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Rheumatoide Arthritis:

Hochdosiertes Vitamin E zeigt analgetischen (schmerzlindernden) Effekt

Sonderdruck  aus der Ärztezeitschrift „natur-MED“ 10/98

 

Schon seit Jahren weiß man, daß hochdosiertes Vitamin E die Rheumamedikamente (NSAR wie Diclophenac, Ibuprofen, Naproxen etc) ersetzen kann – ohne daß irgendwelche Nebenwirkungen auftreten, wie es bei den NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) leider der Fall ist. Vitamin E wirkt dabei entzündungshemmend und fängt die bei Entzündungen vermehrt auftretenden, sehr schädlichen FREIEN RADIKALE ab.

 

Neu ist:

Vitamin E ist zudem noch schmerzlindernd und verbessert den Allgemeinzustand der Rheumapatienten erheblich.

 

Nötig sind: 2 mal täglich 600 mg.

Wenn man natürliches Vitamin E einsetzt, das alle 4 Tocopherole und alle 4 besonders wirksamen Tocotrienole einsetzt, kommt man mit weniger aus.

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Für Fachleute und Ärzte steht der Originaltext der Studie zur Verfügung, die in der Ärztezeitschrift  „natur –MED“ vom Oktober 1998  veröffentlicht wurde.

 

Patienten und Methoden der Studie

Insgesamt 42 weibliche und männliche Patienten mit rheumatoider Arthritis nahmen an der doppelblinden randomisierten Placebo-kontrollierten Studie teil. Nur solche Patienten wurden aufgenommen, die folgende Krankheitskriterien aufwiesen:

 

1) Patienten mit rheumatoider Arthritis nach den ARA-Kriterien ("American Rheumatism Association"),

2) ein Ritchie-Index (Maßeinheit) von wenigstens 6 oder mindestens 1 Stunde Morgensteifigkeit bzw. beide Kriterien,

3) das Alter der Patienten mußte zwischen 18 und 80 Jahren liegen,

4) alle Patienten waren in Behandlung mit entzündungshemmenden, nichtsteroidalen        Antirheumatika (NSAR, wie Diclophenac, Voltaren, Ibuprofen, Naproxen u.a.).

 

Ausgeschlossen wurden Patienten, die bereits Vitamin E erhielten oder deren Medikation sich zwischenzeitlich änderte sowie Patienten mit Malabsorption (verminderte Aufnahme aus dem Darm) oder malignen Tumoren.

Über einen Zeitraum von 12 Wochen erhielten die 42 Patienten täglich zweimal 600 mg Vitamin E oder ein Placebo (Scheinmedikament).  Folgende 4 Parameter wurden ausgewertet:

 

  1. Klinische Anzeichen von Entzündungen (Ritchie-Index, Dauer der Morgenstelfigkeit und Anzahl der geschwollenen Gelenke)
  2. Hämatologische und biochemische Messungen (u.a. Zahl der weißen Blutkörperchen, Erythrozyten-Sedimentationsrate, Bestimmung von Vitamin E)
  3. Untersuchungen oxidativer Veränderungen von Lipiden und Proteinen

(Schädigung durch Sauerstoff an Fett- und Eiweiß)

  1. Das Auftreten von Schmerzen (morgens, abends und nach Bewegung)

 

Ergebnisse

Obwohl die Patienten mit NSAR therapiert wurden, fand sich bei den Vitamin-E-behandelten Patienten im Vergleich zu Placebo eine zusätzliche signifikante Linderung aller Schmerzen.  Besonders deutlich war die Schmerzlinderung am Morgen. Der schmerzlindernde Effekt war eindeutig auf die alleinige Wirkung von Vitamin E zurückzuführen und ging am Ende der Behandlung verloren.

 

Außerdem stellten sowohl die Patienten als auch die untersuchenden Ärzte eine deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes fest. Nach dem Urteil der Patienten verbesserte sich ihr Zustand nach Vitamin-E-Einnahme um 60 Prozent (Placebo: 31,6 Prozent).  Die untersuchenden Ärzte bestätigten das Patientenurtell: Vitamin E führte zu einer signifikanten Besserung um 40 Prozent, Placebo bewirkte lediglich einen minimalen Effekt von 5,3 Prozent.

Vitamin E beeinflußte bei den gleichzeitig mit NSAR therapierten Patienten weder die Lipid- und Proteinoxidation noch sämtliche klinisch erkennbaren oder biochemisch meßbaren Entzündungsparameter, was den analgetischen (schmerzlindernden) Effekt von Vitamin E besonders hervorhebt.

 

Diskussion

Hochdosiertes Vitamin E wird bei rheumatischen Erkrankungen als entzündungshemmendes und schmerzlinderndes natürliches Therapeutikum eingesetzt.

Die hier vorgestellte Studie beschreibt einen möglichen zentral-analgetischen Effekt von Vitamin E: Bei den Patienten, die alle gleichzeitig NSAR einnahmen, bewirkte hochdosiertes Vitamin E (1.200 mg Vitamin E/Tag) einen zusätzlichen, signifikanten analgetischen Effekt, ohne verschiedene Entzündungsparameter zu beeinflussen. 

