Fit bis 99 plus - Vitalstoffe Tipps, um gesund und fit zu bleiben
Fit bis 99 plus - Vitalstoffe  Tipps, um gesund und fit zu bleiben

Wildkräuter als grüne Smoothies sind ein Gesundbrunnen der Extraklasse

 

„Ich hatte über 6 Monate eine Thrombose mit viel Flüssigkeit im linken Bein, mußte Stützstrümpfe tragen. Es änderte sich aber nichts. Mein linkes Bein blieb geschwollen.

Durch die Bücher von Dr. Joachim Mutter  „Grün essen“ und „Lass dich nicht vergiften“ wurde ich angeregt, grüne Smoothies zu trinken, wobei der größte Teil aus Wildkräutern bestand.

 

Es war wirklich wie ein Wunder: Nachdem ich 14 Tage lang fast ausschließlich von diesen grünen Smoothies lebte, verlor ich 8 kg an Gewicht. Davon waren wohl 6 kg Flüssigkeit und 2 kg Körperfett.

Mein linkes Bein war vollkommen schlank gworden, meine Knieschmerzen u.a. waren verschwunden. Es war wirklich unglaublich.

Seitdem gehören selbst gesammelte Wildpflanzen zu meiner täglichen Ernährung, vor allem als Smoothie.“ SK

 

Wildkräuter wachsen kostenlos im Wald, in Parkanlagen, auf Wiesen, an Wegrändern, natürlich im eigenen Garten und sogar auf dem Friedhof. Viele Wildkräuter passen gut in Salate, Suppen, Pestos, Gewürzmischungen und vor allem Smoothies. Auch heilkräftige Tees oder Tinkturen kann man herstellen.

Um Wildkräuter kennen zu lernen, kann man an einer Wildkräuterwanderung teilnehmen oder folgendes hervorragendes E-Book zu einem extrem niedrigen Preis erwerben:

28 leckere Wildkräuter

 

 

Wildkräuter sammelt man vorzugsweise von April bis September.

Manche Wildkräuter sind allerdings auch im Winter noch da, z. B. die Vogelmiere, das Gänseblümchen und der Löwenzahn.

 

Von Insekten oder Pilzen werden Wildkräuter so gut wie nie befallen.  Pestizide benötigt man also nicht, auch keinen Kunstdünger, da dadurch die Nährstoffdichte sinken würde.

 

Wildkräuter sind also robust, widerstandsfähig, vor Gesundheit strotzend und äusserst lebensfroh. Alle diese beneidenswerten Eigenschaften übertragen sie jenem, der sie isst.

 

Wildkräuter: Gesünder geht’s nicht

Wildkräuter erfreuen mit einem ungewöhnlich hohen Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt. Wildkräuter lassen das Kulturgemüse weit hinter sich.

 

Nehmen wir zum Beispiel den Kopfsalat. Sein Kaliumgehalt liegt bei 224 mg pro 100 Gramm Salat. Ferner enthält er 37 mg Calcium, 11 mg Magnesium und 1,1 mg Eisen (wobei diese Werte natürlich auch je nach Bodenart und Anbaumethode variieren können).

 

Schon allein das Gänseblümchen weist annähernd den dreifachen Kaliumgehalt auf. Ausserdem stecken in ihm fünfmal mehr Calcium, dreimal mehr Magnesium und etwa die zweieinhalbfache Eisenmenge im Vergleich zum Kopfsalat - und dabei liegt das Gänseblümchen in Bezug auf den Vitalstoffreichtum bei den Wildkräutern noch eher im breiten Mittelfeld.

 

Der weisse Gänsefuss, das Franzosenkraut und die Brennnessel hingegen zeigen (siehe Tabelle unten), was im Bereich der Mineralstoffe in der Welt der Wildkräuter möglich ist.

 

Jeweils in mg/100g          Kalium          Calcium    Magnesium Eisen

Kopfsalat                         224              37                11                1,1

Grünkohl                             490                212                31                1,9

Gänseblümchen                 600               190                33                2,7

Gänsefuß                             920               310               93                3

Franzosenkraut                  390               410                56                14

Brennnessel                        410               630               71                7,8

 

Wildkräuter stecken voller Vitamin C

Auch die vitalstoffreichsten Kulturgemüse wie z. B. Brokkoli, Rosenkohl oder Grünkohl können es mit den Wildkräutern nicht aufnehmen.

