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Statine ("Cholesterinsenker") und Diabetes Risiko

Bei Typ-2-Diabetes werden häufig Statine verordnet.

 

“Der Nutzen überwiegt die Risiken”, wird dann häufig gesagt.  Tatsächlich überwiegen die Risiken bei weitem die Vorteile.

 

Statine wurden zu einem der am häufigsten verschriebenen Medikamente, als die Richtlinien für die obere Grenze der Gesamtcholesterinwerte vor einigen Jahren reduziert wurden...

Mit diesem Trick macht man gesunde Menschen über Nacht scheinbar krank. Auch beim Blutdruck hat man die Genzwerte reduziert und so in den USA Millionen behandlungswürdige Patienten bekommen.

 

Die Risiken von Statinen:

 

Statine gelten als Cholesterinspiegelsenker. Sie hemmen ein Enzym in der Leber, die sogenannte HMG-CoA-Reduktase. Diese stellt Cholesterin her.

 

Heute nehmen Millionen (bis zu 30% der Bevölkerung) von Menschen cholesterinsenkende Medikamente ein und glauben, etwas gegen Herzkrankheiten zu tun.

 

Das Problem ist, dass Statine eine Vielzahl von Nebenwirkungen haben, die ziemlich erschreckend sein können. Eine der schwerwiegendsten Nebenwirkungen von Statinen ist das deutlich erhöhte Risiko für Typ-2-Diabetes, wobei neueste Studien zeigen, dass das Problem größer sein könnte als bisher angenommen.

 

Statine erhöhen das Risiko für Insulinresistenz und hohen Blutzuckerwerten, sowie ein um 38 Prozent erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes.

 

Das Risiko war besonders hoch für übergewichtige oder fettleibige Teilnehmer. Diese Gruppe hat auch ohne Statinzufuhr schon ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes.  Die Studie erschien im British Journal of Clinical Pharmacology. Auch andere Forschungen kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

 

Der wichtigste Risikofaktor für Typ-2-Diabetes sind Herzerkrankungen.

 

Diabetiker (Typ 2)  sterben etwa zwei- bis viermal so häufig an Herzerkrankungen wie Erwachsene ohne Diabetes.

 

12 Prozent der bisher gesunden Probanden begannen mit der Einnahme von Statinen, die meisten nahmen über ein Jahr lang  Zocor oder Lipitor (Simvastatin oder Atorvastatin) und der Rest Pravachol oder Lescol (Pravastatin oder Fluvastatin). Daraufhin gab es  716 neue Fälle von Diabetes.

 

 

Wie erhöhen Statine das Diabetes-Risiko?

Es hat sich gezeigt, dass Statine das Diabetesrisiko durch verschiedene Mechanismen erhöhen. Vor allem, indem sie die Insulinresistenz erhöhen. Eine erhöhte Insulinresistenz trägt zu chronischen Entzündungen im Körper bei und dies führt zu vielerlei Krankheiten.

 

Das Hormon Insulin reguliert die Aufnahme von Glucose (Traubenzucker) in Körperzellen. Es wirkt blutzuckersenkend und spielt eine wesentliche Rolle bei der Therapie des Diabetes mellitus. Insulin ist der natürliche Gegenspieler des Hormons Glucagon.

 

Der Name Insulin kommt von den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die das Insulin bilden.

 

Bei Insulinresistenz (IR) reagieren Körperzellen auf das Hormon Insulin weniger als die Körperzellen gesunder Menschen. Vor allem Muskel- ,Leber und Fettzellen werden  unempfindlich gegen Insulin, egal, ob es sich um eigenes oder zugeführtes  (gespritztes) Insulin handelt. Insulin kann so nicht den Blutzucker regeln. Insulinresistenz tritt beim Metabolischen Syndrom 1) auf und ist ein Merkmal für eine sich entwickelnde Typ-2-Diabetes-mellitus-Erkrankung.

 

1) Metabolisches Syndrom: Die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Fett- und Blutzuckerwerten steigert das Risiko für Diabetes und insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch.

 

Insulinresistenz kann zu Herzerkrankungen führen, was man ironischerweise mit der Einnahme eines Statins verhindern wollte! Weitere können sein: Gewichtszunahme, Bluthochdruck, Herzinfarkte, chronische Müdigkeit, Schilddrüsenprobleme und Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und Krebs.