 

Daher ist die hier festgestellte Vitamin-E-abhängige Schmerzlinderung nicht nur auf einen antioxidativen und entzündungshemmenden Einfluß zurückzuführen, sondern beruht vermutlich auf einem zentral-analgetischen Wirkungsprinzip von Vitamin E.

 

Neben einer signifikanten Schmerzlinderung äußerte sich der positive Einfluß von Vitamin E auch in einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens.

 

Diese Studie verdeutlicht besonders die Wirksamkeit von Vitamin E gegenüber den nebenwirkungsreichen NSAR, da der zusätzliche analgetisclie Effekt eindeutig nur auf die alleinige Wirkung von Vitamin E zurückzuführen war.  

 

Gleichzeitig unterstützt sie Aussagen älterer Studien, die zeigten, daß Vitamin E NSAR reduzieren bzw. komplett ersetzen konnte.

 

Schon seit langem ist bekannt, daß Vitamin E in der Lage ist, toxische, membranschädigende Sauerstoffradikale abzufangen und damit zu neutralisieren.  Freie Radikale greifen besonders die oxidationsempfindlichen Fettsäuren der Membranen an.  Einer Kettenreaktion folgend, bilden sich immer mehr freie Radikale

 

Vitamin E unterbricht die Kettenreaktion und verhindert damit eine weitere Zerstörung der Membran durch aggressive Sauerstoffverbindungen.  Bei schmerzhaften, entzündlichen Prozessen (z.  B. Gelenkentzündungen) werden neben Zytokinen und Prostaglandinen vermehrt zytotoxische (für Zellen giftige) Radikale im Gelenk gebildet (überschießende Phagozytose, d.h. zu große Aktivität der Fresszellen), die von Vitamin E in seiner Radikalfängerfunktion abgefangen werden können.  Sauerstoffradikale zerstören oxidativ Mesenchym- (Bindegewebe-) und Knorpelzellen und wirken sich negativ auf Knorpelmatrix sowie auf die Zusammensetzung der Synovia ("Gelenkschmiere") aus.

 

Eine Vitamin-E-Supplementation hat nachweislich eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.  In vielen klinischen Studien zeigte sich unter der Behandlung von Vitamin E ein deutlicher Rückgang der Schmerzintensität (Abnahme von Bewegungs- oder Druckschmerz) und damit die Möglichkeit einer besseren Beweglichkeit betroffener Gelenke. Vitamin E hemmt hierbei die Bildung entzündungsstimulierender und schmerzauslösender Substanzen aus Arachidonsäure (Prostaglandine und Leukotriene), da bei deren Bildung vermehrt freie Radikale als Zwischenprodukte entstehen. 

 

Anmerkung: In Margarine und vielen Pflanzenölen ist die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) im Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu hoch. Aus Linolsäure kann entzündungsfördernde Arachidonsäure gebildet werden. Man sollte deshalb unbeingt auf die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (Bio-Leinöl) achten.

 

Prostaglandine sind an der Entstehung von Fieber, entzündlichen Reaktionen und Schmerz direkt beteiligt.  Sie sensibilisieren und aktivieren Schmerzsensoren derart, daß selbst geringfügige Reize Schmerzen auslösen.

Gestützt werden diese Untersuchungen durch Ergebnisse, die zeigen, daß die Vitamin-E-Konzentration in der Synovialflüssigkeit entzündeter Gelenke verringert ist.  Gleichzeitig weisen Rheumatiker - Kinder und Erwachsene - einen niedrigeren Vitamin-E-Plasmaspiegel auf als Gesunde.  Ein niedriger Vitamin-E-Spiegel bedingt einen erhöhten lokalen oxidativen Streß, der Gewebe zerstört und zu schmerzhaften Funktionsbeeinträchtigungen führt.

 

Zahlreiche Studien zeigen den Vorteil von nebenwirkungsfreiem Vitamin E gegenüber nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR, kombinierte Antiphlogistika = Entzündungshemmer und Analgetika = Schmermittel.)  Diese lindern zwar die Symptome, aber haben magenbelastende Nebenwirkungen. 

 

Vitamin E - in hoher Dosierung verabreicht - war in der Lage, diese NSAR bei gleicher Wirkung (Senken der Schmerzintensität) vollkommen zu ersetzen oder die Menge der verabreichten NSAR einzuschränken.

 

In der vorliegenden Studie bewirkte hochdosiertes Vitamin E bei NSAR therapierten arthritischen Patienten sogar einen zusätzlichen analgetischen Effekt.

Die vielversprechenden Ergebnisse, daß Vitamin E einen zusätzlichen zentral-analgetischen Effekt ausübt, bestätigen den therapeutischen Nutzen von hochdosiertem  natürlichem Vitamin E in der Rheumatherapie.

 

Anmerkung: Man sollte unbedingt natürliches Vitamin E einsetzen. Nur dieses enthält alle Tocopherole und Tocotrienole. Letztere sind besonders wirksam.

 

Dr. rer. nat.  Dorothea Springer, Wegberg

 

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