Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
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L-Arginin, das natürliche Potenzmittel und ADMA

(Asymmetrisches Dimethylarginin)               

L-Arginin ist durch die gefäßerweiternde Wirkung nicht nur ein natürliches Potenzmittel, sondern für Ihre Herzgsundheit unerläßlich!

Nachstehend meine Empfehlungen für L-Arginin:

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ADMA-was is das?  Risiko für Ihr Leben.

Von Stickstoffmonoxid (NO) ist bekannt, dass es in den Blutgefäßen eine gefäßerweiternde Wirkung hat (erhöht dadurch die Blutzufuhr in den Penis), und auch in anderen Bereichen Gefäßverschlüssen vorbeugt (es hemmt u.a. die Adhäsion  und Aggregation von Thrombozyten, und Radikalbildung in der Gefäßwand).

Thrombozyten oder Blutplättchen sind die kleinsten Zellen des Blutes. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, indem sie sich bei der Verletzung eines Blutgefäßes an das umliegende Gewebe anheften („Thrombozytenadhäsion“) oder aneinanderheften („Thrombozytenaggregation“), sodass die Verletzung verschlossen wird. Zusätzlich setzen sie dabei gerinnungsfördernde Stoffe frei. In Blugefäßen kann dies allerdings zu Blugerinnseln führen und dadurch lebensbedrohend sein.

Eine verminderte Wirkung von NO kann daher zu arteriosklerotischen Gefäßveränderungen führen.

Durch Gaben von L-Arginin können diese wieder zurückgedrängt werden, da aus Arginin das Stickstoffmonoxid (NO) im Organismus hergestellt wird.

Einen Hemmstoff der NO-Synthese (Stickstoff-Monoxyd-Synthese) stellen chemische Veränderungen von Arginin dar, die wie etwa symmetrisches Stickstoffmonoxid und asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA) ebenfalls im Organismus vorkommen.

In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass u.a. ADMA eine starke hemmende Wirkung bezüglich der NO-Synthese  aufweisen.

ADMA wird über die Nieren eliminiert. Vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion aber auch verschiedenen anderen Erkrankungen (erhöhtes Homocystein, Typ2-Diabetes, Rauchern) steigen die ADMA-Werte signifikant bis auf ein Mehrfaches an. (Erhöhtes schädliches Homocystein kann man durch 3 B-Vitamine verhindern!)

Durch die Gabe von L-Arginin, Behandlung der Niereninsuffizienz und der Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker) lassen sich die ADMA-Werte und damit das kardiovaskuläre Risiko (Risiko für Herzkrankheiten) signifikant senken.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit der Behandlung eines erhöhten ADMA-Wertes durch Gabe von L-Arginin, da dadurch in verschiedenen Fällen die Gefäßschädingungen sogar zurückgingen.

L-Arginin ist durch die gefäßerweiternde Wirkung also nicht nur ein Potenzmittel, sondern für Ihre Herzgsundheit unerläßlich!

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Für besonders interessierte:

L-Arginin – die Wunderformel für die Adern und dadurch für die Potenz

 

Über 3000 Studien belegen die erstaunlichen gesundheitlichen Wirkungen der Aminosäure L-Arginin. Noch immer aber ist ihre einfache Nutzung als Nahrungsergänzung weitgehend unbekannt

Von Ulrich Arndt

 

Bluthochdruck, Diabetes, verschiedene Herzerkrankungen, hoher Cholesterinspiegel, "Schaufensterkrankheit", Erektionsprobleme und diverse andere Durchblutungstörungen und Folgeerkrankungen verschwinden, wenn man einfach täglich eine bestimmte Aminosäure zu sich nimmt: das L-Arginin, eine der 20 Aminosäuren, aus denen alle Eiweiße unseres Körpers aufgebaut sind.

 

1998 sorgte die Aminosäure L-Arginin erstmals als "Wundermolekül" für Schlagzeilen: die Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad erhielten für die Erforschung des Zusammenhangs von Stickstoffmonoxid (chem. Zeichen: NO) und einem gesunden Herz-Kreislauf-System den Nobelpreis für Medizin - die natürliche Quelle für Stickstoffmonoxid im Körper aber ist nichts anders als das unscheinbare L-Arginin.

 

Die Forscher und ihre Teams hatten herausgefunden, dass Stickstoffmonoxid (kurz: NO) der natürliche Blutdrucksenker in unserem Körper ist. Generell ist NO maßgeblich für eine gesunde Funktion der Blutgefäße verantwortlich:

 

Ausreichende NO-Mengen hemmen das Verklumpen der Blutplättchen und Leukozyten (weiße Blutkörperchen) - in der Alternativmedizin auch als "Geldrollen-Bildung bekannt" -, sorgen für Elastizität der Blut- und Lymphgefäße und verringern die "Verkalkung" der Arterien. Kurz: nur wenn man ausreichend L-Arginin und damit NO zu sich nimmt, kann der Körper das Herz-Kreislauf-System "in Schwung" halten und vielen Erkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose und Alzheimer wird vorgebeugt. Das betont Prof. Dr. Horst Robenek, Universität Münster, in einem jüngst veröffentlichten Forschungsbericht über "Neue Therapieansätze für eine natürliche Behandlung von Arteriosklerose und ihren Folgeerkrankungen".

