Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Rückenprobleme? Faszinierende Faszien

 

"Seit über 20 Jahren ist meine Mission: Ich will den Schmerz besiegen", so schreibt  der bekannte "Rückenpapst" Prof. Dr. Ingo Froböse.

"Leider werden Schmerzen sehr, sehr oft falsch behandelt.

 

Sie kennen Professor Dr. Froböse nicht?

 

Er lehrt an der Deutschen Sporthochschule Köln Prävention und Rehabilitation, Lieblingsthema: Rückenschmerzen!

 

Er behauptet: Nur 2-3% der Schmerzen können auf Bandscheibenvorfälle zurückgeführt werden.

 

„Den Rest kann man mit der richtigen Rücken-Pflege aus Bewegung und Ernährung ganz leicht selber reparieren.“

 

Sein Rat:

„Den Rücken selbst heilen durch Faszien-Training und richtige Ernährung“

 

Neueste Rückenforschung belegt:

Verklebte Faszien sind häufig die Ursache vieler Rückenschmerzen.Therapie: Faszientraining.

 

Ganz unten finden Sie 2 Videos über Faszientraining!

 

Doch was sind Faszien?

Es ist das Bindegewebe, (lateinisch «fascia» (Binde, Band, Bandage). Die intensive Forschung in letzter Zeit benutzt den Begriff Faszien.

 

Faszien finden sich überall im Körper, in der Haut, in den Knorpeln, den Knochen, den Gelenken, den Sehnen, den Muskeln und den Organen, einschliesslich des Gehirns und des Rückenmarks. Faszien können Wasser speichern.

Faszien helfen der Immunabwehr, da in ihnen Makrophagen (Fresszellen) sind , die unerwünschte Eindringlinge vernichten.

 

Die 3 unterschiedlichen Faszienarten

1) Oberflächliche Faszien befinden sich im Unterhautgewebe und verbinden sämtliche Organe und Gewebe miteinander, speichern Fett und Wasser, dienen als Puffer und ermöglichen die Verschiebbarkeit der Organe.

 

2) Tiefe Faszien umhüllen jeden einzelnen Muskel, jede einzelne Muskelfaser, sämtliche Knochen und Gelenke. Dazu gehören auch die Sehnen, Sehnenplatten, Bänder und Gelenkkapseln.

Die tiefen Faszien enthalten Rezeptoren für mechanische,  chemische Reize, Schmerzen  und auch für Temperaturschwankungen. Aus diesem Grund wird das Fasziengewebe häufig auch als Sinnesorgan bezeichnet.

 

3) Viszerale Faszien sind für die Fixierung und Einbettung der inneren Organe sowie des Gehirns zuständig. Jedes einzelne dieser Organe ist zum Schutz mit einer doppelten Faszienschicht ausgestattet. Zu den viszeralen Faszien gehören beispielsweise die Hirnhaut, der Herzbeutel, das Brustfell der Lunge sowie das Bauchfell.

 

Ohne Faszien wären wir nicht lebensfähig.

 

Bestimmte Zellen in den Faszien wie z.B. die Fibroblasten produzieren Unmengen verschiedener Stoffe, vor allem Elastin und Kollagenfasern. Kollagen ist eine besondere Form von Eiweiss. Kollagenfasern können sich zu Strängen vernetzen, die die Zugfestigkeit von Stahl erlangen.

Ebenso stellen die Fibroblasten(1) lockere Fasern her, die sich durch das Elastin(2) um mehr als das Doppelte ihrer Länge dehnen können. Zwischen Muskeln, Organen und anderem Gewebe liegend dienen sie gleichzeitig als Schmiermittel und Klebstoff. Je geschmeidiger und elastischer diese Fasern sind, desto beweglicher und leistungsfähiger ist unser Körper.

 

(1) Fibroblasten sind Zellen, die ein Hauptbestandteil des Bindegewebes sind. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau von Substanzen innerhalb und außerhalb der Zellen (Interzellularsubstanz, Extrazellulärmatrix)

 

(2) Elastin ist ein elastisches Faserprotein, eines der wichtigsten Strukturproteine des menschlichen Körpers. Elastin kommt zu einem großen Teil in der Lunge, der Haut und in den Blutgefäßen vor und verleiht diesen Organen ihre charakteristischen Eigenschaften - die Elastizität.

 

Alle Faszien hängen zusammen  in einem Geflecht, das alle Muskeln, Knochen, Organe usw. umhüllt und durchdringt. Bei Muskeln z. B. ist nicht nur der ganze Muskel umhüllt, sondern jede einzelne Faser und Muskelzelle. Ohne Faszien wären die  Muskeln und inneren Organe formls und die Knochen haltlos.

 

Faszien können sich unabhängig von Muskeln zusammen-ziehen. Zudem speichern sie Energie und organisieren die Kraftübertragung der Muskeln.

 

Faszien enthalten sehr viel mehr Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren als Muskeln und Gelenke.  Das macht das Bindegewebe zum grössten Sinnesorgan des Menschen. Faszien sind eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden und senden unablässig Signale ins Gehirn. Zudem haben Faszien eine emotionale Erinnerung. Sie speichern alles Erlebte, namentlich auch Schmerzen.

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Faszien und Rückenschmerzen

Faszien können sich durch Stress, Überlastung durch zu viel oder zu wenig Sport verdicken, verkleben und verfilzen.

 

Auch eine Beeinträchtigung des Lymphsystems verklebt die Faszien.

Neben den Blutgefässen führen auch die Lymphgefässe durch das Fasziengewebe. Mit der Lymphflüssigkeit werden Nährstoffe zu den Zellen hin und Stoffwechselabfallstoffe sowie andere Schadstoffe von den Zellen weg transportiert.

