Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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Vitamin D:

Rechenfehler! Bedarf grösser als gedacht

Quelle: http://www.orthoknowledge.eu/, erläutert und gekürzt von Sepp KLik

 

Man spricht inzwischen sogar von einer Vitamin-D-Mangel-Pandemie (weltweite Epidemie großen Ausmaßes). Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist Vitamin D für die Regulierung der Expression 1) von hunderten Genen (200 bis 1.000) verantwortlich.

  1)  Genexpression, auch kurz Expression oder Exprimierung, bezeichnet, im weiten Sinn, wie die Erbanlagen eines Organismus oder einer Zelle ausgeprägt werden. Oft wird unter Genexpression die Biosynthese von Proteinen verstanden.

 

Vitamin-D-Rezeptoren gibt es in vielen verschiedenen Gewebe- und Zellarten,  z.B. im Herzmuskel, Gehirn, Drüsen in der Lymphe u.a.

Prof. Dr. med. Hollick, Vitamin D-Spezialist, Arzt und Biochemiker am Boston University Medical Center meint:

„ Sonneneinstrahlung und Vitamin D haben eine Schlüsselfunktion in Medizin und Gesundheit: Vitamin D kann die Fruchtbarkeit verbessern, Schwangerschaft schützen, Entzündungen verringern, beim Fettabbau helfen, vor Infektionskrankheiten wie der Grippe und Tuberkulose schützen, Schlaganfall und Demenz verhindern, das Immunsystem stärken, Erinnerungskraft steigern und Muskelkraft unterstützen.“

 

Vitamin D hilft hierbei:

Bewegungsapparat:  (verringert den Verlust an Knochenmasse und führt zu weniger Knochenbrüchen).

 

Autoimmun-Krankheiten (entzündungshemmend).

 

Herz- und Gefäßkrankheiten

 

Immunsystem gegen Infektionskrankheiten

 

Metabolischem Syndrom und Diabetes (Vitamin D reguliert die Insulinsekretion und Insulinwirkung).

 

Psychischen Erkrankungen

(Ein Vitamin-D-Mangel vor der Geburt und in der frühen Kindheit könnte sowohl bei der Ausbildung von Autismus als auch von Schizophrenie im fortgeschrittenen Lebensalter eine Rolle spielen.

 

Krebs

(Vitamin D induziert Apoptose (Selbstzerstörung) von Krebszellen

Man unterscheidet verschiedene Forme von Vitamin D (Calciferol): D2 (Ergocalciferol) und D3 (Cholecalciferol).

 

D2 gibt es in Pflanzen, D3 in tierischen Produkten.

Sowohl D2 als auch D3 werden als biologisch inaktiv angesehen. Man benötigt noch 2 chemische Aktionen, um beide Formen von Vitamin D biologisch wirksam zu machen.

 

Die Biosynthese von Vitamin D in der Haut unter dem Einfluss von ultravioletter Strahlung der Sonne ist eine der 3 wichtigen Quellen. Die beiden anderen sind: Versorgung über Ernährung und Nahrungsergänzungen.

 

Vitamin-D-Ergänzung erforderlich

 Da Vitamin D in nur einer begrenzten Anzahl von Lebensmitteln (wie fettem Fisch, Leber, Fleisch, Eier und Milchprodukten) vorkommt, ist die Vitamin-D- Versorgung in hohem Maße von der Einwirkung der UV-B-Sonnenstrahlen auf die Haut abhängig. Eine Vitamin-D-Ergänzung ist allerdings erforderlich, weil die so entstehende Menge nicht ausreichend erscheint. Die Unterschiede in der Sonneneinstrahlung allein sind enorm.

Jahreszeit, Breitegrad, Tageszeit, Alterung, Sonnenschutzmittel, Kleidung und Hautfarbe (Bräunung) spielen eine wichtige Rolle in der Vitamin-D-Produktion der Haut.  In Mittel- und Nordeuropa ist durch den flachen Winkel der Sonneneinstrahlung von Oktober bis April fast keine Vitamin D -Produktion möglich (der längere Weg durch die Ozonschicht absorbiert UV-B).  Im Sommer ist die Vitamin D-Synthese in der Haut nur von 10.00 bis 15.00 Uhr hoch.

 

Die Folge ist, dass die Produktion des „Sonnenvitamins“ beschränkt zeitlich stark beschränkt ist. Eine Nahrungsergänzung ist also unverzichtbar.

Dieser Bedarf ist bei Kindern unter 4 Jahren, schwangeren und stillenden Frauen, verschleierten, Frauen über 50, Männern über 70 und Menschen mit dunkler Haut erhöht.

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Vitamin-D-Mangel: Eine häufig versäumte Diagnose

Vitamin-D-Mangel in allen Altersgruppen eine häufig versäumte Diagnose. So erhöht ein Mangel das Risiko für  viele verbreitete und ernste Krankheiten, wie etwa  einige Krebserkrankungen, Typ-1-Diabetes, Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Osteoporose. Eine Schätzung für das Jahr 2007 kommt zu einer Einsparung bei Krankheitskosten von 187 Millionen Euro pro Jahr, bei einem täglichen Verzehr von 2.000 bis 3.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D.

