Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Süßstoff oder Zucker?

07. Januar 2019, erläutert und gekürzt von Sepp Klik

Diese neueste Studie zeigt keinen eindeutigen Beweis für den gesundheitlichen Nutzen von chemisch hergestellten oder natürlichen Süßstoffen.

 

 Ergebnis dieser größten Studie: Süßstoffe vermeiden weder Übergewicht, noch haben andere positive gesundheitliche Auswirkungen, wie man im Fachblatt „BMJ“ lesen kann. Ausgewertet wurden 56 Einzelstudien mit Daten von 14.000 Teilnehmern.

 

„Süßstoffe bringen keinen gesundheitlichen Nutzen,  schädliche Auswirkungen kann man nicht ausschließen“, schreiben die Forscher.

 

Man vermutet, dass diejenigen, die täglich viel süße Getränke konsumieren, ein Ersatz von Zucker durch Süßstoff hilfreich sein könnte, um das Risiko von Diabetes oder Herz- und Gefäßkrankheiten zu verringern. Besser sei es allerdings, Wasser zu trinken und auf Süßgetränke zu verzichten.

 

Bei diesen Studien ging es nur um chemisch hergestellte oder natürliche Süßstoffe wie Cyclamat, Acesulfam, Aspartam, Saccharin oder Steviosid. Man muß diese von den  Zuckeraustauschstoffen unterscheiden, wie Sorbit, Mannit oder Xylit.

(Ich bevorzuge Xylit (Xylitol), das nur halb so voel Kalorien wie Zucker hat, etwa die gleiche Sysskraft, aber nicht den Insulinspiegel beeinflusst)

 

Quelle: „Association between intake of non-sugar sweeteners and health outcomes: systematic review and meta-analyses of randomised and non-randomised controlled trials and observational studies“, Ingrid Toews et al.; BMJ, DOI: 10.1136/bmj.k4718

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Passend dazu ist eine Studie aus dem Jahr 2014:

Süßstoff lässt Blutzuckerspiegel steigen

 

Einige synthetische Zuckerersatzstoffe wie Saccharin verändern die Darmflora so, dass sich das Diabetesrisiko erhöht.

 

Israelische Forscher berichten, dass bisher als unbedenklich eingestufte künstliche Süßungsmittel den Bluzuckerspiegel ansteigen lassen. Saccharin, Sucralose und Aspartamschädigen nicht direkt, sondern verändern die Darmflora: schon nach kurzer Zeit ändern sich das Artenspektrum der Darmkeime. Die Wissenschaftler fordern, die Risiken dieser Süßstoffe neu zu beurteilen. (Fachjournal „Nature“.)

 

Es ist bekannt, dass ein Ungleichgewicht der Darmbakterien das Risiko für Stoffwechselkrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes vom Typ 2 erhöht. Man war überrascht, kalorienfreie oder kalorienarme Süßstoffe das Artenspektrum der Darmflora so verändern können. Gerade Diätlimonaden, Müsli oder zuckerfreien Süßigkeiten enthalten solche Süßstoffe.

 

Den stärksten Effekt hatte Saccharin, das bereits nach 4 Wochen den Zuckerstoffwechsel schädigte.

Die tägliche Zufuhr von Süßstoff veränderte auf ähnliche Weise die Darmflora wie es bei Patienten mit Typ-2-Diabetes bekannt ist.

 

Man glaubt, dass der weltweit zunehmende Konsum an künstlichen Süßstoffen zu der enormen Zunahme  von Diabetes und Fettleibigkeit beigetragen haben könnte.

© Wissenschaft aktuell

Quelle: „Artificial sweeteners induce glucose intolerance by altering the gutmicrobiota“, Jotham Suez et al.; Nature, DOI: 10.1038/nature13793

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Diabetes 2 ist heilbar, wenn man frühzeitig reagiert!             GGGT 16.5.16

Bei Diabetes 2 sollte man neben einer rigorosen Enährungsumstellung (Mehlprodukte und Zucker ganz weglassen,

grüne (Wildpflanzen-)Smoothies trinken, hochwertiges  Eiweiß essen), noch zusätzlich folgendes tun:

 

Chrom, Zink und Zimt zuführen

Chrom spielt nicht nur im Zuckerstoffwechsel eine wichtige Rolle, sondern auch im Fettstoffwechsel, weshalb es - wie z.B. die Studie von Anderson et al. feststellte - die Insulinwirkung auf die Zelle und damit die Glucoseaufnahme in die Zelle zu fördern vermag. Bedarf täglich etwa 100 mcg Chrom, Diabetiker 200 bis 400 mcg.

 

Zinkmangel sei bei Diabetikern ebenfalls weit verbreitet. So hat die Studie von Anderson et al. bei mehr als 30 Prozent der Probanden (Typ-2-Diabetiker) eine mangelhafte Zinkversorgung festgestellt. (mindestens 15 mg täglich zuführen)

 

Zimt geniessen und Blutzuckerspiegel drosseln

Bei Diabetes müssen Sie mit Zimt nicht sparsam sein. Denn Zimt hilft bei Diabetes.

Laut einer Studie sank der Blutzuckerspiegel um bis zu 30 Prozent, als die beteiligten Diabetiker 40 Tage lang nur 1 Gramm Zimt pro Tag zu sich genommen hatten.

 

Sonne tanken und zusätzlich Vitamin D zuführen

Vitamin D wird durch die Sonneneinstrahlung in unserem Körper produziert. Ein solcher Mangel begünstigt die Entstehung vieler Krankheiten: Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen, Nierenleiden, Multiple Sklerose und so weiter und so fort. Es ist daher enorm wichtig, dass Sie möglichst TÄGLICH Sonne an Ihre Haut lassen.

 

Vitamin C zuführen

Wenn die Zelle jedoch insulinresistent ist, dann ist sie auch in gewisser Weise Vitamin-C-resistent, das heisst, sie lässt nicht nur Insulin (und damit die Glucose) vor der geschlossenen "Tür" stehen, sondern auch das Vitamin C.

 

Magnesiumhaushalt optimieren

Eine Heilung von Diabetes ist also ohne Magnesium nicht möglich. Der Organismus kann durch die gezielte Auswahl magnesiumreicher Lebensmittel wie Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Mandeln mit Magnesium versorgt werden.

Ich streue Kürbiskerne auf Salate, dadurch wird Kauvorgang verlängert und die Vitalstoffe besser resorbiert. Kürbiskerne sind reich an Magnesium und Zink.

Bei Diabetes sollte zusätzlich Magnsiumcitrat eingenommen werden.

 

Omega-3-Fettsäuren zuführen

Besonders effektiven Schutz vor Diabetes bieten die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, weil sie zu einer Verringerung von chronischen Entzündungen führen und die Insulinresistenz des Körpers verbessern. Wer diese Fette regelmässig verwendet, kann davon ausgehen, dass sich sein Diabetes-Risiko um etwa die Hälfte reduziert. Omega-3-Fettsäuren finden sich besonders im Leinöl.

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