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Skandal

Valsartan enthält krebserregendes NDMA-

riesige Rückrufaktion                                              9.8.18

 

2016 wurden über 700 Millionen Arzneimittel verordnet, die Valsaran enthielten, 106 Arzneimittel vieler Hersteller sind betroffen.

Wie wirkt Valsartan?

Valsartan gehört zu einer Klasse von Wirkstoffen, die als Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bekannt sind und helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, welche die Blutgefäße verengt und damit bewirkt, dass der Blutdruck ansteigt. Valsartan wirkt diesem Effekt von Angiotensin II entgegen, wodurch Blutgefäße erweitert und der Blutdruck gesenkt werden.

Arzneimittel mit dem Wirkstoff Valsartan werden bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck eingesetzt und bei Patientinnen und Patienten mit Herzschwäche oder nach einem Herzinfarkt.

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Was ist NDMA?

N-Nitrosodimethylamin (NDMA) ist eine flüssige, wasserlösliche Substanz, die keinen charakteristischen Geruch besitzt. Chemisch wird NDMA der Gruppe der Nitrosamine zugerechnet. NDMA ist von der internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. (Nitrosamine in Salaten und Gemüse kann man durch Vitamin C verhindern!.) Shopempfehlung: Größter Vitalshop

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Wie kommt NDMA in das Arzneimittel?

Der Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. hat im Jahr 2012 Änderungen an der Wirkstoffsynthese vorgenommen. Aufgrund des geänderten Syntheseverfahrens kann als Nebenprodukt auch N-Nitrosodimethylamin (NDMA) gebildet werden. (Der Blutdrucksenker schein also schon seit 6 Jahren NDNA zu enthalte. Haben hier die Kontrollbehörden versagt?)

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Wie sollen sich Patienten verhalten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen?

Da mittlerweile bekannt ist, welche valsartanhaltigen Arzneimittel nicht von dem Rückruf betroffen sind, empfiehlt das BfArM nunmehr, dass Patienten auf ein solches Arzneimittel umgestellt werden sollten.

 

Patientinnen und Patienten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen, sollten sich daher mit ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung setzen. Diese können dann abklären, ob das von ihnen derzeit eingenommene Arzneimittel aus einer der zurückgerufenen Chargen stammt.

 

Es gilt weiterhin, dass die Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen, da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung. Ein akutes Patientenrisiko besteht nicht.

 

Auf europäischer Ebene findet ein gemeinsames Verfahren zur Bewertung des möglichen Risikos statt. Das BfArM ist aktiv in dieses Verfahren eingebunden und wird seine gesamte Expertise einbringen, um hier schnellstmöglich zu belastbaren Ergebnissen zu gelangen.

 

Meine Meinung:

Außer bei bestimmten Risikopatienten halte ich Blutdrucksenker für entbehrlich. Den Blutdruck kann man in den meisten Fällen auch auf natürliche Weise senken - oft allein schon durch Abbau von Körperfett. (SK)

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Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vom 2.8.18 und  Arznei-Teklegramm vomn 8/18

 

Schauen Sie sich folgende FS-Sendung vom 7.8.18 an:

Valsartan-Skanda

 

oder diesen Beitrag:„Eine Valsartan-Tablette ist so schädlich wie fünf Zigaretten“

Valsartan schlimm wie 5 Zigaretten

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