 

Statine erhöhen auch das Diabetes-Risiko, indem sie tatsächlich den Blutzucker erhöhen.

Statine können also zu einer Hyperglykämie (krankhaft vermehrte Menge an Blutzucker) führen. Dies kann dann zu der falschen Diagnose Typ-2-Diabetes führen. Die Folge:  Sie erhalten dann möglicherweise ein Diabetes-Medikament wie Metformin oder Insulin.

 

Nicht nur Muskelschwäche, Schmerzen und erhöhter Blutzucker können Folge von Statineinnahme sein, auch  kognitive Probleme und Gedächtnisverlust.

 

Andere mögliche Nebenwirkungen von Statinen sind: Nierenprobleme, Anämie, sexuelle Dysfunktion, Immunschwäche, Katarakte (Grauer Star), erhöhtes Krebsrisiko, abnormale Leberenzyme und Depressionen.

 

Eine leider oft unbekannte oder mißachtete Nebenwirkung ist, dass Statine in der Leber die Synthese von Coenzym Q10 behindern. Q10 ("Herzvitamin") benötigt jede  Zelle im Körper für die Energieproduktion.

 

Jede Zelle benötigt zur Energiegewinnung  Q10 – vor allem  der Herzmuskel, der besonders viel Q10 benötigt. Qu10 spielt auch eine Rolle bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Q10-Mangel führt teils zu extremer Müdigkeit, Muskelschwäche und Schmerzen und es kann sogar zu einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) kommen. (Das Coenzym Q10 wird deshalb bei Herzschwäche mit großem Erfolg eingesetzt.)

(Falls Sie Statine einnehen, dann bitte immer Q10 zuführen, 200 bis 300 mg)

 

Q10 ist auch notwendig, um freie Radikale 1) im Körper zu neutralisieren, die die DNA der Zelle und ihre Reproduktion schädigen. Es ist ein Teufelskreis, wenn man wenig Q10, keine zelluläre Energie (insgesamt keine Energie!) und beschädigte DNA hat.

 

1) Freie Radikale sind Teilchen, z.B. Moleküle, denen ein oder zwei Elektronen fehlen. Diese Elektronen entreißen sie dann den umgehenden Strukturen, z.B. den Zellmembranen. Dadurch können Sie eine zerstörerische Kettenreaktion auslösen, die zu vielen Erkrankungen führt.

Freie Radikale entstehen in Organismen durch exogene (äußere) oder endogene (innere) Faktoren. Exogene Faktoren können chemischer oder physikalischer Natur sein, dazu gehören u.a.:

 

Hitzeeinwirkung, UV-Strahlung, Ionisierende Strahlung,

Röntgenstrahlen, Zigarettenrauch, Umweltgifte u.a.

Schützen kann sich der Körper durch durch Anti-Oxidantien.

 

Endogene Anti-Oxidantien, die der Körper selber herstellt sind z.B. : Glutathion, Q10, Harnsäure, Melatonin, Superoxiddismutase (SOD), Glutathionperoxidase (GPX) und die Katalase. Dazu benötigt der Körper Selen, Kupfer, Mangan und Zink.

 

Exogene Anti-Oxidantien, die man zuführt, sind z.B.:

Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide, Flavonoide, Anthocyane, Phytoöstrogene, Resveratol u.a.

 

Statine beeinflussen die Sexualhormone, Kortison und Vitamin D negativ. Statine behindern die Vitamin D-Bildung. Vitamin D verbessert die Insulinresistenz. Ein Vitamin D-Mangel erhöht dadurch das Risiko für Typ-2-Diabetes.

 

Cholesterinspiegel senken - ist das sinnvoll?

Die Gesamtcholesterinwerte führen oft dazu, dass Statine verschrieben werden.

 

Cholesterin ist aber nicht die Hauptursache für Herzerkrankungen. Im Gegenteil: ein niedriger Cholesterinspiegel erhöht die Gesamtsterblichkeit bei älteren Erwachsenen.

 

Erst bei einem Gesamtcholesterinspiegel über 350 sollte den Ursachen nachgegangen werden.

