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PEA = Palmitoylethanolamid -

wirksames körpereigenes Analgetikum (Schmerzmittel) und Antiphlogistikum (Entzündungshemmer)

(Fachbegriffe werden ganz unter erläutert. Erläuterungen im Text sind kursiv gedruckt und stammen von Sepp Klik)

 

Was ist Palmitoylethanolamid (PEA)? Palmitoylethanolamid, N-(2-Hydroxyethyl)-Hexadecanamid oder Palmidrol, abgekürzt PEA, ist ein Fettsäureamid das natürlicherweise im Körper von Mensch, vielen Wirbeltieren und Wirbellosen, aber auch in Pflanzen vorkommt. Die Kohlenstoffatome im Palmitoylethanolamid-Molekül sind in einer einfachen linearen Kette angeordnet, und das zeigt, dass PEA fettlöslich ist. (Amide sind chemische Verbindungen, die sich formal von Ammoniak (NH3) ableiten.)

 

Unsere Körperzellen bilden PEA Antwort auf einen schädlichen Reiz. Dieser schädliche Reiz kann viele Ursachen haben:

Gewebe- oder Zellschädigungen durch Sauerstoffmangel (Ischämie), durch von außen kommende schädliche Stoffe oder durch Traumata (Gewebsverletzungen z. B. bei einem Unfall).

 

Sogar Pflanzenzellen bilden in Trockenperioden mehr PEA, um sich vor Trockenschäden zu schützen. In all diesen Fällen spielt Palmitoylethanolamid die Rolle eines schützenden und reparierenden Moleküls, das das Selbstheilungsvermögen des Körpers deutlich unterstützt. Außerdem enthalten Nahrungsmittel (vor allem Eier, Erdnüsse, Soja, Fleisch, Fisch und Innereien wie Leber, Herz und Nieren) kleine Mengen an Palmitoylethanolamid. Schon vor über einem halben Jahrhundert hat sich erwiesen, dass ein Extrakt aus Eigelb eine entzündungs-hemmende Wirkung hat. Einige Jahre später stellte man fest, dass diese Eigenschaft dem Palmitoylethanolamid zuzuschreiben ist.

 

Ein Italienerin zählt mit 117 Jahren zu den ältesten noch lebenden Menschen. Sie aß nach eigenen Aussagen seit über 100 Jahren täglich 2 bis 3 Eier!

Eier sind "Cholesterinbomben". Hier erkennt man auch die Cholesterinlügen, die das Cholesterin als schädlich einstufen, damit man ein Milliardengeschäft mit Cholesterinsenkern machen kann.

Studien zeigen, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel im Alter lebensverlängernd wirkt. SK

 

Im Jahr 1957 wurde die Struktur dieser Verbindung aufgeklärt. Schon bald entdeckte man, dass PEA auch die Widerstandskraft erhöhen kann. In Tierstudien wurde nachgewiesen, dass es hervorragend aus dem Verdauungstrakt aufgenommen wird und schnell seine therapeutische Wirkung entfaltet. Die therapeutische Wirkung von PEA wurde seit 1957 in über 300 wissenschaftlichen Artikeln dokumentiert.

 

Wirkungsmechanismus entdeckt von Nobelpreisträgerin Professor Rita Levi-Montalcini

 

Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung von Palmitoylethanolamid war Jahrzehnte lang bekannt (von 1957-1992), ohne dass irgendjemand diese Wirkung genau verstand. Daher ging das Interesse an dieser besonderen Verbindung irgendwann in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts verloren. Aber die Arbeit der italienischen Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini führte in den 90er-Jahren zu einer Veränderung. Sie wies nach, dass PEA die überaktiven Entzündungszellen (Mastzellen) bei vielen Krankheitsbildern zur Ruhe bringen kann.  Sie war der Motor, der in der damaligen Zeit dafür sorgte, dass PEA bei Ärzten und Wissenschaftlern wieder die nötige Aufmerksamkeit erfuhr. Dies führte zu einer Reihe klinischer Studien, die den Wert und die Unbedenklichkeit von Palmitoylethanolamid bei einer Vielzahl von Erkrankungen mit Schmerzerscheinungen deutlich machten. Inzwischen haben ihre Nachfolger viele neue Informationen zusammengetragen, die zeigen, wie wichtig die Wirkung von Palmitoylethanolamid bei der Regulation überaktiver Entzündungszellen und Nervenzellen bei Schmerz ist. Die meisten Publikationen und Berichte der klinischen Studien zu dieser sehr interessanten Verbindung sind in der Zeit von Professor Levi-Montalcini und ihrer Forschungsgruppe in italienischer Sprache erschienen, so dass die Verbindung im Rest der Welt noch relativ unbekannt geblieben ist. Zum Glück hat sich dies in letzter Zeit geändert und es wurden viel mehr englischsprachige Artikel publiziert.

 

Zellschutz, Entzündungshemmung und Schmerzstillung

Palmitoylethanolamid hat im Körper drei Hauptfunktionen: Zellschutz, Entzündungs-hemmung und Schmerzstillung.

