vorher.

Laut einer Studie wurden seit seiner Einführung im Jahr 1974 weltweit etwa  9 Millionen Tonnen Glyphosat verwendet, allein 74% davon in den letzten 10 Jahren.

 

Schlimm ist, dass Glyphosat auch auf Nicht-GMO-Kulturpflanzen verwendet wird, um die Erntezeit zu beschleunigen, indem man die Trocknung beschleunigt.

GMO heißt gentechnisch modifizierte Organismen, englisch genetically modified organism  oder auch gentechnisch veränderte Organismen (GVO),  sind Organismen, deren Erbanlagen mittels gentechnischer Methoden (z. B. durch Transgenetik) gezielt verändert worden sind.

 

Das Austrocknen von Getreide mit Glyphosat ist sehr verbreitet. Mit großen Mengen davon werden nicht-gentechnisch veränderter Weizen, Hafer, Sojabohnen, Linsen, Erbsen, Mais, Flachs, Roggen, Buchweizen, Hirse, Raps, Zuckerrüben und Kartoffeln behandelt. Man besproht die Nahrungsmittel ein paar Wochen vor der Ernte mit Glyphosat. Auch nach der Ernte sind dann noch erhöhte Glyphosatwerte in den Nahrungsmitteln enthalten.

 

Glyphosat - gesundheitlichen Folgen

 

Laut neuen Studien soll Glyphosat mit Autismus, Non-Hodgkin-Lymphom, schweren Nahrungsmittelallergien (einschließlich Zöliakie), Parkinson, Multipler Sklerose, Alzheimer, Adipositas, Fortpflanzungsproblemen und Leberproblemen in Zusammenhang stehen.

 

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Glyphosat 2015 als wahrscheinlich karzinogen (krebserregend) der Klasse 2 A 1) für Menschen eingestuft. Es soll auch DNA- und Chromosomschäden an menschlichen Zellen verursachen.

 

1)

In die Kategorie 2 wurden Stoffe eingeordnet, die für den Menschen als krebserzeugend angesehen werden. Diese Annahme beruht im Allgemeinen auf Langzeitversuchen und/oder sonstigen relevanten Informationen.

Bispiele für die Kategorie 2:

Acrylamid

Benzpyren

Cobaltchlorid

Ottokraftstoff

Rohöl

 

Eine Risikobewertung zu Glyphosat durch die  die US-Umweltschutzbehörde (EPA) wurde verschoben, was zum Teil auf die intensive Lobbyarbeit der Agragchemikalienindustrie zurückzuführen ist.

 

Mehr als 30 Klagen wurden in Kalifornien allein gegen Monsanto eingereicht mit der Begründung, Roundup und zwar von Personen, die behaupten, Roundup verursache ein Non-Hodgkin-Lymphom 1). Sowohl europäische als auch US-amerikanische Regulierungsbehörden gaben die Chemikalie derzeit zur weiteren Nutzung frei - auch Deutschland.

 

1) Unter der Sammelbezeichnung Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) werden alle bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems (maligne Lymphome) zusammengefasst, die kein Morbus Hodgkin (bösartiger Tumor)  sind. Diese Zusammenfassung hat im Wesentlichen historische Gründe. Die Krankheiten, die unter diesem Oberbegriff zusammengefasst werden, sind sehr verschieden.

 

Glyphosat tötet nützliche Bakterien im Darm ab,

beeinträchtigt Enzyme,  die zur Entgiftung des Körpers beitragen und behindert die Produktion vonGalle. Diese Galle ist wichtig für die Verdauung von Fetten.

 

Glyphosat bindet sich u.a. an Eisen, Kobalt, Molybdän, Kupfer und andere lebenswichtige Mineralien, so dass Mängel auftreten können. Zudem stört es wichtige Bakterien im Darm, so dass es zu einer Überwucherung schädlicher Mikroben kommen kann.

Glyphosat kann sich im Darm an Gluten binden und so  hochgradig allergene Substanz erzeugen. Auch Mais, Soja, Nüsse und Erdnüsse sind so betroffen. Glyphosat tötet auch tötet auch die nützlichen Bifidobakterien und Lactobaccillus-Bakterien.

 

 Die Dolgen sind gastrointestinale Störungen, Fettleibigkeit, Diabetes, Herzkrankheiten, Depressionen, Autismus, Unfruchtbarkeit, Krebs und Alzheimer.

 

So vermeiden Sie Glyphosat

Glyphosat ist so weit in unserer Umwelt verbreitet, dass sogar Bäche, Seen und Regen Rückstände avon enthalten. Sogar Bio-Lebensmittel enthalten Spuren von Glyphosat. Es wurde in Honig, Getreide, Fleisch, Trinkwasser, Säuglingsnahrung, Chips, Keksen, Obst und sogar Muttermilch nachgewiesen.

 

Mein Rat:

Essen Sie wann immer möglich Bio. Forschungen haben gezeigt, dass Sie Ihre Pestizid-Belastung um 90% reduzieren können, wenn Sie nur Bio essen.

Verringern Sie die Getreidezufuhr.

Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel.

Essen Sie Fleisch, Geflügel, Eier und Milchprodukte von Tieren aus Freilandhaltung.

Wichtig sind schwefelhaltige Lebensmittel wie Eier, Bio-Käse, Zwiebeln und Knoblauch, da Glyphosat die Schwefel- und Sulfat-Reserven des Körpers aufbraucht.

 

Essen Sie probiotische Lebensmittel mit lebenden Acetobacter-Kulturen wie Apfelessig, Sauerkraut, Kimchi (koreanisch = milchsaures Gemüse), Kombucha (Gärgetränk, z.B. aus grünem Tee), Käse und Joghurt.

 

Nehmen Sie Glutathion und Mangan zu sich – zwei Nährstoffe die Glyphosat aufbrauchen.

(Hier finden Sie diese Substanzen: Größter Vitalshop )

 

Gehen Sie täglich in die Sonne, damit Ihr Körper genug Vitamin D bildet. Im Winter ist Vitamin F-Zufuhr als Nahrungsergänzung zu empfehken.

 

 

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