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Inhalt:

1. Ohne Zucker gege Krebes

2. Krebs geheilt: Plötzlich waren die Metastasen verschwunden

3. Wenn die Krebszelle verhungert

4. Studienkritik

 

Ohne Zucker gegen Krebs          31.7.2018                               

"Krebszellen lechzen nach Zucker".

aus der Sendung vom Do, 23.1.2014 | 22.00 Uhr SWR Fernsehen, bearbeitet von Sepp Klik

 

An der Uni Harvard geht ein internationales Forscherteam einem unheimlichen Verdacht nach: Es untersucht, ob es wahrscheinlicher ist, an Krebs zu erkranken, wenn man viel Zucker isst. Und umgekehrt: Ob man ohne Zucker den Krebs leichter besiegen kann.

 

Ketogene Ernährung 

Warum Tumorzellen Zucker lieben

Der PET-Scan (Positronen-Emissions-Tomografie),  zeigt, dass Krebszellen besonders gierig nach Zucker sind.

 

Krebszellen konsumieren so viel Zucker, weil sie sich sehr oft teilen und ihre Energieausbeute gering ist.  (Siehe Gärung weiter unten). Viele Krebsarten sind auf Zucker als Energielieferanten angewiesen. Das könnte erklären, warum Diabetes-Patienten mit hohem Blutzuckerspiegel besonders häufig an Krebs erkranken, sagt Prof. Lewis Cantley.

 

Den Krebs aushungern

In der Petrischale lässt sich leicht zeigen: "Ohne Zucker sterben die Krebszellen ganz schnell, sie sind abhängig vom Zucker!"

 

Im Organismus ist es nicht so einfach. Eine zuckerfreie Ernährung könnte aber zumindest dabei helfen, dem Krebs Treibstoff zu entziehen – so die Theorie.

 

Leben (fast) ohne Zucker

Zucker- und Kohlehydrate-frei essen - der Fachbegriff dafür ist "Ketogene Diät".

( Siehe mein Beitrag im Archiv etwas weiter unten: Diätenunsinn, Diätenbetrug erkennen 3.7.18)

Nicht nur Süßigkeiten, auch viele Früchte enthalten große Mengen Zucker und schädlichen Fruchtzucker wie  Weintrauben und Orangen.  Beeren hingegen sind vergleichsweise zuckerarm.

 

Ketogene Ernährung:

Nicht nur Zucker, auch viele Kohlenhydrate sind während einer ketogenen Diät nicht erlaubt, denn aus Kohlenhydraten stellt der Körper Zucker her. Das bedeutet: keine Nudeln, kein Müsli, kein Weizenbrot, keine Brötchen, kein Kuchen, nur eingeschränkt: Pellkartoffeln, Vollkornreis u.a..

Dafür viel Gemüse, Eier, Fisch und Fleisch (Ich meine immer BIO!). Fette und kalorienreiche Nahrung sind bei der ketogenen Diät unbedingt notwendig, um den Energiebedarf zu decken.

 

Erst wenige Ärzte kennen die ketogene Ernährung und empfehlen sie Krebspatienten zur Unterstützung der Krebstherapie. Das liegt daran, dass es bisher kaum aussagekräftige Studien gibt. Diese fehlen, weil es sehr schwierig ist, eine ausreichende Zahl von Krebspatienten zu finden, die sich eine längere Zeit ketogen ernähren.

 

(Ich frage mich, ob solch eine Studie überhaupt gewünscht ist. Wenn man bedenkt, dass es inzwischen zweifelhafte Krebsmedikamnete gibt, die über 200 000 Euro pro Monat kosten, dann wird man sich diesen Profit  nur ungern nehmen lassen.)

 

Eine Studie der Uni Würzburg konnte immerhin zeigen, dass Krebspatienten, die ketogen aßen, sich gut, sogar besser fühlten als vorher.