 

Palmitoylethanolamid ist in vielen Körperzellen und Geweben vorhanden. Es ist essentiell für den Schutz von Zellen und Geweben vor schädlichen Reizen, die durch Sauerstoffmangel, mechanische Schädigung oder eine inflammatorische (entzündliche) Schädigung (darunter chronische Low-grade-Entzündungen) entstehen können.

 

Darüber hinaus ist Palmitoylethanolamid eine entzündungshemmende Verbindung, die ihre Wirksamkeit unter anderem bei Grippe und Erkältung bewiesen hat. Schließlich ist Palmitoylethanolamid ein besonders guter Schmerzstiller, besonders bei chronischen Schmerzen. Diese Wirkung wurde zuerst 1975 beschrieben. Zusätzlich zur schmerzstillenden Wirkung wurde kürzlich erwiesen, dass PEA prinzipiell auch Angstgefühle und depressive Stimmungen abmildern kann und zudem in Tiermodellen antiepileptisch wirksam ist. Unlängst stellte sich heraus, dass Palmitoylethanolamid auch die Fähigkeit immunologisch aktiver Zellen verstärkt, Bakterien zu zerstören.

 

Wirkung und Anwendungsgebiete von PEA

 

Palmitoylethanolamid kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen sinnvoll eingesetzt werden, die mit Schmerzen oder Entzündungen einhergehen. Insgesamt wurden seit 1972 Dutzende klinischer Studien publiziert, mit denen bei Tausenden Patienten die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Palmitoylethanolamid u. a. bei chronischen Schmerzen (aber auch bei akuteren Zuständen wie z. B. Grippe oder Erkältung) nachgewiesen wurde. Es handelt sich um eine bedeutsame neue, von Nebenwirkungen freie Behandlungsart für Schmerzen und um einen großen Durchbruch auf dem Gebiet der Bekämpfung chronischer Schmerzen.

 

Palmitoylethanolamid ist eine Verbindung, die im Laufe der Evolution vor Hunderten Millionen Jahren zuerst von Hohltieren, bestimmten im Meer lebenden Wirbellosen, gebildet wurde. Sogar Einzeller wie Hefezellen produzieren Palmitoylethanolamid. Die zell- und gewebeschützende Wirkung von Palmitoylethanolamid wurde darauf in der Evolution von vielen Lebewesen übernommen, und das erklärt auch das Fehlen von Nebenwirkungen und die besonders breite Anwendbarkeit. Die präventiven und therapeutischen Wirkungen von Palmitoylethanolamid sind vor allem auf seine biologische Aktivität zurückzuführen. Palmitoylethanolamid normalisiert nämlich aus dem Gleichgewicht gebrachte biologische Prozesse wie z. B. chronische Entzündungen oder durch Traumata oder Sauerstoffmangel bedingte Schädigungen. Palmitoylethanolamid kann in vielen Zellen gebildet werden und auf diese Weise bei chronischen Schmerzbeschwerden wirksam sein.

 

Es ist nämlich Bestandteil eines natürlichen körpereigenen Anti-SchmerzSystems. Bei jeden chronischen Schmerzen  werden bestimmte Zellen, die bei Entzündungen eine Rolle spielen, übermäßig aktiviert, so die Mastzellen und die Gliazellen.

 

Mastzellen (Mastozyten) sind Zellen der körpereigenen Abwehr, die Botenstoffe, unter anderem Histamin und Heparin, gespeichert haben. Sie sind 20–30 µm groß.

Die Gliazellen bilden das Stützgewebe des Nervensystems.In ihrer Gesamtheit werden sie als Glia oder Neuroglia bezeichnet.

PEA bringt diese Zellen wieder zur Ruhe, wodurch sich chronische Schmerzsysteme im Körper erheblich verringern.

 

Neben dem beruhigenden Einfluss auf u.a. Mastzellen und Gliazellen wurden inzwischen noch viele weitere Wirkungsmechanismen identifiziert. Palmitoylethanolamid hat eine entzündungshemmende, zellschützende und schmerzstillende Wirkung. Darüber hinaus wirkt es auch antikarzinogen (krebsmindernd), neuroprotektiv (nervenschützend) und neuroregenerativ (nervenregenerierend). Es bringt gestörte Körperprozesse wieder ins Gleichgewicht.

 

Dadurch lässt sich Palmitoylethanolamid bei vielen Krankheiten einsetzen.

 

Es gibt experimentelle Beweise und/oder

Beweise aus klinischen Studien, dass Palmitoylethanolamid bei vielen Beschwerden sinnvoll eingesetzt werden kann, dazu gehören:

Chronische Schmerzen, z.B. in folgenden Fällen:

1. Arthrose und Arthritis

2. Migräne

3. Menstruation

4. Beckenbeschwerden

5. Prostatabeschwerden

6. Endometriose

7. Chronische Lumbalgie  Als Lumbalgie werden alle mehr oder minder starken Schmerzen im Bereich des Rückens bezeichnet, völlig unabhängig von deren Ursache. Fachsprachlich wird von einer Dorsalgie gesprochen und meist der Kreuzschmerz als nähere Ortsbezeichnung abgegrenzt.

