Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Süßstoffe - die bittersüße Wahrheit

 

Light-Produkte, die mit Süßstoffen statt mit herkömmlichem Haushaltszucker gesüßt sind, sind der Renner bei figurbewußten Menschen. Sie versprechen sich davon, Kalorien zu sparen und so endlich Abnehmerfolge zu erzielen.

 

Sind Süßstoffe wirklich hilfreich beim Abbau von Körperfett?

 

Süßstoffe können das genaue Gegenteil bewirken, das heißt eine Gewichtszunahme sogar fördern, darauf weist eine Studie hin, die von der Purdue University in West Lafayette durchgeführt wurde und 2012 im Quarterly Journal of Experimental Psychology erschienen ist:

In Versuchen an Ratten fand man, dass die Gruppe, die Yoghurt mit Süßstoff (Saccharin) als Futter bekamen, nicht etwa abnahmen, sondern sogar zunahmen und auch einen größeren Appetit hatten, d.h. auch mehr fraßen. Als Vergleich diente eine Gruppe von Ratten, die Yoghurt mit Zucker gesüßt erhielten.

 

Man kann zwar nicht Tierversuche direkt auf den Menschen übertragen, die Studie sollte aber zu denken geben.

 

Wie  ist das Forschungsergebnis zu erklären?

Man zog daraus folgenden Schluss: Der Geschmackssinn sendet dem Gehirn das Signal, jetzt kommen süße Speisen oder Getränke. Der Organismus erwartet daraufhin eine entsprechend große Menge Zucker, z.B Sacharose (Haushaltszucker) oder Glucose (Traubenzucker) oder eine andere Zuckerart.

Konsumiert man stattdessen Süßstoffe, fehlt die Übereinstimmung zwischen der Erwartung des Gehirns und der tatsächlichen Reaktion. Die Folge ist: der Stoffwechsel und besonders der Zuckerstoffwechsel ist "verwirrt", was zu einem größeren Appetit und einer geringeren Empfindlichkeit des Körpers gegen Insulin führen kann (Insulin -Resistenz der Körperzellen)!

 

Man schloß daraus: Light-Produkte können Heißhunger verursachen und eine Gewichtszunahme begünstigen! Darüber hinaus sind Light-Produkte auch ein häufiger Grund, dass Verdauungsstörungen und/oder einer Störung des gesamten Magen-Darm-Traktes eintreten

 

Süßstoffe verändern  die Darmflora tatsächlich so, dass  bestimmte Bakterienstämme, die schädlich für den menschlichen Stoffwechsel sind, sich besser ausbreiten und vermehren können.!

Nicht nur die schädlichen Darmbakterien sorgen für einen trägen Darm, Verdauungsprobleme, einen verlangsamten Stoffwechsel und viele weitere unangenhmen Symptome, sondern auch Kosmetika, Putzmittel und eine Vielzahl von Umweltgiften können die Darmflora negativ verändern.

 

Mein Rat:

Achten Sie auf Ihre Darmgesundheit, eine Darmflora, die weitgehend aus nützlichen Bakterien besteht. Schon durch  kleine Veränderung im Alltag, in der Nahrung (BIO!), im Bewegungsverhalten  können Sie allerdings Ihre Darmgesundheit wiederherstellen, sich besser und fitter fühlen und sogar einige Kilos abnehmen:

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In der EU zugelassene Süßstoffe: 

Name                                       relative Süßkraft     ADI (mg/kg)

                                                       (Haushaltszucker = 1)

Acesulfam (E 950)                     130–200                               9

Advantam (E 969)                      20.000–37.000                  5

Aspartam (E 951)                        200                                       40

Aspartam-Acesulfam-Salz

(E 962)                                          350                                        20

Cyclamat (E 952)                         30–50                                    7

Neohesperidin (E 959)               400–600                               5

Neotam (E 961)                           7.000–13.000                      2

Saccharin (E 954)                        300–500                               5

Sucralose (E 955)                         600                                       15

Steviosid (E 960)                         200–300                               4

Thaumatin (E 957)                      2.000–3.000                nicht festgelegt

 

Relative Süßkraft heißt, um welchen Faktor der Süßstoff süßer ist als Haushaltszucker. Aspartam ist z.B.  200 mal süßer

 

Was ist der ADI?

ADI bedeutet:Acceptable Daily Intake, das heißt akzeptable tägliche Aufnahmemengen, angegeben in mg pro kg Körpergewicht

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Acesulfam

Acesulfam-K oder nur Acesulfam ist ein synthetischer, hitzebeständiger Süßstoff. Der Chemiker Karl Clauß entdeckte ihn 1967 bei der Hoechst AG zufällig, in heißem Wasser und Wasser/Alkohol-Gemische sehr leicht lösbar. Der Süßstoff ist das Kaliumsalz des Acesulfams, das Acesulfam-Kalium oder Acesulfam-K mit einer Süßkraft, die ungefähr 200-mal so stark ist wie die der Saccharose (Haushaltszucker), hat aber in höherer Konzentration einen leicht bitteren Geschmack.