 

Der High Density Lipoproteine oder HDL-Wert zeigt zuverlässigerer das Risiko von Herzerkrankungen an.

HDL/Gesamtcholesterin-Verhältnis: Es sollte idealerweise über 24 Prozent liegen, also etwa 1:4. Wenn Sie unter 1:10 liegen, haben Sie ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen.

Beispiele:

1. HDL 60, Gesmtcholesterin 180

Das Verhältnis ist 1:3 oder 33,3%, also ein guter Wert, denn er liegt über 24%.

2. HDL 50, Gesamtcholesterin 250

Das Verhälnis ist 1:5 oder 20%. Der Wert it also nicht optimal.

 

Triglycerid/HDL-Verhältnis: Sollte unter 2 liegen, z.B. 110 : 60 = 1,833.

Viele Menschen mit einem Gesamtcholesterinspiegel über 250 und einem hohen HDL (z.B. 70) haben tatsächlich ein geringes Risiko für Herzerkrankungen, während viele Menschen mit einem niedrigen Cholesterinspiegel unter 200 gepaart mit hohem LDL- und Triglyceridgehalt ein höheres  Risiko für Herzerkrankungen haben.

 

Die herkömmliche LDL/Cholesterin-Hypothese ist also nicht  korrekt. Entscheidend ist eine Schädigung der Innenschichten der Arterien. Diese Schädigung kann durch eine Reihe von Faktoren verursacht werden, darunter Rauchen, Bluthochdruck und Entzündungen.

Sobald die Arterie beschädigt ist, werden cholesterinhaltige Plaque (abgegrenzte Schädigung der Gefäße bei Arteriosklerose) als Schutzmechanismus aufgebaut. (Der Körper versucht also mit Hilfe von Cholesterin die Gefäße zu "reparieren".) Probleme entstehen, wenn der Körper nicht mit der Reparatur der Blutgefäße nachkommt und die Gefäße zu schnell beschädigt werden.

 

Der Körper benötigt tatsächlich eine bestimmte Menge an Cholesterin – es ist wichtig für die Produktion von Zellmembranen, für alle Hormone – insbesondere Sexualhormone, Vitamin D und Gallensäuren, die hilft, Fett zu verdauen.

 

Cholesterin fördert auch die gesunde Gehirn- und Nervenfunktion. Es gibt viele Beweise dafür, dass ein niedriger Cholesterinspiegel das Risiko für Krebs, Gedächtnisverlust, Parkinson, hormonelle Ungleichgewichte, Schlaganfall, Depressionen, Selbstmord und gewalttätiges Verhalten erhöht.

Wenn man empfiehlt, Statine zu nehmen, um den  Cholesterinspiegel zu senken, dann sollte man obige Erkenntnisse  berücksichtigen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Gesundheit mit einer kohlenhydratarmen und zuckerarmen Ernährung zu fördern, die reich an antioxidativem Gemüse ist und Sie auch vor Herzkrankheiten, Diabetes und vielen anderen Krankheiten schützt. Statine scheinen nicht die beste Lösung zu sein.

 

Und wenn wir beim Thema Diabetes sind:

 

Bauchfett und Diabetes

 

Deutsche Diabetes Zentrum: Über 6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes. Bei weiteren 2 Millionen ist die Krankheit nicht erkannt...

Das sind fast 10% der Bevölkerung und die meisten wissen nicht einmal, welches Risiko diese Erkrankung mit sich bringt.

 

Diabetes ist die siebenthäufigste Todesursache, mit einem meist langsamen und sehr schmerzhaftem Verlauf.

 

Viele Diabetiker leiden an Herzerkrankungen, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Blindheit und Nervenproblemen. Diese sogenannten Neuropathien können zu Amputation führen.

 

Der Abbau von überschüssigem Körperfett hilft nicht nur, den Blutzucker zu kontrollieren sondern sogar Typ 2 Diabetes rückgängig zu machen

 

Lebensqualität zurückgewinnen, das Bauchfett wegschmelzen den Blutzucker konstant halten, so kann man Diabetes ein für allemal los werden - mit der richtign Ernährung ist das nicht schwer..

 

Richtige Ernährung? Hier erfahren Sie mehr:  Bauchfettweg

 

 

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