 

8. Chronische unerklärliche Bauchbeschwerden

9. Nackenschmerzen und Schleudertrauma

10. Fibromyalgie, die Fibromyalgie ist eine chronische und unheilbare Erkrankung. Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und Rückenschmerzen und auch Druckschmerzempfindlichkeit sowie Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit.

 

11. Schmerzen nach Zahnextraktionen

12. Viscerale Schmerzsyndrome (Schmerzen im Eingeweide)

Neuropathische Schmerzen, z.B. in folgenden Fällen:

1. Bandscheibenschaden

2. Karpaltunnelsyndrom und anderen

Nervenkompressionssyndrome

3. Gürtelrose

4. Multiple Sklerose

5. Schmerzen und Spasmen nach einem

Schlaganfall (Stroke)

6. Chronische idiopathische axonale Neuropathie (CIAP)

(ideopatisch = man kennt die Ursache nicht,

Axon = Nervenfaser,

Neuropathie ist ein Oberbegriff für Erkrankungen der peripheren Nerven, die keine verletzungsbedingte Ursache haben. Eine Neuropathie kann entweder einzelne Nerven betreffen (Mononeuropathie) oder verteilt an mehreren Nerven gleichzeitig auftreten (Polyneuropathie).

Hat die Schädigung des Nerven eine entzündliche Ursache, spricht man von einer Neuritis.)

 

7. Diabetes Typ 1 und 2

8. Chemotherapien

9. Bestrahlungen bei Krebs

10. Komplexes regionales Schmerzsyndrom

 (engl.: CRPS) oder Sudeck-Schmerzen(86)

11. Neuralgische Schmerzen (Nervenschmerzen)

Chronische Entzündungen, z.B.

1. Chronische Low-grade-Entzündungen

2. Degenerative Erkrankungen wie z.B.

Alzheimer und Parkinson

3. MS und Amyotrophe Lateralsklerose

(Die amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine chronisch-degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die mit einer Atrophie der Skelettmuskulatur und Pyramidenbahnzeichen einhergeht.)

 

4. Entzündliche Darmerkrankungen

(Morbus Crohn, Inflammatory Bowel Disease - IBD)

(Unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED; englisch inflammatory bowel disease, IBD) versteht man wiederkehrende (rezidivierende) oder kontinuierliche entzündliche Erkrankungen des Darms. Die beiden häufigsten Vertreter sind die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn)

 

5. Metabolisches Syndrom bei Adipositas

(Das Metabolische Syndrom fasst verschiedene Faktoren zusammen, die häufig zu Herz-Kreislauf Erkrankungen führen. Dazu gehören:

Übergewicht (Adipositas), ein gestörter Fett- und Cholesterinhaushalt, Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und ein krankhaft erhöhter Blutzuckerspiegel durch zu geringe Insulinwirkung)

 

6. Atheriosklerose

7. Keuchhusten

8. Vaginitis, Vulvodynie, Vestibulitis

(Als Vaginitis oder Kolpitis bezeichnet man eine Entzündung der Scheide. Vulvodynie ist die Bezeichnung für Missempfindungen und Schmerzzustände im Bereich der äußeren, primären Geschlechtsorgane einer Frau, für die oft keine erkennbaren Ursachen gefunden werden können.

 

Vestibulitis: Der Vorhof der äußeren weiblichen Genitalien ("Vulvar Vestibulitis") schmerzt. Dieser Schmerz ist typischerweise ein brennender Schmerz, der üblicherweise in erster Linie als Reaktion auf Druck oder Streckung vorkommt, vor allem auch beim Geschlechtsverkehr.)

 

9. Blasenschmerzsyndrom

 

Akute Entzündungen, z. B.

1. Grippe

2. Erkältungen

3. akute Traumata (Verletzungen)

Auch bei Haustieren, die an chronischen Schmerzzuständen oder Entzündungen leiden wirkt PEA. So wurden in den Niederlanden 2014 Hunderte von Hunden erfolgreich behandelt, die durch chronische Schmerzsyndrome starke Beschwerden hatten.

 

Chronische Schmerzen

Viele der Untersuchungen und klinischen Erfahrungen mit Palmitoylethanolamid stehen mit chronischen Schmerzen in Zusammenhang, darunter mit schwierig zu therapierenden neuropathischen Schmerzen.

 

Die umfangreichste klinische placebokontrollierte Studie bei chronischen Schmerzen wurde in Italien an 636 Probanden mit starken durch Bandscheibenprobleme verursachten Schmerzen durchgeführt. Hier wurde bei einer Dosierung von 600 mg Palmitoylethanolamid pro Tag nach einigen Wochen eine signifikante Abnahme der Schmerzen beobachtet (von 7 auf 2 auf einer visuellen Analogskala).

 

Eine gute Maßzahl für die Wirksamkeit eines Schmerzmittels ist die so genannte Number Needed to Treat (NNT) oder Anzahl der notwendigen Behandlungen. Sie gibt die Anzahl Patienten an, die behandelt werden müssen, um bei einem Patienten das gewünschte Therapieziel zu erreichen. Sehr beeindruckend ist, dass Palmitoylethanolamid bei chronischem Schmerz eine NNT von 1,5 hat. Das ist im Vergleich zu Amitriptylin, einem Schmerzmittel und Antidepressivum aus der Schulmedizin, das bei dieser Indikation oft eingesetzt wird, ein sehr gutes Ergebnis.