Für stillende Mütter sind diese Informationen wichtig, denn sie wollen in ihrer Muttermilch eine ausreichende Menge an Vitamin D haben, um ihre Säuglinge zu ernähren.

 

Studien über hochdosiertes Vitamin D

Der Körper benötigt bei vielen Fällen eine viel höhere Dosis als bisher angenommen.

Bruce W. Hollis, Professor für Pädiatrie, Biochemie und Molekularbiologie an der Medizinischen Universität von South Carolina sowie der Direktor für Pädiatrische Ernährungswissenschaften, schrieb: „Wenn man bedenkt, dass eine 10-15 minütige, Sonnenbestrahlung des ganzen Körpers  bis zu 20.000 IE Vitamin D3 erzeugt, dann sind die bisherigen empfohlenen Werte viel zu gering.“ 

 

Laut einer japanischen Studie unterstützt eine hohe Dosis Vitamin D3  die Grippe-Prävention bei Schulkindern (6-15 Jahre). Eine Einnahme von 2 x 600 IE Vitamin D3 pro Tag reduziert das Risiko für Grippe um 42% (während das Grippemittel Tamiflu® nur 8 bis 10% schaffte und erhebliche Nebenwirkungen hat).

Kanadische Forscher fanden heraus, dass höhere Dosen von Vitamin D  sich positiv auswirkten bei Dickdarm-, Brust-, Eierstock-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen-, aggressiven Prostata- und anderen Arten von Krebs. Tatsächlich würde eine Erhöhung des D-Spiegels jedes Jahr etwa 58.000 neue Fälle von Brustkrebs und 49.000 neue Fälle von Darmkrebs und drei Viertel Todesfälle durch diese Krankheiten in den Vereinigten Staaten und Kanada vorbeugen.

Besonders Kinder reagieren sehr gut auf Vitamin D. Wenn den Kindern während ihres ersten Lebensjahres täglich 2.000 IE Vitamin D3 gegeben wurden, sank das Risiko von Typ-1-Diabetes um etwa 80%.

Professor Robert Heaney der Creighton Universität in Omaha, berechnete, dass  ein Erwachsener mit normalem Gewicht eine Gesamteinnahme von 5.000 IE/Tag benötigt, in einer anderen Studie wurde geschätzt, dass es täglich 3.000-5.000 IE sein sollten.

Rechenfehler - weit höhere Dosen Vitamin D nötig

Mehrere Wissenschaftler haben auf die statistischen Fehler bei der Schätzung der bisher offiziell empfohlenen Dosis (RDA) hingewiesen und berechneten, dass  die RDA wesentlich höher eingestuft werden sollte.

 

Viele klinische Studien weisen den Nutzen erhöhter Viutamin D-ZUfuhr auf wie z. B. weniger Stürze bei Älteren, besseren Zahnaufsatz, weniger kolorektalen Krebs, verbesserte Depressionen und verbessertes Wohlbefinden ohne Nachteile.

 

Eine kanadische Studie über die Bedeutung von Körpergewicht in der Zufihr von Vitamin D für fettleibige Personen wenigstens 6.000-10.000 IE/Tag.

 

Sicherheit

Zu hohe Dosen von Vitamin D können zu Hyperkalzämie (zu hohe Serumlevel von Calcium) führen. Sofern es keine Überempfindlichkeit gegenüber Vitamin D gibt (wie durch granulomatöse Krankheiten, Sarkoidose, Tuberkulose und Lymphom), sind bis zu 40.000 IE Vitamin D pro Tag unschädlich.

 

Kontraindikationen

Eine hohe Dosis von Vitamin D bei hohem Blutspiegel von Calcium oder Phosphor, Hyperparathyreoidismus, Sarkoidose  und Nierensteinen ist kontraindiziert.

Der Hyperparathyreoidismus ist durch eine vermehrte Sekretion von Parathormon gekennzeichnet. Parathormon ist ein Hormon des Calciumstoffwechsels. Es wird in den Nebenschilddrüsen produziert. Eine verminderte Parathormon-Sekretion wird als Hypoparathyreoidismus bezeichnet.

 

Die Sarkoidose, auch als Morbus Boeck (buːk) oder Morbus Schaumann-Besnier bezeichnet, ist eine systemische Erkrankung des Bindegewebes mit Granulombildung (Knötchenboldung), die meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auftritt. Die genaue Ursache der Krankheit ist bis heute unbekannt.

 

Eine verlängerte hohe Dosierung von Vitamin D, ohne andere Vitamine (A, alle der B-Gruppe, C und E) und Mineralstoffe proportional zu erhöhen, kann zu einem Mangel dieser führen. Für eine optimale Wirkung von Vitamine D sind Magnesium Vitamin K2, Zink, Bor und Vitamin A (Carotinoide) wichtig.

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