 

Darüber hinaus spielt L-Arginin eine entscheidende Rolle bei der Regulation von Entzündungsvorgängen wie Rheuma, Arthrose und Asthma, es hilft bei Allergien und Hauterkrankungen und hat große Bedeutung für unsere Gedächtnisleistungen.

Die "Gesellschaft für Ernährung und Diäthetik" (GfED) in Aachen weist außerdem darauf hin, dass auch "Krebserkrankungen schon in einem frühem Stadium mit einem Arginin-Mangel einhergehen".

 

Nach Verleihung des Nobelpreises waren noch Jahre der Forschung nötig, um eine optimale Kombination an Wirkstoffen zu finden, in der L-Arginin seine Wirkkraft entfalten kann.

 

„Mittlerweile haben viele Studien bestätigt“, resümiert Prof. Bode-Böger, „dass sowohl eine akute hohe Gabe, als auch die langfristige Einnahme geringer Mengen von L-Arginin die Gefäßfunktion verbessert, unter anderem bei hohem Cholesterin-Spiegel (Hypercholesterinämie, belegt in 20 Studien), bei Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens (Angina pectoris, 17 Studien), bei Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz, 39 Studien) und bei koronarer Herzerkrankung (43 Studien).“

Wie nachfolgende Tabelle zeigt ist es nur schwer möglich, die empfohlene  Menge von 6 – 9 Gramm L-Arginin aus derNahrung zu erhalten:

Natürliche Quellen von L-Arginin in jeweils 100 Gramm:

Kürbiskerne: ca. 5g 
Erdnüsse: 2,8g 
Walnüsse: 2,2g 
Erbsen, getrocknet: 2g
Schweinefleisch (rohes Gehacktes) 1,3g 
Lachs (roh): 1,2g 
Buchweizen: 0,9g
Hühnerei: 0,8g 
Weizen-Vollkornmehl: 0,6g 
Reis, ungeschält: 0,6g  Kuh-Vollmilch: 0,1g 

Mediziner empfehlen eine tägliche Mindestaufnahme von 6-9g L-Arginin.

 

 

 

Die maßgebliche internet-Datenbank für medizinische Forschungen „PubMed“ weist heute allein zur direkten Einnahme von L-Arginin schon über 3200 Studien auf. Auch zu ganz speziellen Gesundheitsproblemen wurden bereits erste Studien durchgeführt:

 

So fand die japanische Forschergruppe um Ogata/Takahashi 2010 an der Medizinische Universität von Fukushima (das wir heute durch die Reaktorkatastrophe kennen) heraus, dass L-Arginin in der Behandlung von Lungen-Bluthochdruck und bei Lungenembolie sehr hilfreich sein kann („Fukushima journal of medical science“ 10/2010).


Auch das Immunsystem kann durch L-Arginin gestärkt werden – etwa wenn die Immunreaktion aufgrund von schweren Verletzungen, Mangelernährung, Entzündungen und Blutvergiftung (Sepsis) und nach Operationen unterdrückt ist. Hier kann die zusätzliche Einnahme von L-Arginin die Immunzellen wieder ankurbeln – beispielsweise auch bei einer Strahlentherapie zur Krebsbehandlung: An der Universität von Rio de Janeiro, Brasilien, zeigten die Mediziner um Lopes-Paulo „einen überlegenen positiven Effekt“ auf die Darmzellen durch die Einnahme von L-Arginin während einer Strahlenbehandlung bei Darmkrebs („International Journal of Colorectal Diseease“, 5/2011).
Im Bodybuilding findet Arginin aufgrund der gefäßerweiternden Funktion als sogenanntes "Pump-Supplement" ebenfalls Anwendung.

 

„Entkalken“ der Adern

Über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit Arginin berichtet Dr. J. Joseph Prendergast vom „Endocrine Metabolic Medical Center“ in Palo Alto, Kalifornien: „Im Alter von 37 Jahren informierte mich der Radiologe nach einer Ultraschalluntersuchung meiner Gefäße, dass ich eine fortgeschrittene Arteriosklerose habe und mein Gefäßsystem dem eines 80-jährigen entspricht.“ Durch die Bekanntschaft mit Victor J. Dzau, Direktor der Cardivascular Research Abteilung der medizinischen Fakultät an der Universität Stanford, Kalifornien, kam er mit den Arginin-Forschungen in Kontakt und begann selbst mit verschiedenen Arginin-Mischungen zu experimentieren.