Amitriptylin hat eine NNT von nur 4,6 und erzeugt dadurch viel mehr Nebenwirkungen.

Palmitoylethanolamid ist bei chronischem Schmerzen somit wirksam und unbedenklich und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit erwogen werden.

 

Schutz von Zellen und Geweben

 

Palmitoylethanolamid hat eine breite biologische Wirkung. Aus vielen Tierversuchen, bei denen Zell- oder Gewebeschädigungen provoziert wurden, geht hervor, dass PEA diese Zellen und Gewebe vor Schäden schützen kann. Dies wurde zuerst in den 1980er-Jahren erkannt.Eines der ersten Gewebe, an denen die schützende Wirkung von Palmitoylethanolamid auffiel,war der Herzmuskel.

Kürzlich stellte sich heraus, dass PEA auch die Nierenzellen schützen kann, was besonders für Diabetiker eine wichtige Neuigkeit darstellt.

 

Prävention und Therapie von Diabeteskomplikationen

PEA kann bei Zell- und Gewebeschädigungen, die mit Diabetes Typ 1 oder 2 zusammenhängen, von präventivem und therapeutischem Nutzen sein.

 

PEA wirkt so:

• Hemmung der Zellschädigung infolge oxidativer oder inflammatorischer Prozesse,

• Unterstützung von Reparaturmechanismen

• Anregung zur Regeneration

 

Diabetische Polyneuropathie

Etwa die Hälfte aller Diabetiker entwickelt mit der Zeit eine periphere Neuropathie durch eine oxidative Schädigung des peripheren Nervensystems. Die hieraus entstehenden Beschwerden offenbaren sich meist als Gefühlsminderung

in den Gliedmaßen, Schmerzen, motorische Probleme und Ausfallerscheinungen. Aber auch die Nervenleitung zu den lebenswichtigen Organen wie Herz, Leber und Nieren kann gestört werden.

 

In Italien wird PEA schon seit Jahren bei diabetischer schmerzhafter Neuropathie, Retinopathie und Augenbeschwerden verordnet.

(Die diabetische Retinopathie ist eine Komplikation des Diabetes mellitus. Es handelt sich um eine Mikroangiopathie der Blutgefäße der Netzhaut.)

 

Klinische Studien lassen den Wert von Palmitoylethanolamid bei durch Diabetes verursachtem neuropathischen Schmerz erkennen. Eine placebokontrollierte Studie hat gezeigt, dass Palmitoylethanolamid (1200 mg/Tag) eine Verbesserung der gestörten Nervenleitung und eine Schmerzminderung bewirken kann. Ferner wurde herausgefunden, dass PEA Nerven regenerierende und Nerven schützende Eigenschaften haben kann, was bei einer Erkrankung wie Diabetes von besonderer Bedeutung ist.

 

Grauer Star und diabetische Retinopathie

Diabetes erhöht das Risiko, an Retinopathie und anderen Augenleiden zu erkranken. Palmitoylethanolamid wirkt der Entwicklung des Grauen Stars entgegen, indem es die entzündlichen und oxidativen Prozesse hemmt.

(Oxidative Prozesse sind Schädigungen durch sog. Sauerstoffradikale. Als Gegenmaßnahme muß man Anti-Oxidantien einnehmen. Als das stärkste Anti-Oxidans gilt Astaxanthin.)

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Es wird in den Nervenzellen des Auges gebildet, vermutlich um die Zellen vor den „Angriffen der Zuckermoleküle“ zu schützen. Studien an Ratten lassen erkennen, dass Palmitoylethanolamid die Entwicklung diabetischer Schäden an den Augen verzögern, darüber hinaus auch den Blutdruck senken kann (was für die Augen ebenfalls von Vorteil ist) und dass es zudem eine schützende Wirkung auf die Gefäßwände

ausüben könnte.

 

Diabetische Nephropathie

(Nephropathie ist ein medizinischer Überbegriff für verschiedene, nicht entzündliche Erkrankungen der Nieren. Die häufigste Form ist die diabetische Nephropathie. Dabei handelt es sich umeine Schädigung der Nieren, die als Folge eines langjährigen Diabetes entstehen kann.)

Mittlerweise ist klar, dass die bei Diabetes eintretende Nierenschädigung auf eine chronische Entzündung zurückzuführen ist. Diabetes mellitus ist die wichtigste Ursache für chronisches Nierenversagen.

 

Palmitoylethanolamid aktiviert den Kernrezeptor (PPAR) und schützt dadurch die Niere. In einem Tiermodell für Diabetes mellitus schützt PEA (30 mg/kg/Tag) signifikant vor oxidativem Stress während des Krankheitsverlaufs.

(Oxidativer Stress ist wie oben gezeigt eine Schädigung durch Sauerstoffradikale.)

 

Auch scheint Palmitoylethanolamid Nierenschädigungen durch Sauerstoffmangel zu beschränken, weshalb seine Verwendung bei Nierentransplantationen in Betracht gezogen

werden kann.