 

Deren Vitamin-C-Gehalt ist zwar unter den Kulturgemüsearten absoluter Spitzenreiter (105 mg Grünkohl und 114 mg Brokkoli und Rosenkohl), im Vergleich zu den Vitamin-C-Reichtümern der Wildkräuter jedoch sind diese Werte unterstes Niveau.

 

Die Brennnessel liefert 333 mg Vitamin C, der Wiesenknopf 360 mg und das Gänse-Fingerkraut 402 mg. Beim Vitamin A sieht es ähnlich aus und auch in Sachen Proteine sind die Wildkräuter dem Kulturgemüse weit überlegen.

 

 Vitamin C in mg/100g

Grünkohl                             105

Broccoli und Rosenkohl   114

Brennnessel                   333

Wiesenknopf             360

Gänse-Fingerkraut       402

 

Wildkräuter sind proteinreich

Während der durchschnittliche Reineiweissgehalt pro 100 Gramm Gemüse bei den Kulturgemüsen 1,3 Gramm beträgt, wobei Grünkohl mit 3 Gramm die Liste anführt, gefolgt von Feldsalat, Lauch und Salaten, enthalten Wildkräuter durchschnittlich die 3,5fache Proteinmenge.

 

Unter den Spitzenreitern ist hier die Malve, das besonders ungeliebte, aber äusserst wohlschmeckende Unkraut namens Giersch, der Gänsefuss und die Winterkresse (siehe Tabelle unten).

 

 Eiweiß (Protein) in g/100g

Grünkohl               3

Feldsalat                1,8

Lauch                      1

Salate                      0,5 - 0,6

Malve                   7,2

Giersch                6,7

Gänsefuß             4,3

Winterkresse     4

 

Wildkräuter sind voller bioaktiver Pflanzenstoffe

Wildkräuter schmecken ausserdem meist deutlich aromatischer und würziger als Kultursalate. Das liegt daran, dass sie neben einem sehr viel höheren Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt auch sehr viel mehr bioaktive Pflanzenstoffe enthalten.

 

Oft stellt sich dann heraus, dass diese Pflanzensubstanzen viele Krankheiten heilen bzw. vorbeugen können.

 

Bitterstoffe in Wildkräutern

Bitterstoffe beispielsweise fördern die Magen- und Gallensaftsekretion, stoppen Fäulnis- und Gärprozesse im Verdauungssystem, pflegen daher die gesunde Darmflora und beugen Pilzinfektionen vor.

 

Sie helfen bei der Fettverdauung und unterstützen nicht zuletzt ganz besonders die Funktionen unseres grossartigen Entgiftungsorgans, der Leber. Bitterstoffe finden sich reichlich im Löwenzahn, in der Schafgarbe, im Gänseblümchen, in der Wegwarte und in vielen anderen Wildkräutern mehr.

 

Flavonoide in Wildkräutern

Flavonoide sind eine weitere Gruppe höchst wirksamer Pflanzenstoffe. Enorm hohe Flavonoid-Konzentrationen sind in Wildkräutern enthalten.

 

Es gibt viele Tausende Flavonoidarten. Die meisten fungieren als äusserst leistungsfähige Antioxidantien, schützen unsere Zellen vor den Angriffen freier Radikale und beugen daher wirkungsvoll Krebserkrankungen vor.

 

Manche Flavonoide schützen gegen Grippeviren, andere wirken antibakteriell und verhindern oder heilen Infektionen (z. B. Procyanidine helfen bei Harnwegsinfekten) und wieder andere bewahren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Flavonoide sind in wechselnden Mengen in nahezu allen Wildkräutern enthalten.

 

Gerbstoffe in Wildkräutern

Gerbstoffe sind ebenfalls in vielen Wildkräuterarten vorhanden. Sie hemmen Entzündungen, neutralisieren Gifte und vertreiben Bakterien und Viren. Da sie auch zusammenziehend wirken, werden sie in der Pflanzenheilkunde beispielsweise bei Durchfällen oder Hauterkrankungen eingesetzt.