Acesulfam-K ist seit 1990 in Deutschland zugelassen und wird unter dem Markennamen Sunett vertrieben.

Die erlaubte Tagesdosis wurde auf 9 mg pro Kilogramm Körpergewicht festgesetzt (ADI-Wert).

 

Umweltproblematik

Acesulfam-K wird auch in Kläranlagen nur zum Teil abgebaut. Dadurch gelangt die Substanz in großen Mengen in Flüsse und Seen, wo sie weltweit nachgewiesen werden kann.. Sogar im Trinkwasser wurde Acesulfam in Deutschland und einigen anderen Ländern bereits nachgewiesen.

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Advantam (E 969)

Advantam (E 969) ist als Süßungsmittel  seit dem 4. Juni 2014 zugelassen. Advantam hat eine ungeheure Süßkraft - bis zum 37000-fachen des Haushaltszuckers.

Advantam wird aus Isovanillin und Aspartam hergestellt. Advantam ist leicht hitze- und säurelabil und damit nur bedingt zum Kochen und Backen geeignet.

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Aspartam (E 951)      

Aspartam ist  200mal süsser ist als weisser Haushaltszucker. Aspartam ist auch als "NutraSweet", "Canderel" oder einfach als E 951 bekannt. Sein ADI-Wert ist 40.

Aspartam wurde 1965 in Chicago von einem Chemiker der Searle Company, einer Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, entdeckt. Mittlerweile ist der Süssstoff in über 90 Ländern weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten. Wenn irgendwo "Light", "Wellness" oder "Zuckerfrei" draufsteht, ist wahrscheinlich Aspartam enthalten.

Die drei Grundsubstanzen von Aspartam sind die beiden Aminosäuren Phenylalanin (50 Prozent) und Asparaginsäure (40 Prozent) sowie der Alkohol Methanol.

 

Aspartam ist gesundheitlich bedenklich

Aspartam kann für solche Menschen lebensgefährlich sein, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden.

Produkte, die Aspartam enthalten, müssen deshalb mit einem Warnhinweis versehen sein: "Enthält Phenylalanin".

 

Methanol, das bei der Aspartam-Aufspaltung im Körper entsteht, zerfällt im Organismus weiter - und zwar in Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd findet sich in Holzleim und wird als Konservierungsmittel in Kosmetika eingesetzt; ja sogar in Baby - Shampoos darf es gemixt werden. Zwar wurde es vor kurzem offiziell als erbgutverändernde Substanz eingestuft, aber verboten ist sein Einsatz deshalb noch lange nicht!

 

Durch Dauerkonsum von Aspartam  kann die  Menge Formaldehydt übrigens weitaus höher sein, als neue Sperrholzmöbel ausdünstenMethanol bzw. Formaldehyd-Vergiftung ewirken neben Kopfschmerzen und Schwindel hauptsächlich verschwommenes Sehen, fortgeschrittene Einengung des Gesichtsfeldes sowie Zerstörung der Netzhaut - bis hin zur Blindheit.

Insgesamt werden 92 Symptome gezählt, die durch Aspartam erzeugt werden.

 

Ich meine:

Aspartam ist bedenklicher als die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte.

 

Während Aspartam also trotz offizieller Zulassung nicht unumstritten ist, durfte der natürliche Stevia-Süßstoff  in der EU bis zum Dezember 2011 lediglich dem Viehfutter zugesetzt werden.

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Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962) 

Das Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962) ist ein synthetischer Süßstoff, ein Gemisch aus Aspartam und Acesulfam und ist 350-mal so süß wie Zucker. Sein ADI-Wert ist 20. In Deutschland wurde das Aspartam-Acesulfam-Salz am 26. Januar 2005 zugelassen.

 

Der Süßstoff wird unter dem Markennamen Twinsweet verkauft.

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Cyclamat (E 952)

Cyclamat soll hoch dosiert Nlasenkrebes bei Ratten erzeugt haben.  Neuere Studien konnten diesen Verdacht jedoch nicht erhärten.

 

In den USA ist Cyclamat seit 1970 verboten.  In Europa ist es für bestimmte Lebensmittel zugelassen: dazu gehören energiereduzierte bzw. zuckerfreie Getränke (max. 250 mg/l), Desserts (max. 250 mg/kg), Brotaufstriche (max. 500 – 1.000 mg/kg), Konfitüren (max. 500 – 1.000 mg/kg), Marmeladen (max. 500 – 1.000 mg/kg), Gelees (max. 500 – 1.000 mg/kg), Obstkonserven (max. 1.000 mg/kg), Nahrungsergänzungsmittel (max. 400 – 1.250 mg/kg). Zum Süßen von Speiseeis, Bonbons und Kaugummis ist es nicht mehr zugelassen.