 

Schutz des Nervensystems

Palmitoylethanolamid passiert leicht die BlutHirn-Schranke und schützt das Nervengewebe. Vor allem im Gehirn (das einen hohen Energiebedarf hat) werden viele freie Radikale gebildet, so dass diese Verbindung eine wichtige Rolle spielen kann. Es gibt Hinweise darauf, dass PEA das Nervengewebe vor Ischämiereperfusionsschäden  (bei einem Schlaganfall) und akuten Schädigungen des Zentralnervensystems schützen kann. Dies alles weist auf eine klare neuroprotektive Wirkung hin.

 

Auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wurde ein günstiger Einfluss festgestellt, u. a. bei Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und Multipler Sklerose.

 

Palmitoylethanolamid hemmt die entzündungs- und altersbedingte Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten in Alzheimer-Modellen und verbessert das Langzeitgedächtnis. Auf Grundlage dieser Studien wird Palmitoylethanolamid daher als Neuroprotektivum angesehen.

 

Schutz von Nieren und Blase

Im Tierversuch wurde kürzlich beobachtet, dass PEA (30 mg/kg/Tag) die Nieren vor oxidativer Schädigung schützt.

Zudem kann es die Nieren vor Schäden durch zu

hohen Blutdruck schützen. In Tiermodellen der Blasenentzündung konnte PEA sowohl Schmerzen als auch  Entzündung hemmen.

Auch die chronischen Schmerzen bei

Blasenentzündungen  konnten mit Palmitoylethanolamid gedämpft werden.

 

Schutz von Herz und Blutgefäßen

Eine Funktionsstörung des Gefäßendothels (durch Abnahme der Stickstoffmonoxid-Bildung in der Gefäßwand) führt zu einer weniger guten Gefäßerweiterung (Vasodilatation), einer Erhöhung des Blutdrucks, Zunahme der Arteriosklerose und einem höheren Thromboserisiko.

(Das Endothel ist eine dünne Schicht aus Endothelzellen, die das Innere (Lumen) von Blutgefässen auskleidet. Es dient als Barriere zum Gewebe, produziert aber z.B. auch Stickstoffmonoxid, welches der Regulation im Herz-Kreislauf-System dient. Um Stickstoffmonoxid zu erhöhen nehmen viele auch L-Arginin ein, woraus der Körper  Stickstoffmonoxis bilden kann)

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PEA hat auf diesen Prozess einen günstigen Einfluss.

 

Unterstützung bei Krebs

Hinweise darauf, dass Palmitoylethanolamid eine Antikrebswirkung hat, stammen bereits aus dem vorigen Jahrhundert.

Palmitoylethanolamid und ähnliche natürliche Verbindungen scheinen nämlich die Apoptose (Zelltod) von Krebszellen beschleunigen zu können. In einem Modell für schwarzen Hautkrebs (Melanom) zeigte sich, dass Palmitoylethanolamid

das Wachstum der malignen Zellen hemmen konnte. Die Nahrungsergänzung mit PEA in Tiermodellen konnte die Überlebenszeit bei bestimmten Krebsarten signifikant und auffallend verlängern.

PEA kann erwiesenermaßen auch den überaktiven Metabolismus (Stoffwechsel)von Krebszellen hemmen.

 

Schutz des Darms

In einem Tiermodell wurde durch Blockade der Blutzufuhr eine Darmschädigung provoziert.

Wie sich erwies, konnte Palmitoylethanolamid diese Schädigung begrenzen. PEA zeigte auch seine Wirkung bei Darmentzündung wie Colitis ulcerosa.

 

Grippe und Erkältung

In sechs klinischen placebokontrollierten Doppelblind-Studien an über 3000 Probanden stellte sich heraus, dass PEA bei der Behandlung und Prophylaxe (Vorbeugung) von Grippe und Erkältungen wirksam und unbedenklich ist. Die dabei eingesetzten Dosierungen variierten zwischen 1200 und 1600 mg pro Tag.

Palmitoylethanolamid schien in diesen Studien

unbedenklich und ohne Nebenwirkungen zu sein, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre.

Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen.

Zusammengefasst reduzierte Palmitoylethanolamid das Gripperisiko um 30-60%.

 

Bei bereits bestehenden Grippeerkrankungen minderte die Nahrungsergänzung mit PEA die Symptomschwere und das Krankheitsgefühl. Außerdem war der Grippeverlauf signifikant kürzer als bei Personen, die keine Nahrungsergänzung erhielten. Palmitoylethanolamid scheint

damit ein wichtiges neues prophylaktisches und therapeutisches Mittel zur Behandlung von Grippe zu sein.

 

Seine Wirkung bietet Möglichkeiten zum Einsatz als natürliche und unbedenkliche Alternative zu Grippeimpfungen und Grippemedikamenten.

 

Weitere mögliche Anwendungsgebiete für PEA

 

• Zungenbrennen (Burning Mouth Syndrome), PEA hilft vor allem in Kombination mit R-Alpha-Liponsäure.

Osteoarthritis, Arthrose, rheumatoide Arthritis und andere rheumatoide Erkrankungen

• Migräne: Eine Pilotstudie legt nahe, dass PEA (1200 mg/Tag) die Häufigkeit, Dauer und Schwere von Migräneanfällen verringert.