 

Weitere heilkräftige und präventiv wirksame Pflanzenstoffe in Wildkräutern sind die folgenden:

 

Saponine: Saponine wirken schleimlösend, hormonstimulierend, entzündungshemmend und harntreibend. Auch wird eine vorbeugende Wirkung gegen Darmkrebs vermutet. Saponine finden sich z. B. im weissen Gänsefuss, in der Melde, in der Taubnessel, im Wiesenknopf und in vielen weiteren Wildkräutern mehr.

 

Schleimstoffe: Schleimstoffe regulieren die Verdauungstätigkeit, hemmen Entzündungen, senken Blutzucker und Cholesterin und absorbieren Giftstoffe. Sie werden gerne bei Atemwegserkrankungen (Husten, Halsentzündungen etc.) eingesetzt. Schleimstoffe sind z. B. im Spitzwegerich, im Eibisch, in den Blättern der grossen Klette, in der Königskerze, in Lindenblättern und in der Malve.

 

Senfölglykoside: Zu den Senfölglykosiden zählt beispielsweise der Pflanzenstoff Sulforaphan, der sich in wissenschaftlichen Studien als hilfreich im Kampf gegen Krebs (sogar bei therapieresistenten Arten, wie z. B. Bauchspeicheldrüsenkrebs) und Arthritis erwiesen hat. Senfölglykoside sind in der Brunnenkresse, dem Barbarakraut und im Wiesen-Schaumkraut, aber auch in Broccoli oder Broccoli-Sprossen enthalten (Broccoraphan).

 

Iridoide: Iridoide sind eine weitere hilfreiche Pflanzenstoffgruppe. Sie sind beispielsweise für die beruhigende Wirkung des Baldrians verantwortlich oder für die entzündungshemmende des Augentrosts. Andere Iridoide wirken antimikrobiell, antiviral und blutbildend. Sie kommen z. B. im Spitzwegerich und auch im Ehrenpreis vor.

 

Kieselsäure: Ein Pflanzenstängel ohne Kieselsäure könnte nicht aufrecht stehen und gleichzeitig sich im Winde biegen, ohne durchzubrechen. Kieselsäure ist die wasserhaltige Form des Siliziums. Silizium kommt in nahezu allen unseren Geweben und Organen vor. Nebenbei stärkt es das Immunsystem und macht Knochen stark. Silizium findet sich z. B. im Schachtelhalm und dem Lungenkraut.

 

Phytosterine: vermindern das Risiko für Brust-, Darm-, Prostata- und Magenkrebs. Phytosterine sind im Frauenmantel, in der Nachtkerze, im kanadischen Berufskraut und in der Königskerze enthalten.

 

Ätherische Öle: Ätherische Öle gibt es in Wildkräutern in einer schier unübersichtlichen Vielfalt. Im Allgemeinen wirken ätherische Öle heilsam auf das Verdauungssystem und die Atemwege, z. B. sämtliche Minze-Arten, der Feldthymian und die Knoblauchsrauke.

 

Sind Wildkräuter gefährlich?

Die genannten bioaktiven Pflanzenstoffe sind natürlich aus einem bestimmten Grund in den Pflanzen enthalten.

 

Viele - so glaubt man - dienen der Pflanze als "Frassschutz". Das trifft insbesondere auf Insekten und Pilze zu, eher weniger auf Säugetiere.

 

Wildkräuter sind über Jahrmillionen natürliche Nahrung des Menschen. Eine Gefahr durch Wildpflanzen besteht also nicht.

 

Aus dem Tierreich weiss man ausserdem, dass Tiere bei Unwohlsein oder Wurmbefall auch sog. Gift- bzw. Heilpflanzen zu sich nehmen.

 

Wildkräuter am besten selber sammeln

Inzwischen kann man Wildkräuter auch bei Spezialversendern bestellen und sich per Post ins Haus liefern lassen. Doch selber sammeln ist sinnvoller.

 

 

Nur dann können Sie sicher sein, dass es sich um Pflanzen handelt, die frei von Spritzmittelrückständen, von Tierkot und von Düngemitteln sind. Also nicht an Straßen oder Feldrändern sammeln.

 

Ein weiterer Vorteil für das Wildkräutersammeln ist, dass Sie nur auf diese Weise lernen werden, essbare von ungeniessbaren Wildkräutern zu unterscheiden.