 

Der Lymphfluss wird ausschliesslich durch Muskelbewegung in Gang gehalten, daher ist das Lymphsystem ebenfalls auf eine ausreichende Muskelaktivität, also auf Bewegung, angewiesen.

 

All diese Beeinträchtigungen führen dazu, dass die Muskeln  Entzündungsstoffe ausschütten und Schmerzen entstehen.

 

Vor allem die Lendenfaszie  kann Kreuzschmerzen  verursachen. Die Lendenfaszie als grösste Faszie im Körper. verbindet die Rückenmuskeln mit dem Gesäss- und den Oberschenkelmuskeln.

 

Faszien-Fitness

«Wer sich nicht bewegt, verklebt», sagt der Faszienforscher Robert Schleip.

 

Springen, hüpfen und tanzen sowie möglichst Ganzkörper-Dehnungen sind vorteilhaft.

Ganz unten finden Sie 2 Videos über Faszientraining!

 

Quelle

«Bindegewebe. Ein neues Kapitel der Heilkunst?», in: GEO 2015/2, S. 98-119

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Faszien treten in fast allen Lebensformen auf

Faszien sind feine, zähe bindegewebige Häute, die überall in der Tier- und Pflanzenwekt (Zitrone, Orange u.a.) vorhanden sind. (Beim Steak werden sie meist entfernt.)

 

Die Lymphe transportiert Abbauprodukte aus unseren Zellen, als auch wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen. Verklebte Faszien können einen Stau der Lymphe verursachen.

 

Bei einem Lymphstau kann aus aus dem Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen Fibrin werden  – ein körpereigener "Klebstoff", dessen Aufgabe normalerweise das Verschliessen von Wunden ist. Da jedoch keine Wunde vorhanden ist, verklebt das Fibrin stattdessen das umliegende Fasziengewebe.

 

Bei ältere Menschen kann das Fasziengewebe verhärten, da  ein wesentlich niedrigeren Flüssigkeitsanteil im Körper vorhanden ist.

Es entstehen überwiegend feste, unflexible Kollagenfasern.

 

Die Faszien wachsen ineinander, verfilzen und verkleben.

Dies führt zu Bewegungseinschränkung und schliesslich wird das Beugen oder Strecken der Gelenke immer schmerzhafter.

 

Verklebte und verhärtete Faszien sind auch eine Gefahr für alle Organe und das Gehirn (mangelnde Blutzufuhr,

geringere Abfederung de Gehirns bei einem Sturz).

 

Auch Sehnenreizung und -entzündung, Fersensporn oder Tennisarm sind Verletzungen des Fasziengewebes, die auf eine Fehl- oder Überbelastung hinweisen.

Schnittwunden, Knochenbrüche und jede Operation führen zu besonders gravierenden Verletzungen der Faszien.

 

Auch eine Übersäuerung (z.B. Harnsäure) durch falsche Ernährung schadet den Faszien.

Geschädigte Faszien können auch Schmerzen an anderen Stellen verursachen.

Verhärtet sich z.B. das Fasziengewebe der Leber etwa durch eine Hepatitis, so verändert sich auch die Spannung der Faszien im Bereich der rechten Niere und auch der rechten Schulter.

 

Ein weiteres Beispiel:

Sobald die Nierenfaszien ihre Spannung verändern, reagiert  auch der Lendenwirbelmuskel darauf mit einer Anspannung und mit Schmerzen.

 

 

Faszien umhüllen auch die Nerven

 

Faszien können hauchdünn oder mehrere Millimeter stark sein. Sie sind zahlreich mit Nerven durchsetzt und wirken so auf das vegetative Nervensystem. Dieses steuert automatisch lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Verdauung, einzelne Organe, Muskeln wie die inneren Augenmuskeln und auch über die Psyche die Faszienspannung. Stress erhöht die Faszienspannung und auch umgekehrt.

 

Die Gesamtbeweglichkeit leidet unter psychischen Stress, Operationen, Schonhaltungen sowie Bewegungsmangel. Die  dehnbaren Elastinanteile in den Faszien nehmen ab und werden durch das zähe, kaum dehnbare Kollagen ersetzt.

 

Elastische Faszien können können durch Dehnen eine Spannung bekommen, die dann zusammen mit den Muskeln die Kraft erhöht ("Känguruhprinzip"). 

 

Faszien sind von Kopf bis Fuß miteiander verbunden, tauschen Signale aus und leiten diese weiter.

 

Faszien lassen sich nicht nur durch Bewegung trainieren, sondern auch durch eine langsame, gleitende und druckvolle  Massage.

Häufig werden dazu auch spezielle Rollen benutzt. Auch hier muß man die Rolle ganz langsam und nur in eine Richting bewegen.

 

Zusatztipp:

Vitalstoffe, Mineralien sowie organisches Silizium und OPC (Weintraubenextrakt) stärken das Fasziengewebe

 

Alle Vitalstoffe können Sie hier bestellen:

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Die unten angegebenen Videos  zeigen Faszientraining ohne irgend ein Gerät. Man kann diese Übungen leicht zu Hause durchführen.

 

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Nachfolgend 2 Videos, in denen Faszientraining ohne Geräte gezeigt wird:

Faszientraining für den Rücken (Mann),  14 min

https://www.youtube.com/watch?v=JjWiffO02AM

Vielfältiges Fasczien- und Gehirntraining, (Frau), 26 min

https://www.youtube.com/watch?v=2wJCmOVoM74

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