• Glaukom: (1200 mg/Tag)  führt zusammen mit anderen Medikamenten zu einer Verbesserung des Augeninnendrucks.

• Juckreiz: Palmitoylethanolamid wirkt schmerzstillend, scheint aber auch den Juckreiz zu besänftigen.

• Kounis-Syndrom: Diese besondere Form der Angina pectoris ist durch viele und übermäßig aktive Mastzellen im Herz

gekennzeichnet; PEA hemmt die Aktivierung der Mastzellen.

• Atopisches Ekzem und Psoriasis:

• Verschiedene chronische Erkrankungen, bei denen Mastzellen eine pathologische Rolle spielen, von der Strahlenproktitis (Entzündung des Mastdarms) bis zum Reizdarmsyndrom (RDS).

 

Metabolismus von PEA

PEA kann in nahezu jeder Körperzelle produziert werden. Die Palmitoylethanolamid-Synthese ist eine so genannte „On-demand“-Synthese. Das bedeutet, dass die Zellen dann Palmitoylethanolamid produzieren, wenn es benötigt wird.

 

In bestimmten chronischen Situationen jedoch wird das intern gebildete Palmitoylethanolamid in der Zelle durch intrazelluläre Enzyme wie das Enzym FAAH (ein Enzym, das chemische Verbindungen abbaut) beschleunigt wieder abgebaut. In Krebszellen beispielsweise ist dieses Enzym als Glied des übersteigerten Krebszellenmetabolismus zu aktiv. Das Krebszellen hemmende und schmerzstillende Palmitoylethanolamid ist dadurch in der Zelle in zu geringer Konzentration vorhanden.

Gleiches gilt auch für andere chronische Erkrankungen. In solchen Situationen versucht die Zelle, zusätzliches PEA zu erzeugen, aber das reicht nicht immer aus. In diesen Situationen mit zu geringer Produktion und/oder zu starkem Abbau ist es sinnvoll, zusätzliches Palmitoylethanolamid

als Nahrungsergänzung zuzuführen.

 

Jede Zelle kann Palmitoylethanolamid aus fettähnlichen Komponenten aufbauen, die in der Zellmembran bereits vorhanden sind.

Der Abbau ist ebenso einfach: jede Zelle, in der PEA gebildet werden kann, verfügt auch über das Enzym FAAH. Dieses Enzym kann Palmitoylethanolamid bis in seine Bausteine wieder abbauen, die dann erneut in die Membran aufgenommen werden.

Ein schönes Beispiel für das Recycling im Körper.

 

Sicherheit

In den Studien zu Palmitoylethanolamid sind keine unerwünschten Nebenwirkungen aufgetreten, auch nicht bei älteren Personen und Kindern. In klinischen Studien wurden ohne unerwünschte Nebenwirkungen Dosierungen bis zu 100 mg/kg Körpergewicht pro Tag angewendet (abgesehen von harmlosen Nebenwirkungen, die auch beim Placebo vorkommen).

 

Ob es unbedenklich ist, Palmitoylethanolamid während der Schwangerschaft anzuwenden, ist noch unzureichend untersucht. Vermutlich ist es ebenso unbedenklich wie Erdnüsse und Eier (beide enthalten PEA).

Da der Abbau von Palmitoylethanolamid so einfach ist und auf Zellniveau erfolgt, ist eine Dosisanpassung bei Nierenerkrankungen wahrscheinlich nicht erforderlich. Das gilt auch für Leberinsuffizienz. Dennoch wird empfohlen, bei Nieren- und Leberinsuffizienz mit 1 x 400 mg pro Tag vorsichtig zu beginnen und die Dosis langsam (innerhalb einer Woche) auf die normale Dosierung von 1200 mg/Tag zu steigern.

 

Nach dem jetzigen Kenntnisstand gibt es keine unerwünschten Wechselwirkungen zwischen PEA und schulmedizinischen Arzneimitteln.

 

Synergie

In Kombination mit Schmerzmitteln: Palmitoylethanolamid erhöht die Wirksamkeit von Schmerzmitteln wie Opiaten, Amitriptylin (gegen Schmerz und Depressionen) und Pregabalin. (Pregabalin, Handelsname Lyrica, war 2009 auf Platz 12 der umsatzstärksten patentgeschützten Arzneimittel in Deutschland, eingesetzt bei Nervenschmerzen und Epilepsie)

 

Auch kann es eingesetzt werden, um die Dosierung dieser Arzneimittel zu senken oder sie nach einiger Zeit sogar ganz zu ersetzen.

 

In Kombination mit Zytostatika:

(Zytostatika (oder Cytostatika, vom griechischen Cyto = Zelle und statik = anhalten, Singular: Zytostatikum) sind natürliche oder synthetische Substanzen, die das Zellwachstum beziehungsweise die Zellteilung hemmen.)

 

Palmitoylethanolamid schützt vor den toxischen (giftigen) Wirkungen vieler Medikamente, die in einer Chemotherapie verabreicht werden. Es wird empfohlen, möglichst nach Rücksprache mit dem Onkologen bereits vor der Chemotherapie mit PEA (1200 mg/Tag) zu beginnen und die Einnahme erst einige Monate nach Ende der Chemotherapie zu beenden.