 

Auch wenn die tägliche Einnahme von 7 mg pro Kilogramm Körpergewicht Cyclamat als unbedenklich gilt, wird trotzdem von einigen Verbraucherschützern vom häufigen Verzehr abgeraten.

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Neohesperidin (E 959)

Neohesperidin-Dihydrochalkon (NHDC) ist ein kalorienfreier Süßstoff, Süßkraft etwa 400–600 mal stärker als beim Zucker, seit 1994 in Deutschland zugelassen. Der Stoff hat eine hohe Hitzebeständigkeit, ist sehr gut lagerfähig und hat einen Lakritze- bzw. Mentholnachgeschmack, der durch die Mischung mit anderen Süßstoffen in Lebensmitteln überdeckt wird. Der Stoff wird unverdaut mit dem Urin ausgeschieden. (Umweltproblematik)

 

Der Süßstoff ist oft enthalten in Getränken, Kaugummi, Halbfettmargarine, Speiseeis und Arzneimitteln u.a.

 

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

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Neotam (E 961)

Neotam wird aus Aspartam und 3,3-Dimethylbutyraldehyd hergestellt.   Seine Süßkraft ist ca. 7.000–13.000 mal stärker als die von Zucker und zusätzlich geschmacksverstärkend. Neotam kann für diätetische und Diabetiker-Nahrung verwendet werden.

Als akzeptable tägliche Aufnahmemenge (ADI) legt die Behörde 0 bis 2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag fest.

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Saccharin (E 954)      

Saccharin ist der älteste synthetische Süßstoff. Er wurde 1878 von den Chemikern Constantin Fahlberg und Ira Remsen an der Johns Hopkins University (USA) entdeckt.

Die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert)  beträgt 5 mg/kg Körpergewicht.

 

Saccharin ist 300- bis 700-mal süßer als Zucker, kann bitter und metalisch wirken, ist hitz- und säurestabil.

Saccharin wird mit dem Urin wieder unverändert ausgeschieden.

(Umweltproblematik)

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Sucralose (E 955)

Sucralose wurde vom Unternehmen Tate & Lyle und dem Queen Elizabeth College, University of London, bei der Suche nach einem Süßstoff, der aus Zucker hergestellt werden sollte, entdeckt und entwickelt. Sucralose ist 600 mal süßer als Zucker.

Sucralose wird hauptsächlich in den USA hergestellt und hat eine hohe Hitzestabilität und eine sehr gute Löslichkeit und Mischbarkeit. Bei Personen mit Fructoseintoleranz kann es zu wesentlich stärkeren Nebenwirkungen (Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Kreislaufkollaps) als bei Fructose kommen.

Die erlaubte Tagesdosis (ADI)  beträgt 15 mg pro kg Körpergewicht.

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Steviosid (E 960)

Steviosid ist ein Gykosid aus den Blättern der Stevia-Pflanze (Stevia rebaudiana bertoni, eine von ca. 200 Stevia-Arten weltweit), ist ein natürlicher Süßstoff und einer der Hauptbestandteile von Stevia. Die Blätter enthalten neben steviosid zehn bislang entdeckte Süßstoffe. Steviolglycoside wurden am 12. November in der EU unter der Bezeichnung E 960 als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.

 

Glykosid (Glycosid)Glycoside, auch Glykoside, sind organische chemische Verbindungen. In biologischen Systemen werden Glycoside durch Glycosidasen (Enzyme)zu ien Zucker und Alkohol umgebaut.. Diese Glycosidasen sind mehr oder weniger auf bestimmte Zuckerarten spezialisiert.

 

Steviosid ist 200 bis 300 mal süßer als Zucker, der ADI-Wert ist 4.

Stevioside können bei Patienten mit Bluthochdruck oder Typ-2-Diabetes positiv wirken.

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Thaumatin (E 957)

Thaumatin (E 957) ist 2000- bis 3000-mal so süß wie Zucker, stammt as den Beeren der westafrikanischen Katamfe-Pflanze (Thaumatococcus daniellii, Einheimische nennen sie auch Ndebion). Thaumatin schmeckt nach Lakritze und wird auch als Geschmacksverstärker eingesetzt.  Thaumatin ist seit Anfang 1996 als Süßungsmittel zugelassen.

 

Verwendet wird Thaumatin in Süßwaren wie Kakao- oder Trockenfruchterzeunisse, Diät- und Nahrungsergänzungsmitteln und Kaugummi, ist nicht kochstabil.

Thaumatin wird als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Es wird  vollständig in Magen und Dünndarm verdaut. Es wurde keine erlaubte Tagesdosis festgelegt. Es wird von den Einheimischen in Afrika seit langem verwendet.

 

Ich verwende weder Zucker noch Süßstoffe. WEnn ich einmal etwas Süße benötige, nehme ich Xylit. Xylit hat mehrere gesundheitliche Vorteile: es schützt vor Karies, ist hilfreich bei Ohrentzündung u.a.

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