Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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NEBENWIRKUNGEN VON BLUTDRUCKSENKERN

Blutdruckmedikamente: Ursache für Lungenkrebs?

 

Viele Menschen nehmen Arzneimittel gegen Bluthochdruck. Natütlich muss man wie bei allen synthetischen Medikamenten mit Nebenwirkungen rechnen. Im Sommer 2018 wurden zahlreiche Medikamente zurückgerufen, da einige Blutdruckmedikamenten (Valsartan) krebserregende Verunreinigungen enthielten. Kurz darauf zeigte es sich, dass andere Blutdrucksenker auch ohne Verunreinigungen krebserregend sein können. ACE-Hemmer sollen z.B. Lungenkrebs  fördern.

 

Was verursacht Bluthochdruck?

Allein 20 bis 30 Millionen Deutsche haben erhöhten Blutdruck. Fast alle nehmen Blutdrucksenker ein, um das vermeintliche Hauptrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.

Es ist nicht genau bekannt, was erhöhten Blutdruck auslöst. Es scheint aber die übliche Lebensweise (Übergewicht, falsche Ernährung, Mangel an Bewegung, psychischer und körperlicher Stress, Rauchen, Alkoholmißbrauch) zu sein, denn ändert man diese Lebensweise, sinkt der Blutdruck meist zuverlässig.

 

Welche Blutdrucksenker gibt es?

Meist reicht nicht eine Tablette. Ärzte verschreiben immer häufiger zwei oder mehr Mittel, um den Blutdruck zu senken.

 

Zur Auswahl stehen:

ACE-Hemmer

AT1-Rezeptor-Antagonisten (auch Sartane genannt)

Betablocker

Calcium-Antagonisten

Diuretika

 

Warum wirken Blutdrucksenker manchmal nicht?

Oft wirken auch Kombinationen von Blutdrucksenkern nicht. Es entsteht "therapieresistenter Bluthochdruck. Eine aktuelle Studie vom Oktober 2018  vermutet als Ursache eine Bleibelastung. Es zeigt sich also, dass die möglichen Ursachen des Bluthochdrucks unbekannt sind.

 

Auch falsch gewählte Dosierungen der Blutdrucksenker können zu therapieresistenten Bluthochdrucks führen, z.B. zu niedrige Dosierung.

Eine höhere Dosis erhöht leider auch Nebenwirkungen.

Nebenwirkungen derBlutdrucksenker

Diuretika senken den Mineralstoffspiegel, so Magnesium-,  Kalium- oder Calciumgel entstehen kann. Auch können sich – genau wie bei Betablockern  – die Blutfett- und Blutzuckerwerte verschlechtern. Betablocker bewirken ferner Durchblutungsstörungen, Schwindel, Durchfall und kalte Hände und Füsse.

Calciumantagonisten können zu Kopfschmerzen und Wassereinlagerungen führe.

ACE-Hemmer können zusätzlich zu chronischem Reizhusten führen.

AT1-Rezeptor-Antagonisten (auch Sartane genannt)

erzeugen relativ häufig zu Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit.  

 

Blutdrucksenker und Krebsrisiko

ACE-Hemmer erhöhen das Lungenkrebsrisiko gemäß einer     Studie, die im Oktober 2018 im Fachjournal The BMJ veröffentlicht wurde. Besonders hoch ist das Risiko bei Langzeiteinnahme.

Hier einige bekannte ACE-Hemmer:

Ramipril, Captopril, Enalapril oder Lisinopril.

Man erkennt sie an der Endung -pril.

 

Wie erhöhen ACE-Hemmer das Lungenkrebsrisiko?

ACE-Hemmer verhindern den Abbau des entzündungsfördernden Bradykinin und der sog. Substanz P in der Lunge. Beide Stoffe lassen sich regelmässig auch im Gewebe von Lungentumoren nachweisen. Von Bradykinin weiss man sogar, dass es das Wachstum von Lungenkrebs geradezu stimuliert.