Zudem hat Palmitoylethanolamid eine intrinsische (von innen her kommende) Anti-Tumor-Wirkung, weshalb die Verabreichung einer Chemotherapie in Kombination mit Palmitoylethanolamid einen zweifachen therapeutischen Nutzen haben kann:

eine bessere Wirkung der Chemotherapie und einen besseren Schutz der Körperzellen vor den Nebenwirkungen der Chemotherapie.

 

Bei Diabetes:

Da Palmitoylethanolamid und R-Alpha-Liponsäure bei oxidativem Stress durch Diabetes synergistisch wirken, sollte erwogen werden, außer PEA auch R-Alpha-Liponsäure zu verabreichen (mindestens 3x täglich 100 mg). Die Kombination von Palmitoylethanolamid und R-Alpha-Liponsäure wirkt schmerzstillend und zellschützend.

 

Sonstiges:

Bei neuropathischen Beschwerden (Nervenschmerzen) kann Palmitoylethanolamid auch zusammen mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Acetyl-L-Carnithin verabreicht werden.

Die Kombination mit Vitamin D3 kann bei chronischen Schmerzbeschwerden ebenfalls sehr sinnvoll sein.

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Palmitoylethanolamid: Wählen Sie eine reine Form!

Damit Palmitoylethanolamid seine beste Wirkung erzielen kann, sollten Sie ein möglichst reines Produkt wählen, ohne Zusatz unnötiger Hilfsstoffe oder anderer Zutaten wie Heilkräuter, deren Wirksamkeit in Kombination mit Palmitoylethanolamid nicht untersucht wurde.

 

Außerdem ist auch die Dosierung wichtig. Nicht alle Produkte auf dem Markt enthalten eine ausreichend hohe Dosis pro Kapsel oder Tablette.

 

Dosierung und Anwendung

Die empfohlene Standard-Tagesdosis Palmitoylethanolamid für therapeutische Zwecke beträgt 1200 mg und sollte am besten über den Tag verteilt eingenommen werden (z. B. je

400 mg am Morgen, Mittag und Abend oder

800 mg am Morgen und 400 mg am Abend).

 

PEA hat mehrere verschiedene Wirkungsmechanismen, darunter schnelle und langsamere. Es kann daher auch vorkommen, dass die schmerzstillende Wirkung erst langsam einsetzt.

Nehmen Sie dieses Mittel deshalb mindestens

zwei Monate lang ein.

Erst nach zwei Monaten konsequenter Anwendung kann die Wirkung von Palmitoylethanolamid richtig beurteilt werden.

 

Wenn die Wirkung nach einem Monat als zu gering empfunden wird, kann die Dosis verdoppelt werden. Wenn eine schnelle Schmerzstillung erforderlich ist, hat sich in der Praxis bewährt, PEA bei der Einnahme unter die Zunge zu streuen. Dies führt über die Blutgefäße in der Mundschleimhaut möglicherweise zu einer schnelleren Aufnahme in den Blutkreislauf.

 

Wenn der gewünschte Effekt nach zwei Monaten erreicht ist, kann die Dosierung in vielen Fällen auf 800 mg pro Tag verringert werden.

 

Nach vier Monaten kann man manchmal sogar mit 400 mg pro Tag auskommen oder versuchen, die Einnahme ganz zu beenden.

 

Wenn das Ergebnis nach Absenken der Dosis abnimmt, wird empfohlen, die Dosierung wieder auf 800-1200 mg pro Tag zu steigern.

Als Erhaltungsdosis für Personen ohne ernsthafte gesundheitliche Beschwerden sind ca. 400 mg pro Tag ausreichend. In Grippeperioden können 2 x 400 mg pro Tag als vorbeugende Dosierung eingenommen werden. Beim Ausbrechen der Grippe werden 1200-1600 mg pro Tag empfohlen.

 

Die Resorption von Palmitoylethanolamid ist vermutlich besser, wenn das Ergänzungsmittel nach der Mahlzeit eingenommen wird, aber darüber gibt es keine eindeutigen Untersuchungen.

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Erläuterung der Begriffe

Mastzellen:

Zellen, die unter anderem in der Schleimhaut von Luftwegen, Nase und Darm vorkommen, aber auch in der Haut und anderen Geweben. Diese Zellen produzieren unter anderem Histamin, das in körnchenförmigen Einlagerungen (sog.

Granula) gespeichert wird. Mastzellen können beispielsweise durch Beschädigung oder den Kontakt mit einem Allergen aktiviert werden. Der Inhalt der Granula wird dann freigesetzt (Degranulation) und verursacht eine Entzündungsreaktion.

 

Kernrezeptor:

Ein Rezeptor, der sich im Zellkern befindet und Bindungen mit bestimmten Stoffen wie Hormonen eingehen kann. Durch die Bindung dieser Stoffe an den Kernrezeptor übt dieser in der Folge Einfluss auf die DNA aus, wodurch bestimmte Gene mehr oder minder exprimiert werden (ein Beispiel dafür ist, dass Palmitoylethanolamid an den Kernrezeptor bindet und dieser die DNA so beeinflusst, dass die Bildung von Entzündungsfaktoren verringert wird).