 

Bei der ketogenen Ernährungsweise nutzen die gesunden Zellen dann nicht mehr Zucker als Energielieferanten, sondern Ketonkörper, die die Leber herstellt..

 

Wirkung der ketogenen Ernährung wird erforscht

Diese Ernährungsumstellung hilft vielen Patienten schon dadurch, dass sie selber etwas tun können, erklärt Prof. Marc Sütterlin von der Frauenklinik Mannheim. "Wir haben genug Hinweise darauf, dass die Ernährungsumstellung einen positiven Effekt haben könnte, dass es Sinn ergibt, sie weiter zu untersuchen."

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Mehr als ein Einzelfall

Tumorpatient heilt sich mit Anti-Krebs-Diät – sein Fall bringt Mediziner zum Umdenken

Quelle: Focus Freitag, 14.07.2017, 09:53

 

"Es gibt keine Krebsdiät. Krebs lässt sich nicht aushungern. Fasten kann für Krebspatienten gefährlich werden."

 

Solche und ähnliche Warnungen finden sich in Patientenratgebern, verfasst von Experten. Plötzlich aber kursieren auch gegensätzliche Informationen, ebenfalls von Experten: Krebspatienten brauchen Fett und keine Kohlenhydrate.

 

Nach neun Jahren war der Krebs wieder da

Jean-Jacques Trochon, 56. Diagnose: Nierenkrebs. Niere wurde entfernt, erinnert sich der bis dahin kerngesunde Linienpilot der Air France.

 

Neun Jahre später kehrte der Krebs zurück. Insgesamt 26 Metastasen und auch die Lunge war betroffen. Kaum war eine Operation überstanden, wucherten schon neue Krebsherde in beiden Lungenhälften.

 

Plötzlich waren die Metastasen verschwunden

Statistisch überlebt in diesem Stadium trotz aller Therapien nur etwa jeder 20. Patient die nächsten fünf Jahre. Auch bei dem Piloten waren die Aussichten eher düster, da der 56-Jährige zur Besorgnis seines Onkologen sowohl eine Chemo- wie auch eine Antikörpertherapie abgelehnt hatte. Doch bei der nächsten Untersuchung fanden die Ärzte – nichts. Keine einzige Metastase. „Auch nicht bei der nächsten oder bei den übernächsten Kontrollen.“

 

Ein Wunder? Eine Spontanheilung? Weder noch,  der Pilot studierte den Einfluss von Ernährung oder Fasten auf Krebszellen und handelte.

 

Weniger essen, mehr Kraft

Zunächst ernährte er sich zuckerfrei, dann stellte er das Essen ganz ein. Zu seiner Verblüffung ging es ihm ab dem zehnten Hungertag plötzlich besser.

Im Anschluss begann der kranke Airline-Pilot, sich ketogen zu ernähren: Er aß viele Fette, Öle und Proteine und fast keine Kohlenhydrate mehr;  bis heute blieb der Flugkapitän krebsfrei. „Die Krankheit ist ohne spezifische medizinische Behandlung unter Kontrolle“, bestätigt sein Onkologe, der Pariser Nierenkrebsspezialist Dr. Bernard Escudier.

 

Ein „anekdotischer Einzelfall“ ? Nein, tatsächlich gibt es mittlerweile mehrere solcher ungewöhnlichen Kankheitsverläufe. Kleinere Studien mit Patienten, die an fortgeschrittenen Krebserkrankungen litten, zeigen, dass Ernährungsstrategien wie die ketogene Diät oder zeitweises Fasten gut verträglich sind, die Lebensqualität erhöhen und zum Teil sogar eine Schrumpfung von Tumoren zur Folge haben.

 

Hungern als Therapie

Dazu gibt e weltweit mindesens 10 Studien, etwa von der renommierten Mayo Clinic oder von der Berliner Charité.

 

Der Biologe und Alternsforscher Valter Longo von der University of Southern California,  bemerkte im Tierversuch, dass allein auf das Fasten mehr als die Hälfte der getesteten Krebsarten reagierten. Krebszellen lassen sich offenbar durch das Hungern austricksen.