Bradykinin ist ein gefäßerweiterndes Hormon, das an der Steuerung von Entzündungsprozessen beteiligt ist und eine ähnliche Wirkung wie Histamin hat.

Substanz P spielt eine Rolle bei der Schmerzübertragung und bei der Steuerung von Entzündungsprozessen. Sie bewirkt unter anderem eine Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße)  und eine Steigerung der Gefäßpermeabilität. Als Gefäßpermeabilität wird das Ausmaß der Durchlässigkeit (Permeabilität) der Blutgefäße - insbesondere der Blutkapillaren und Venolen - für flüssige und feste Bestandteile (Zellen) des Blutes bezeichnet.

 

Nach 6 Jahren 14 % Prozent mehr Lungenkrebes

Nach Ablauf von etwa 6 Jahren zeigte sich, dass ACE-Hemmer zu einem um 14 Prozent erhöhten Risiko für Lungenkrebs führten. Nach 10 Jahren sind es sogar 31% !

(Studie von Dr. Laurent Azoulay, Professor an der McGill University in Kanada mit einer Million Patienten)

 

Bluthochdruck senken ohne Medikamente

Mein Rat:

1. Lebensweise ändern

In Studien zeigte sich längst, dass eine Änderung der Lebensweise mindestens genauso gut den Blutdruck senken kann wie Medikamente – nur ohne Nebenwirkungen.

 Dazu zählen: Rauchen aufgeben, mehr Bewegung, spezifische Ernährung (BIO-Lebensmittel), Gewichtsabnahme, Stressabbau u.a.

 

2.  Umweltgifte meiden

Blei, Quecksilber, Chrom, Radionuklide, Pestizide, Cadmium, Pflanzenschutz- und Düngemitteln (Glyphosat), Pestizide, Hormone und Antibiotika, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe und viele mehr. Das Schlimme ist, dass diese Umweltgifte sich gegenseitig verstärken. Die Wirkung kann also gefährlich sein, selbst wenn jedes einzelne Gift den erlaubten Grenzwert nicht überschreitet! Durch den Kauf von BIO-Lebensmitteln kann man einen Teil der Umweltgifte vermindern.

 

3.  Vitalstoffe einnehmen

In einer viermonatigen Studie mit den vitalstoffen Arginin, Folsäure, Vitamin B6 und B12 wurden folgende Resultate erzielt:

Der systolische Blutdruck (oberer Wert) konnte im Mittel um 8% gesenkt werden *

Der Homocysteinspiegel (Risikofaktor für Arteriosklerose) wurde um 28,4% gesenkt *

Senkung des Diabeteslangzeitwertes um 9,6% *

Senkung der Blutfettwerte *

Rückgang von Herzbeschwerden um bis zu 55% * Durchblutungsstörungen der Beine, Konzentrationsschwäche & Erektionsstörungen um 40% *

Zunahme der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit

 

Besonders wichtig ist auch die Einnahme von:

Vitamin C (natürliches!), Vitamin E (natürliches mit allen 4 Tocopherolen und allen 4 Tocotrienolen), der samte B-KOmplex, Vitamin D, Q10, OPC, Omega-3-Fettsäuren, Kalium, Magnesium, Resveratrol u.a.

Auch planzliche Wirkstoffe können vielleicht helfen: Kräuter, Chilli, Knoblauch, Weißdorn, Hibiskus, Buntnessel, Kakao u.a.                            werden empfohlen.

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Quellen

Angiotensin converting enzyme inhibitors and risk of lung cancer: population based cohort study, BMJ, 2018,

EMA untersucht Verunreinigung in valsartanhaltigen Arzneimitteln, Juli 2018, Deutsche Apothekerzeitung,

Blei im Schienbein könnte mit resistentem Bluthochdruck einhergehen, 25.10.2018, Dtsch Arztebl,

 

 

 

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