 

Zehn Jahre später zeigten meine Ultraschallunter-suchungen keinerlei Ablagerungen mehr, meine Arteriosklerose war verschwunden“, so Prendergast und weiter: „Seitdem habe ich über 5000 Patienten mit Arginin behandelt, davon viele Diabetiker, und keiner hatte mehr ernsthaftere Probleme mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hirnschlag oder Gefäßerkrankungen.“

 

 

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L-Arginin ist eine basische Aminosäure, von denen es nur drei verschiedene gibt. Die Gefahr einer Übersäuerung durch zuviel Arginin-Eiweiß besteht also bei diesem Eiweißbaustein nicht. Der menschliche Organismus kann die Aminosäure Arginin zwar selbst herstellen, allerdings sind die entstehenden Mengen nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Insbesondere bei Kindern, im Alter, bei Stress und Erkrankungen, bei Diäten und vegetarischer Ernährung können Mängel auftreten. Sie muss daher täglich zugeführt werden. Rein rechnerisch geht man bei „normaler“ Ernährung von einer täglichen Tageszufuhr von 2-5 Gramm Arginin aus. „Wobei diese Menge bei bestehenden Erkrankungen meist unzureichend ist“, erklärt die Aachener „Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik“.

 

Prof. Robenek von der Uni Münster empfiehlt daher „als ergänzende Maßnahme...eine Einnahme von 2 bis 3 Gramm L-Arginin pro Tag“, so dass eine tägliche Menge von mindestens 6 Gramm (bei manchen Erkrankungen 9 Gramm) erreicht wird.
 

Natürliche Quellen von L-Arginin sind vor allem Nüsse, Hülsenfrüchte und roher Fisch und rohes Fleisch. Für die Mindestmenge von 6 Gramm Arginin müssten allerdings täglich 120 Gramm Kürbiskerne, 500 Gramm Räucherlachs oder ein Kilogramm Weizen verzehrt werden (siehe Tabelle).


Als gezielte Nahrungsergänzung kann Arginin heute in Form von Tabletten, Kapseln oder als Pulver eingenommen werden, jedoch gibt es dabei enorme Unterschiede in der Zusammensetzung und Wirksamkeit: So sinkt bei Einnahme von reinem Arginin der Spiegel im Blut bereits nach einer Stunde wieder auf die Hälfte ab und der Effekt ist schnell verpufft.

 

Durch bestimmte begleitende Vitalstoffe aus der Nahrung werden die Wirkungen von L-Arginin verbessert, wodurch die Einnahmemenge etwas reduziert werden kann. So erklärt Prof. Dr. Horst Robenek, Uni Münster: „Gerade die spezielle Kombination aus L-Arginin und einem B-Vitamin-Komplex weist einen deutlich synergetischen Effekt auf, da diese Nährstoff-Partner die Freisetzung von NO an der Innenwand der Gefäße unterstützen und fördern. Diese Adern-Vitalstoffe sind gut verträglich, können zur Langzeitanwendung eingenommen und mit Medikamenten kombiniert werden.“


Dr. Prendergast erprobte ebenfalls viele Zusammenstellungen und hat die B-Vitamine noch durch andere helfende Vitalstoffe wie Vitamin D3 und C und die Aminosäure L-Citrullin ergänzt.
Erst das L-Citrullin garantiert ein langsames Absinken des L-Arginin-Spiegels im Blut – das wurde durch Studien in Deutschland von Prof. Dr. Rainer H. Böger, Leiter der Klinischen Pharmakologie am Universitätklinikum Hamburg-Eppendorf, bestätigt.


Dr. Prendergast empfiehlt zusätzlich zum Arginin eine breite Palette an natürlichen Antioxidantien in die Ernährung aufzunehmen – insbesondere viel „Grünes“, das hohe Mengen an Chlorophyll und Folsäure enthält, und Beerensäfte mit hohem Gehalt an Antioxidantien, die zusätzlich die Blutgefäße schützen (im „Synergy-Konzept.

 

Wer seine Nahrung täglich mit L-Arginin ergänzt, kann so nicht nur Blutgefäße, Herz und Kreislauf wieder „in Schwung“ bringen, sondern Dank der besseren Durchblutung die unterschiedlichsten Gesundheitsverbesserungen erzielen: Claudia Z. halfen Arginin bei Arthrose-Schmerzen in beiden Knien innerhalb von drei Wochen. Gabriele B. heilte damit ihre seit zwei Jahren bestehende Multiple Sklerose-Erkrankung innerhalb eines Vierteljahres.

 

Auch Potenzsrörungen, Haut- und Venenprobleme, Kopf- und Fibromyalgie-Schmerzen, Allergien, Konzentrationsstörungen und vieles mehr sind laut Anwenderberichten nach jahrelangem Leiden innerhalb von Wochen oder Monaten deutlich gelindert und sogar ganz verschwunden – einfach weil die Adern dank Arginin wieder frei sind. 

 

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