 

Auch die ketogene Ernährung bei Krebs ist populärer denn je. Die Biologin Ulrike Kämmerer von der Universität Würzburg hatte bereits in einer kleinen Studie mit Krebspatienten, denen keine andere Therapie mehr half, die Verträglichkeit dieser Kost nachgewiesen. „Die ketogene Diät imitiert die Wirkung des Fastens – obwohl man dafür nicht hungern muss“, sagt Kämmerer.

 

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Essen wie die Eskimos

Wenn die Krebszelle verhungert

n-tv.de, Montag, 04. Februar 2013

 

Der kanadische Anthropologe Vilhjámur Stefánsson beobachtete Anfang des 20. Jahrhunderts etwas Erstaunliches: Eskimos erkrankten nicht an Krebs, solange sie sich traditionell ernährten. Erst als sie Mitte des 20. Jahrhunderts auf kohlehydratreiche Industrienahrung umstiegen und etwas bequemer wurden, starben sie an Krebs.

 

Der Tumorbiologe Johannes Coy kennt viele solcher Beobachtungen. "Auch der Hund erkrankt im Gegensatz zum Wolf eher an Krebs", sagt Coy.

Dass Menschen hochentwickelter Zivilisationen an Krebs erkranken, ist Wissenschaftlern zufolge eine Begleiterscheinung des veränderten Essverhaltens. "Der Stärkeanteil in der Nahrung hat sich massiv verändert und das macht uns anfälliger für Krebs", sagt Coy.

 

Krebszelle vergärt Zucker zu Milchsäure

2005 fand Coy heraus: Die "Normalzelle" gewinnt ihre Energie durch "Verbrennung" (Oxidation) von Fett, Zucker, Eiweiß. Und zwar mit Hilfe von Sauerstoff in kleinen Zellkraftwerken, den sogenannten Mitochondrien.

Die Krebszelle aber schaltet um, sie lebt nur noch von Zucker, den sie zur Milchsäure vergärt.

Daran sterben viele Betroffene, denn die Milchsäure zerstört das umliegende Gewebe. Sie kann sich sogar noch in Knochen einätzen und dort Metastasen bilden.

 

Gesunde Zellen gewinnen die universelle Energie (ATP) ,

indem sie Traubenzucker mit Hilfe von Sauerstoff "verbrennen" (oxidieren).

Krebszellen können dies nicht, sie müssen Energie gewinnen, indem sie den Traubenzucker vergären.Dabei wird kein Sauerstoff benötigt. Die Energieausbeute durch Gärung ist aber viel geringer als durch  "Verbrennung". Krebszellen benötigen also viel mehr Zucker, um eine gewünschte Energiemenge zu erzeugen.

 

Auf den Arzt Otto Warburg geht übrigens die sogenannte Warburg-Hypothese zur Krebsentstehung zurück. Bei seinen Beobachtungen an Krebszellen stellte er ungewöhnlich hohe Laktatwerte (Milchsäure) in diesen fest. Milchsäure ist ein typisches Gärprodukt und so entstand aus seinen Beobachtungen eine Hypothese zur Krebsentstehung. Sie besagt, daß Krebszellen bevorzugt ihre notwendige Energie aus der Milchsäuregärung von Traubenzucker gewinnen und daher Sauerstoff nicht für das Krebswachstum notwendig sei. Eine Störung der Funktion der Mitochondrien ("Kraftwerken") in Krebszellen sei der Hauptgrund für das Auftreten von Krebs. Krebszellen würden Traubenzucker hauptsächlich vergären und nicht verbrennen.

 

Rund 1,4 Millionen Menschen leiden in Deutschland derzeit an Krebs. Hat Coy nun den Schlüssel zur Bekämpfung gegen die tödliche Krankheit gefunden?