Sie wissen zu wenig über Wildkräuter?

Ich empfehle das äußerst günstige E-Book mit vielen Abbildungen28 leckere Wildkräuter

 

Diese Wildkräuter-Kenntnisse können Ihnen auch in echten Notzeiten äusserst nützlich sein. (Ich würde in Notzeiten nicht verhungern! Auch Gras hat wertvolle Inhaltsstoffe, die zum Überleben ausreichen.)

 

Wer sich selbst wirksame Medizin aus der Natur besorgen und diese zubereiten kann, lebt deutlich unabhängiger als jener, der bei jedem Gesundheitsproblem - und wenn es noch so gering scheint - auf Arzt, Apotheker und die Pharmaindustrie angewiesen ist.

 

Wildkräuter sammeln

Die beste Zeit für das Sammeln von Wildkräutern ist der frühe Vormittag. Da Sie konventionell bewirtschaftete Ackerflächen, gedüngte Wiesen, Weideflächen mit Vieh, beliebte Hunde-Gassiwege, Parks, in denen Pestizide und/oder Herbizide gespritzt werden und verkehrreiche Gegenden meiden sollten, ist es in manchen Regionen nicht unbedingt leicht, optimale "Jagdgründe" zu finden.

 

Es lohnt sich also, auch im eigenen Garten Wildkräuter anzubauen.

Manch einer hat vielleicht einen Nachbar, der allwöchentlich wutentbrannt seinen Garten von "Unkraut" befreit. In den meisten Fällen handelt es sich bei Unkraut um wunderbare Wildkräuter, so dass der Akt des Jätens (mit nachfolgendem Vernichten der Wildkräuter) als höchst paradox gewertet werden kann, da vitalstoffarmen Kulturpflanzen zuliebe die hochkarätigen Wildkräuter eliminiert werden, während die Menschheit an Vitalstoffmangel darbt und zur Behebung desselben teure Vitaminpillen schlucken muss.

 

Viele Wildkräuter lassen sich überdies auch völlig unproblematisch in Töpfen auf der Fensterbank oder in Balkonkästen ziehen.

 

Wildkräuter trocknen

Wenn Sie Wildkräuter für Tee oder Gewürzmischungen trocknen möchten, dann tun Sie das am besten an einem luftigen, schattigen Ort. Die getrockneten Wildkräuter dürfen keinesfalls dunkel werden (was sie oft tun, wenn man sie in der Sonne trocknet), sondern sollten erkennbar grün bleiben.

 

Am besten lassen sich Wildkräuter in einem Dörrgerät (z. B. Sedona Dörrgerät) trocknen.

 

Trocknen Sie die Kräuter so lange, bis sie knistern und leicht zerfallen, wenn Sie sie berühren.

 

Sobald die Wildkräuter trocken sind, bewahren Sie sie in verschliessbaren beschrifteten Gläsern oder hängenden Stoffsäckchen an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf.

 

Wildkräuter-Verwendungsmöglichkeiten

Neben den erwähnten Verwendungsmöglichkeiten wie Salate, Suppen, Pesto, grünen Smoothies, Gewürzmischungen und Tee, können Wildkräuter auch zu spinatähnlichem Gemüse gedünstet oder für Füllungen, für Kräuterbutter, für Kräuterfrischkäse und zum Bereichern von Eierspeisen verwendet werden. (Rührei mit Wildkräutern zählt zu meinen Lieblingsgerichten. )Manche Blütenknospen (z. B. Löwenzahn) können ausserdem wie Kapern eingelegt werden.

 

Und wenn einmal die Zeit fürs Selberpflücken zu knapp ist, dann kann man manche Kräuter auch in pulverisierter Form im Fachhandel kaufen und zum Beispiel Brennnesselblattpulver oder Löwenzahnblattpulver in den Smoothie mixen.

 

Quellen u.a.:  Zentrum der Gesundheit sowie

„28 leckere Wildkräuter“  (nur 7,00 EURO, hier informieren:

 

28 leckere Wildkräuter

Tabellen: AID Infodienst u.a.

------

Tipp:

Im Winter kaufe ich BIO-Wildkräuter, getrocknet.

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sepp Klik