 

PPAR-Rezeptor:

Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor, ein spezifischer Kernrezeptor, der in verschiedenen Geweben vorkommt.

Ursprünglich wurde angenommen, dass diese Rezeptoren die Zahl der Persoxisome (Zellorganellen, die u.a. die Entgiftung bestimmter Schadstoffe übernehmen) in der Zelle vergrößern könnten. Später stellte sich heraus, dass die PPAR viel mehr Funktionen haben und dass sie bei der Zelldifferenzierung, Entwicklung und dem Metabolismus höherer Organismen eine unabdingbare Rolle spielen.

 

Gliazellen:

(griechisch: glia = Leim) von den Neuronen abzugrenzende Zellen, die im Nervensystem vorkommen und die Neuronen schützen und versorgen. Das Verhältnis Gliazellen zu Nervenzellen beträgt etwa 10:1.

Im Gegensatz zu den Neuronen können sich Gliazellen teilen.

 

CIAP:

Chronische idiopathische axonale Neuropathie, eine Erkrankung der Nerven mit unbekannter Ursache, die zu einer Gefühlsverminderung oder -veränderung und einem mehr oder minder starken Ausfall der Muskelfunktion führt.

 

Ischias:

vollständige Bezeichnung: Ischiasneuralgie.

Eine Form von Nervenschmerzen (Neuralgie) im Rücken. Die Schmerzen werden durch Druck auf die Wurzel des Ischiasnervs ausgelöst, wo dieser aus der Wirbelsäule austritt. Ischias wird oft durch einen Bandscheibenvorfall verursacht.

 

Perineale Nervenschmerzen:

Nervenschmerzen im Gebiet zwischen Anus und äußeren Geschlechtsorganen (Perineum).

Vulvodynie:

Missempfindungen (Brennen, Irritationen und Schmerzen) im Bereich der Vulva.

 

Interstitielle Zystitis:

auch schmerzhaftes Blasensyndrom oder chronisches Blasenschmerzsyndrom genannt; dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die Missempfindungen und Schmerzen in der Blase und dem umgebenden Beckenbereich verursacht und nicht auf eine Blaseninfektion oder Nierensteine zurückzuführen ist.

 

Stille Entzündung:

chronische Low-grade-Entzündungsprozesse.

 

Viszerale Schmerzsyndrome:

Schmerzen in einem oder mehreren Organen (Viscera).

Komplexes regionales Schmerzsyndrom (engl.: CRPS) oder Sudeck-Schmerzen:

Ein Syndrom mit lang andauernden Schmerzen in einem Gliedmaßenabschnitt, oft ein brennendes Gefühl, meist nach einem Trauma, einer Operation und Immobilisierung. Dabei treten Gefühlsveränderungen, Muskelabbau und Durchblutungsstörungen auf.

 

Neuralgische Schmerzen:

Nervenschmerzen.

 

Vestibulitis:

eine Erkrankung, die zu einem Wund- oder Schmerzgefühl und Brennen am Scheideneingang führt.

 

Retinopathie:

(Retina = Netzhaut; -pathie = Erkrankung) eine Schädigung der Netzhaut, der lichtempfindlichen Auskleidung des inneren Auges. Sie ist oft eine Folge der zunehmenden Schädigung kleiner Blutgefäße im Auge, u. a. hervorgerufen durch einen schlecht eingestellten Diabetes mellitus.

 

Ischämie-Reperfusionsschädigung:

Gewebeschädigung als Folge der wiederhergestellten

Durchblutung nach Minderdurchblutung/ Sauerstoffmangel beispielweise durch einen Infarkt.

Anstelle zur Wiederherstellung der ursprünglichen Funktion führt eine Wiederherstellung der Durchblutung zunächst zu einer Zunahme von oxidativem Stress und einer Entzündung.

 

Nitrotyrosin:

ein Stoff, der im Körper infolge einer oxidativen Schädigung entstehen kann.

Er dient als Biomarker für Zellschäden und Entzündungen und ist bei bestimmten Krankheitsbildern wie z. B. rheumatoider Arthritis erhöht.

 

iNOS:

induzierbare NO-Synthase; Enzym, das die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) katalysieren kann. NO ist ein sehr wichtiger Botenstoff im Körper. iNOS sorgt speziell bei Abwehrreaktionen für die Bildung von NO und ist bei Entzündungsprozessen erhöht.

(Durch Einnahme von L-Arginin kann man ebenfalls die Bildung von NO erhöhen)

 

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FAAH-Enzym:

Fatty Acid Amide Hydrolase (Fettsäureamid-Hydrolase); ein Enzym, das für den Abbau von Palmitoylethanolamid und ähnlichen Verbindungen in der Zelle sorgt.

 

NAPE:

N-Acyl-Phosphatidylethanolamin, der Vorläuferstoff (Präkursor) von Palmitoylethanolamid in der Zelle. NAPE wird aus Phosphorlipiden gebildet, die in der Zellmembran vorhanden sind, und danach mit Hilfe bestimmter Enzyme u. a. zu Palmitoylethanolamid umgesetzt.

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Quelle und Literaturhinweise:

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