 

Ernährungswissenschaftler, Biologen und Mediziner halten den Ansatz für hoffnungsvoll. Denn wenn Kohlehydrate und der daraus gebildete Zucker bösartige Krebszellen nährt und diese sich umso stärker vermehren, je mehr Glukose im Blut ist, was passiert eigentlich, wenn der Mensch auf Zucker verzichtet?  Man weiß zumindest, dass herkömmliche Therapien (Strahlen, Chemo) besser wirken, wenn man sich ketogen ernährt.

 

Coys Ergebnisse nicht unumstritten

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat sich vom Coy-Prinzip distanziert. Warum?  Ich werde da mißtrauisch.

(Ich frage mich hierbei, welche Interessen hier vertreten werden. Wenn man bedenkt, dass es inzwischen zweifelhafte Krebsmedikamnete gibt, die über 200 000 Euro pro Monat kosten, dann wird man sich diesen Profit  nur ungern nehmen lassen.)

 

Auch am Universitätsklinikum Würzburg forschen Wissenschaftler unermüdlich zum Zuckerstoffwechsel von Tumoren. Dort wurde in Studien nachgewiesen, dass Patienten vor allem auf eine ketogene Ernährung ansprechen.

 

Auch für Ulrich Strunz, Internist und Fitnesspapst sind die Eskimos ernährungstechnisch große Vorbilder. Viel Fisch, tierische Eiweiße, gute Öle, frisches Obst und Gemüse sowie ausreichend Bewegung und Meditation sei die beste Prävention gegen Krebs.

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Nachwort von Sepp Klik:

 

Studienkritik

Es ist sehr schwer, zu entscheiden, welche Studien seriös und wissenschaftlich durchgeführt wurden.

Leider sind eine große Zahl von Studien erlogen, falsch interpretiert und dadurch unbrauchbar, ja sogar gefährlich.

(Siehe ARD vom 23.7.2018, 21 Uhr 45)

 

Bevor ich eine Studie als wissenschaftlich einordnen kann, stelle ich mir zumindest immer die Fragen:

 

a)  Wer bezahlt die Studie?

b)  Wer profitiert von der Studie?

c)  Welche Vorteile bringt die Veröffentlichung für den Wissenshaftler/Studienleiter ?

d)  Welche Ausbildung in Logik und Statistik hat der Redakteur einer Fachzeitschrift oder der FS-Moderator, um die Studie neutral und kritisch zu interpretieren ?   u.a.

 

Zu a)  und b) :

Wenn ich weiß, dass die Margarineindustrie, die Pharmaindustrie, die Zigarettenindustrie, die Autoindustrie u.a. ihre Produkt positiv bewertet haben wollen, dann muß man diesen "Studien" stark mißtrauen, eine Fälschung liegt nahe.

Als Fälschung gilt auch, wenn die Studie nur teilweise veröffentlicht wird.

(Nicht erwünschte Ergebnisse werden dann gar nicht veröffentlich.)

 

Zu  c):

Leider kann ein Wissenschaftler seinen Ruf am schnellsten steigern, wenn er möglichst viele Veröffentlichungen in Fachblättern vorweisen kann. In seriösen Fachzeitschriften werden diese Studien fachlich überprüft, bevor sie veröffentlicht werden.

Leider schießen "Fachverlage" im Internet wie Pilze aus dem Boden, die jede Studie ungprüft veröffentlichen.

(Siehe ARD vom 23.7.2018, 21 Uhr 45)

 

Zu d):

Ich habe während meines Mathestudiums bewußt auch Vorleseungen in "Logik" und "Statistik" belegt und weiß, welche Fehler man da in der Interpretation einer Studie machen kann.

 

Vor 3 Jahren las ich, dass eine Studie zeigte, dass über 90% aller Studien gefälscht, teilweise gefälscht oder falsch ausgelegt wurden.

Ich bin durchaus geneigt, dieser Studie zu glauben.

 

 

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